• Dienstag, 19. August 2014
  • von Susanna Gotsch

Café Elfenbein

Koschere Köstlichkeiten

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  • Café Elfenbein
    Diana Reizmans ganzer Stolz: Ihr neues Café Elfenbein auf der Kastanienallee. Foto: externe Quelle - ©Stephan Pramme
  • Café Elfenbein
    Passend zum Logo und bisherigem Konzept ist auch die Einrichtung schlicht in Schwarz und Weiß gehalten. Foto: externe Quelle - ©Stephan Pramme

Kastanienallee - Bisher war das Elfenbein-Team mit seiner mobilen Kaffeebar und seinem Gourmet-Catering-Unternehmen hauptsächlich auf Groß-Events zugegen. Das dritte Projekt geht einen anderen Weg und wird ein wenig kleiner... 

Nachdem sie einige Jahre auf Messen, Hochzeiten und Firmenpartys mit über 200 Personen ihre Kaffeeköstlichkeiten und Gebäckstücke präsentierten, ist die Zeit für ein Café gekommen: Am 24. August eröffnen Abraham Toubiana und seine Frau Diana Reizman nun offiziell das koschere Kaffeehaus Elfenbein in der Kastanienalle. (Vor etwa drei Wochen hat der Testbetrieb begonnen.)
 
Im Mittelpunkt stehen auch hier die Kaffeespezialitäten, die portionsweise vor dem Aufkochen Tasse für Tasse aromafrisch gemahlen werden, sowie handgemachte Patisseriekunst. Neben feinem Gebäck - das Diana Reizman als eine Mischung aus französisch und orientalisch beschreibt und das aus der hauseigenen Backstube stammt - umfasst das Angebot auch Salate, Sandwiches und Pide. 

Bereicherung für die jüdische Gemeinde

Alle Speisen kommen koscher und vegetarisch daher. Besonders ans Herz legen möchte die junge Geschäftsfrau ihren Gästen die jüdische Spezialität Rogalach. Die Blätterteigrollen mit einer feinen Schokoladen-Note sind außen knusprig, innen saftig-herzhaft und passen perfekt zum Kaffee. Wer keine Zeit hat, in dem Café mit seinen etwa 30 Sitzplätzen vorbeizuschauen: Alle Backwaren soll es in Zukunft auch über die Internetseite zu kaufen geben. Für Berliner steht sogar ein Bringservice zur Verfügung.
 
Mit dem Café Elfenbein wollen Abraham Toubiana und Diana Reizman die jüdische Lebensart in Berlin bereichern, auf dem kulinarischen Weg mit koscherer Küche. Den Standort dafür wählten die zwei Jungunternehmer bewusst. "Wir leben selber im Kiez und sind Teil der hier ansässigen jüdischen Lauder-Gemeinde", erzählt Reizman. Zwischen Mitte und Prenzlauer Berg seien in den vergangenen Jahren viele jüdische Einrichtungen entstanden und somit auch die Nachfrage nach koscherer Kultur gestiegen.
 
Zum Schluss wollen wir noch wissen, ob denn das Logo etwas mit dem des bekannten Kaffee Einstein zu tun habe bzw. in Anlehnung daran entstanden sei? "Nein!", lacht Frau Reizman, wir sind nämlich nicht die ersten, die das fragen. "Auf der Suche nach einem passenden Logo wollten wir etwas, das nichts mit koscher zu tun hat", erklärt sie. Es sollte etwas sein, das edel ist und Stärke symbolisiert. "So sind wir auf Elfenbein und den Elefanten gestoßen."

Café Elfenbein

Kastanienallee 64
10119 Berlin

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Quelle: QIEZ
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