Sushi ist Kunst

Neu in Mitte: Sushi auf Flammen bei Bún

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Gutes Sushi ist auch optisch immer ein Genuss. In der neuen Sushibar Bún in Mitte kann man sogar schon von Kunstwerken reden. Neben den modernen, köstlichen Rollen überzeugt der hervorragende Whisky aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Es gibt einen neuen Sushi-Hot-Spot in Mitte. Und bevor du nun denkst: „ach was, noch einen?“, mach dich lieber gleich mal auf den Weg dahin. Denn die Sushibar Bún kann so richtig was. Schon die Location macht Lust auf einen langen Abend mit japanischen Spezialitäten. Die Bar in Blau, die bequemen Stühle in Senfgelb, dunkle Holztische: Hier verweist das Interior auf den guten Geschmack, der in allen Bereichen zelebriert wird. Die schicke Terrasse lädt mit ihren schwarz-edlen Tischen zu ungestörten Sommerabenden ein, denn in der anliegenden Straße ist wenig Verkehr – hier hat man vom Berliner Lärm seine Ruhe!

Der kreative Kopf im Hintergrund gehört der jungen Architektin Thi Lan Phuong Pham, die sich mit der Sushibar ein zweites Standbein aufbaut. Schon ihre Eltern waren Gastronomen in Berlin, mit dem neuen Restaurant ehrt sie also die Familientradition. Das neue Lokal führt Thi Lan Phuong Pham gemeinsam mit Sarawut Pham-Wongpanya, der wie seine Kollegin nicht nur gute Küche liebt, sondern sehr viel Wert darauf legt, dass das Essen ästhetisch aussieht. Das ist die Basis, auf der im Bún – übrigens benannt nach Thi Lans Sohn – wahre Kunstwerke entstehen. Aber auch der Geschmack kommt hier natürlich nicht zu kurz.

 

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Wir vertrauen auf die Empfehlung der Chefin und starten mit einem Tuna Tataki, dazu nehmen wir eine Salatrolle mit Tempura Garnelen. Beides schmeckt sensationell, doch das Tuna Tataki mit flambiertem Thunfisch stiehlt der locker, leichten und frischen Reispapierrolle doch ein wenig die Show. Auch die nachfolgenden Sushi-Varianten wie Unagi Kappa (gefüllt mit Aal, Gurke und Chillisosse, ummantelt von Lauchzwiebeln und Sesam), Veggie: Yasai Tempura (innen mit Tempura Gemüse, außen Pistazien und Mandeln) und einer Rainbow Roll (gefüllt mit Wakame und Mango, mit einem „Topping“ aus Lachs, Thunfisch und Garnelen) sind im besten Sinne wie aus einer anderen Welt. Auch wenn die Fischqualität hervorragend ist, kommen hier auch Menschen, die auf tierische Produkte komplett verzichten, auf ihre Kosten!

Weil es so warm ist und wir nach dem Essen auf jeden Fall den außergewöhnlichen Whisky testen möchten, nehmen wir zum Essen erst mal Lemon & Berry, frische Limonade mit Beeren und Minze. Statt eines Desserts vertiefen wir uns dann in die japanische Whisky-Kunde. Denn was sonst nur den Schotten zugeordnet wird, hat in Japan auch schon eine hundertjährige Tradition. Allerdings werden hier eher Blends als Single Malts produziert. Das Knowhow hatten die Pioniere natürlich in Schottland gelernt. Leider sind wir trotz der Erklärungen noch Laien und können deshalb nur sagen: Wir haben uns in den Suntory Hibiki verliebt.

Gut zu wissen: Das Barkonzept wird noch vertieft, so kann man hier bald auch nur auf einen Whisky oder Cocktail vorbeikommen und Snacks genießen.

Bun Sushi & Bar, Julie-Wolfthorn-Straße 1, 10115 Berlin

Festnetz 030 50016016

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