Berlin, Friedrichshain
Berlins erste mobile Mosterei

Rettung vor dem Komposttod

Rettung vor dem Komposttod
So sieht der fertig abgefüllte Saft in den schicken Mostkisten aus.
Berlinweit - Die "Mostquetsche" ist Berlins erste mobile Mosterei. Unter dem Motto "Wir holen die Region ins Glas!" steuert man nicht nur Gärten, Laubenkolonien oder Streuobstwiesen in der Hauptstadt, sondern auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an - und rettet damit tonnenweise leckeres Obst vor dem Komposttod. Dank des Online-Shops "Most per Post" können sich Saftliebhaber die Mostkisten sogar vor die Haustür liefern lassen - und das bis zum 18. August versandkostenfrei.

Das ist ein Konzept, das uns richtig gut schmeckt: Von regionalen Produkten wird derzeit viel geredet. Doch die „Mostquetsche“ sorgt dafür, dass auf gute Wünsche auch tatsächlich Taten folgen. Und zwar mit deiner Hilfe. Seit gut einem Jahr macht die hochmoderne mobile Mosterei regelmäßig Halt in und um Berlin, um Obst aus Gärten oder von Streuobstwiesen zu Saft weiterzuverarbeiten. Ab einer Menge von rund 50 Kilogramm kannst du deine Äpfel, aber auch Birnen, Quitten oder sogar Erdbeeren in der mobilen Mostmaschine waschen, zerkleinern, unter hohem Druck aussaugen, pasteurisieren und ohne Zusatzstoffe in 3-, 5- oder 10-Liter-Mostkisten abfüllen lassen.

Oder noch besser: Bestelle die Mostquetsche einfach direkt dahin, wo du sie brauchst. Vor allem für Kleingartenkolonien, Gärtnerinitiativen oder die Besitzer von Streuobstwiesen ist das eine tolle Gelegenheit, endlich mal etwas Sinnvolles mit dem häufig überflüssigen Obst anzufangen. Ab einer Menge von 2.500 Kilogramm (das entspricht etwa 20 bis 25 gut gefüllten Apfelbäumen) kannst du mit „Hahn’s mobiler Mostquetsche“ einen eigenen Termin vereinbaren. Ist der Saft dann in der Kiste, kann er ganz bequem per Zapfhahn ausgeschenkt werden. Und falls gleich größere Mengen für den Privatgebrauch abfallen: 18 Monate kann man den leckeren Most aufbewahren.

Die Mosterei kommt zum Obst

Entstanden ist die Idee für die mobile Mosterei im Kleingarten des Ehepaars Hahn-Flach: „Nach ergebnisloser Suche eines geeigneten Standort für eine Gasthausbrauerei, saßen wir 2012 in unserem Kleingarten und die Äpfel fielen uns auf den Kopf.  Mit einer kleine Saftzentrifuge und einem Glühweinkocher haben wir dann gemostet und die Idee der Mostquetsche war entstanden“, berichten die Betreiber. Und weil es nicht nur bequem, sondern auch ökologisch sinnvoll ist, kam schnell die Idee auf, „die Mosterei zum Obst zu bringen“.

Alle, die keine eigenen Obstbäume haben, müssen jedoch nicht traurig sein. Zum einen verkauft die Mostquetsche regelmäßig auf Straßenfesten und immer samstags auf dem Boxhagener Platz Apfel- und gemischte Obstsäfte aus eigener Produktion. Und zum anderen kannst du dir die regionale Spezialität in den Mostkisten auch direkt vor die Haustür liefern lassen. Und das bis zum 18. August ganz ohne Versandkosten. Zur Orientierung: „Einfacher“ Apfelsaft in der 5-Lister-Kiste kostet 9,50 Euro, sortenreinen Saft von Gala oder Pinova bekommst du für 11,50 Euro. Und gemischte Säfte wie Apfelsaft mit Erdbeere oder mit Sauerkirsche kosten zwischen 12,50 und 14 Euro.

Und hier kannst du dir regelmäßig kleinere Mengen Obst ausquetschen lassen: Alle 14 Tage immer montags am Baumarkt Hellweg in der Roelckestraße in Weißensee, immer dienstags am Wiesenweg 1-4 in Friedrichshain, immer freitags am Osteingang des A10Centers in Wildau und immer sonntags an der Baumschule Späth in Treptow. Alle weiteren Infos findest du hier.

Wochenmarkt Boxhagener Platz, Boxhagener Platz, 10245 Berlin

Telefon


Samstag von 9 bis 15.30 Uhr

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