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Neu in Kaulsdorf: Volle Shiatsu-Entspannung bei Kaeru

Neu in Kaulsdorf: Volle Shiatsu-Entspannung bei Kaeru
Entspannen und die innere Ruhe wiederfinden: Bei beidem kann Shiatsu helfen.
Das hat irgendwas mit Wellness zu tun… Viel mehr wussten wir vor der Recherche nicht über Shiatsu. Und waren deshalb besonders gespannt auf die Behandlung bei Kaeru gleich hinter dem Spree Center.

Ankunft am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord, dann einmal durch die mäßig besuchten Ladenpassagen des Spree Centers. Dahinter liegt der Teterower Ring, eine dieser für Nicht-Marzahn-Hellersdorfer eher unübersichtlichen Straßen, die rund um einen ganzen Block und auch noch mittendurch führen. Im Erdgeschoss eines zehnstöckigen Plattenbaus liegt Kaeru, der Raum für Gesundheit und Entspannung. Kristina Weschke hat ihn vor einigen Monaten eröffnet und bietet hier verschiedene Behandlungen an. Im Zentrum steht die ursprünglich japanische Massagetechnik Shiatsu – was übersetzt „Fingerdruck“ bedeutet.

Viel mehr weiß ich darüber nicht, als ich die Räume von Kaeru betrete und von Kristina herzlich empfangen werde. Doch die Shiatsu-Trainerin, die auch Entspannungspädagogin und Beraterin für Gesundheitsförderung ist, nimmt sich in ihrem Einführungsgespräch bei Keksen und Tee viel Zeit, alle Fragen zu beantworten. Auch bei ihren regulären Klienten gilt: Erst reden, dann behandeln. Das Gespräch kann Kristinas Wahl der Behandlungsmethode beeinflussen, denn Shiatsu wirkt nicht nur auf physischer, sondern häufig auch auf psychischer Ebene.

Wohlfühlen fast wie im Wohnzimmer

„Ich habe fünf Jahre im Therapiebereich gearbeitet und selbst etwas entwickelt, was dem Einzelnen gut tut“, erzählt Kristina. Neben der Massage oder zusammen mit ihr bietet sie auch autogenes Training, Muskelentspannung oder Therapiepuppenspiel an. Letzteres sei etwa bei autistischen Kindern sehr erfolgreich. Die Gesundheitsförderung für Bewohner betreuter Einrichtungen ist ein weiterer Schwerpunkt. Schon früher hat sie mit geistig behinderten Menschen gearbeitet, doch auch an Kinder und Senioren richtet sich Kristinas Angebot.

Dass man sich bei Kaeru gleich wohl fühlt, liegt auch daran, dass die Atmosphäre an ein spärlich eingerichtetes, aber gemütliches Wohnzimmer erinnert. Freundliches Beige und Rot, Pflanzen und weihnachtliche Zweige – all das hätte ich nicht erwartet. Bevor Kaeru-Shiatsu hier einzog, sah es auch noch anders aus: weiß, steril und dreckig. Der Laden habe wohl lange leer gestanden, vermutet Kristina.

Die Hauptsache aber sind die beiden Matten, die in den zwei Zimmern liegen. Hierauf werden die Massagen durchgeführt. Es gibt auch einen Behandlungsstuhl für Klienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für mich wird es nun ernst: Ich ziehe die empfohlene „bequeme Kleidung“ an, Sportklamotten, warme Socken, und lege mich im fensterlosen hinteren Raum auf die Matte. Das Licht ist gedimmt, meditative Musik erklingt, es kann losgehen.

Hinlegen und loslassen

Shiatsu unterscheidet sich von der herkömmlichen westlichen Massage dadurch, dass gedrückt und nicht geknetet wird. Kristina benutzt dafür Finger, Handballen und Ellbogen und kombiniert ihre Drucktechniken mit Dehnung und Drehung meiner Arme, Beine und Füße. Da ich auf dem Rücken liege, kommen auch Bauch und Kopf dran. Wer lieber eine Rückenbehandlung möchte, legt sich auf den Bauch.

Wesentliches Element von Shiatsu ist die Entspannung. Es soll aber auch Blockaden lösen können, die sich in Krankheit oder Schmerzen ausdrücken. Was bei mir zum Glück nicht der Fall ist. Ich schließe einfach die Augen, lasse die Gedanken fortschweben und spüre dem Druck nach, den Kristina ausübt. Im Gegensatz zum Vorgespräch fallen während der Massage nur wenige Worte; das macht das Loslassen einfacher.

Die Behandlung ist sehr angenehm und ich kann danach nicht genau einschätzen, wie lange sie gedauert hat. Die wahre Überraschung kommt aber erst im Anschluss: Mein ganzer Körper fühlt sich tatsächlich wohlig entspannt an. Kristina lässt mir wie auch ihren regulären Kunden Zeit beim Aufstehen. Ganz bewusst vergibt sie maximal vier bis fünf Termine am Tag. Ihr Wohlfühlprogramm für geistig behinderte Menschen, mit Spaziergang und Imbiss, dauert sogar drei bis sechs Stunden.

Als ich schließlich wieder vor die Tür trete, in den Kaulsdorfer Winter, wirkt auch der ein ganzes Stück angenehmer. Und die gute Laune hält tatsächlich den ganzen Tag über an.

Weitere Infos über das gesamte Angebot von Kristina Weschke bekommst du auf der Webseite von Kaeru-Shiatsu.

Kaeru - Raum für Gesundheit und Entspannung, Teterower Ring 35, 12619 Berlin

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