• Mittwoch, 28. September 2016
  • von Friederike Hintze

Top-Liste

Top 10: Die coolsten Stores auf der Torstraße

  • Innenansicht The Store x Soho House mit Sitzgelegenheit und Mode
    Das Innere des The Store x Soho House in Industrial Chic bietet eine große Auswahl an exklusiven Marken. Foto: externe Quelle - ©Robbie Lawrence

Es ist eine der coolsten und gleichzeitig eine der unschönsten Straßen Berlins: Die Torstraße. Egal aus welchem Kiez man kommt, shoppen kann man auf der Torstraße aufs Schönste – und zwar fernab des Mainstreams. Wir stellen Fashion-Stores vor.

The Store x Soho House

Man muss kein Mitglied im Soho House auf der Torstraße sein, um im The Store x Soho House shoppen gehen zu können. Denn der Shop befindet sich im Erdgeschoss der ehemaligen SED-Zentrale und des heutigen Private Member’s Club. Der 2.800 Quadratmeter große Concept Store ist im Industrial Chic gehalten und bietet eine beachtliche Auswahl an feinen Marken: Hippe Brands wie Rosetta Getty, Trager Delaney und The Row (die Marke der amerikanischen Olsen-Zwillinge) vermengen sich mit etablierten Namen wie Issey Miyake, Jil Sander, Balenciaga. Auch Kinderkleidung von Maison Labiche und Menswear-Marken wie Marni oder Each x Other gehören zum umfangreichen Sortiment von The Store x Soho House.
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Soto Store

Zur Eröffnung des Soto Store (SoTo = South of Torstraße) 2010 gab es Hotdogs von einem Stand draußen auf der Straße. Auf den ersten Blick ein Kontrast zum edlen Sortiment, aber dann wiederum passte das ziemlich gut zur Lässigkeit des Ladens. Die Straßenparties sind mittlerweile legendärer Teil des Kundenservices, und im Laden geht es immer entspannt zu. Finden zumindest die meisten männlichen Shopper, und für die ist der Laden ja gemacht. Neben ausgewählten Marken, die mittlerweile zum Standardsortiment gehören, darunter Opening Ceremony und Band of Outsiders, gibt es immer wieder ganz besondere Stücke, wie zur Zeit die dschungeltauglichen japanischen Rucksäcke von nanamica. Wer nicht vor Ort einkaufen kann, muss nicht traurig sein: der Onlineshop ist auch sehr gut.
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Lunettes

Das absolute Gegenteil von identitätslosen Optikerketten mit Kassengestellauslage heißt Lunettes. Mit zwei Läden in Berlin vertreten – in der Torstraße und der Dunckerstraße – wird Lunettes schon lange als der beste Laden für Vintage-Brillen und Designklassiker gehandelt. Hier gilt die Devise: Jede Brille ist ein Statement-Piece, denn eine Brille ist ein Accessoire, kein Nutzgegenstand. Deshalb lohnt sich ein Besuch auch, wenn man keine Augenprobleme hat. Wie ein Museum stellt der Shop die Klassiker von damals bis heute aus. Jede Nerd-Brille, jedes antike Stück kommt hier zur Geltung. Selbst The Guardian zählt Lunettes zu den zehn besten Läden Berlins. Sehen wir genauso.
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Melicentw


Schwarzhogerzeil

Isabel Marant konnte man bei Schwarzhogerzeil schon kaufen, als die französische Designerin noch nicht in aller Munde (und an aller Körper) war. Nicole Hogerzeil erscheint als Spezialistin des Französischen, das zeigt sich nicht nur in der Wahl ihrer Labels, sondern auch im eleganten Interieur, das intim, aber elegant anmutet. Einen krassen Gegensatz dazu bildet die Gestaltung des zweiten Ladens, Schwarzhogerzeil II. Hier geht es offener, lichter (kein Wunder, im Gegensatz zum ersten Laden ist dieser in Weiß gehalten) und etwas "concept-storiger" zu. Hier gibt es Beauty-Produkte und Accessoires von seltener erhältlichen Marken. Das Angebot wechselt regelmäßig.
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Sabrina Dehoff

Von außen sieht der Laden von Sabrina Dehoff vielleicht ein wenig unscheinbar aus, und auch die Inneneinrichtung ist eher im schlichten Berliner Stil gehalten, aber dafür glänzen ihre Schmuckstücke umso mehr. Wer es klassisch und gleichzeitig verspielt mag, ist hier genau richtig. Ausgefallen, aber nicht übertrieben ist der Schmuck von Sabrina Dehoff, jedes Stück ein Eyecatcher, ohne von der Trägerin abzulenken. In Berlin schon Kult, sind die Dehoff-Stücke auch international immer beliebter. Für alle, die es nicht in den Laden schaffen: es gibt einen wohlsortierten Onlineshop.
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Happy Shop

Die Macher vom Happy Shop, Besitzerin Mischa Woeste und Kreativdirektor Marck Windekilde sind bestimmt sehr glücklich, weil ihr Laden so spannend ist, von der Architektur bis zum Präsentationskonzept des Sortiments das hängt nämlich in unterschiedlichen Höhen von der Decke. Sie sind aber auch sehr mutig, weil sie mit ihrer internationalen und sehr speziellen Auswahl von Designern in Berlin teilweise Pionierarbeit leisten, anstatt auf kommerziell etablierte Namen zu setzen. Das führt allerdings dazu, dass auch Sarah Jessica Parker oder Agyness Deyn hier shoppen gehen, wenn sie in Berlin sind. Diese Saison u.a. dabei: Toga Archives, Kitsuné, Bleu de Paname und Meadham Kirchhoff.
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DSTM – Don’t Shoot the Messenger

Hinter dem etwas sperrigen Labelnamen Don’t Shoot The Messengers verbirgt sich eine der talentiertesten (und schönsten) Designerinnen Berlins, Jen Gilpin. DSTM hegt eine Vorliebe für Schwarz und Leder, ist jedoch keinesfalls in der Goth-Ecke zu verorten, im Gegenteil, ihre Mode ist sexy, elegant und vielseitig einsetzbar, mit weichen und fließenden Materialien, die sich sanft an den Körper schmiegen. Neben der eigenen Kollektion führt der Laden auch Accessoires von Designerfreunden, zum Beispiel Seidentücher von – noch so ein sperriger Name – Milleneufcentquatrevingtquatre.
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Ein von DSTM (@dstm_) gepostetes Foto am

Melicentw


A.D.Deertz

Tragbare Männermode für jeden Tag, den ganzen Tag: Das macht Wibke Deertz. Während ihr Modelabel Anfang der Nullerjahre als unisexes Konzept startete, konzentriert sich die gelernte Bildhauerin seit den 2007 ausschließlich auf Herrenmode. Die Kollektionen verkauft sie auf der Torstraße in ihrem eigenen Shop: Das Styling bei A.D.Deertz ist stets entspannt und unkompliziert. Umgekrempelte Hosenbeine und Hemdsärmel sind bei dem Look quasi obligatorisch. Fernab von Schnickschnack finden sich modebewusste Herren bei A.D.Deertz sicherlich wider.
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No. 74

Es ist der weltweit erste adidas  Conceptstore  überhaupt – und er verbirgt sich hinter einer schmucklosen Graffiti-Albtau-Fassade und einem nicht gebrandeten Namen. Denn No. 74 bezieht sich nicht auf die deutsche Sportmarke, sondern – na klar – auf die Hausnummer des Ladens. Klingt ja auch internationaler. Und verhindert Schubladendenken. Der Graffiti-beschmierte Eindruck von außen trügt im Übrigen: Betritt man nämlich den Shop No. 74, ist man durchaus beeindruckt durch die Fusion von Mode, Kunst und Musik. Die adidas Kollektionen sind geschmackvoll in Szene gesetzt, wodurch die Berliner Szene stetig angelockt wird.
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Pauls Boutique Chapter Mitte

Um ein Haar wäre Paul’s Boutique gar kein Vintage- und Second Hand-Store, sondern ein Plattenladen geworden. Gut, dass es anders gekommen ist, finden zumindest alle modebewussten Berliner. Eigentlich liegt der Flagship Store von Paul’s Boutique in der Prenzlbergerischen Oderbergstraße. Seit einigen Jahren gibt es aber eine Torstraßen-Dependance mit dem Namenszusatz Chapter Mitte (neben noch drei weiteren Ablegern des Shops). Vintage-Mode, Schmuck, Sonnenbrillen, Gürtel und jede Menge Sneaker und Boots finden sich in dem kleinen Chapter Mitte auf der Torstrasse. Man muss in der Boutique immer ein bisschen wühlen, aber das macht das Second Hand-Shopping bekanntermaßen aus. 
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Quelle: QIEZ
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