Lagerhalle weißgekalkt mit gelben Buchstaben

Buchstabenmuseum (Mitte)

Im Buchstabenmuseum geht es nicht um Linguistik oder Schriftkultur. Die Gründerinnen Barbara Dechant und Anja Schulze sammeln Buchstaben um ihrer selbst willen, um die verschiedenen Typen und Schriftbilder zu dokumentieren und vor dem Aussterben zu bewahren. Das ist das Faszinierende am Museum: Hier dürfen Buchstaben ganz sie selbst sein und müssen keine Funktion erfüllen. Und trotzdem zeigen sie Trends der Typographie, Bilder der Stadt und wecken Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Früher war die Sammlung nur an zwei Tagen für je vier Stunden in einem Showroom zu sehen. Inzwischen wurde das Buchstabenmuseum umgebaut und hat an seinem Standort in einem Stadtbahnbogen im Hansaviertel nun von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.

Buchstabenmuseum, Stadtbahnbogen 424, 10557 Berlin


Telefon 0177 4201587

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  • Besuche Buchstabenmuseum auf:
Ein küssendes Paar (Mann mit Bart, Frau mit hochgesteckten Haaren) steht in Raum und ist mehrfach von verschiedenen Seiten zu sehen. Über ihnen flattern Spielkarten

Illuseum (Mitte)

Ungläubige Blicke, zusammengekniffene Augen – darauf stößt man im 2018 noch als Museum der Illusionen eröffneten Illuseum am Alexanderplatz. Denn hier kann man seinen Augen tatsächlich nicht trauen: Alles dreht sich um optische und haptische Täuschungen. Über 80 Exponate lassen die Besucher staunen. So traust du etwa im Vortex-Tunnel selbst deinen Füßen nicht mehr – obwohl sich einzig und allein die Röhre drum herum dreht und nicht der Boden. Fotografieren ist hier ausdrücklich erlaubt und Teil des Spaßes – du bist hier in einem echten Mitmach-Museum. Ewig Zeit muss man nicht einplanen: Die Ausstellungsfläche ist nicht allzu groß.

Illuseum, Karl-Liebknecht-Straße 9, 10178 Berlin


Festnetz 030 25784117
Mobil 0152 56910325

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  • Besuche Illuseum auf:
Kopf einer schwarzen Katze hinter Mauer

Kleines Katzenmuseum (Steglitz)

Helmut Glantz ist Rentner und lebt ohne Luxus in der Lichterfelder Luisenstraße. Viel Zeit und Geld hat er in das Interieur der Nachbarwohnung investiert – in Vitrinen und auf Regalen stehen dort die Exponate des Kleinen Katzenmuseums.  Die Vierbeiner hat Glantz aus Leidenschaft selbst zusammengetragen. Zu der Privatsammlung gehören Porzellanfiguren, Taschen, Spieluhren, Lampen, Geschirr oder Bilder mit unterschiedlichen Katzenmotiven. Zwar ist das Museum in Lichterfelde nicht öffentlich zugänglich, doch interessierte Tierfreunde können mit Herrn Glantz telefonisch einen Termin vereinbaren. Der Katzenfreund führt gerne durch die Räume und begrüßte schon Besucher aus aller Welt.

Kleines Katzenmuseum, Luisenstraße 38, 12209 Berlin


Telefon 030 7725149

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Versteckt in einem Wohnhaus: Das Katzenmuseum.
Versteckt in einem Wohnhaus: Das Katzenmuseum.
Installation, die aussieht wie ein Auge

Designpanoptikum (Mitte)

Ein Seziertisch für Tiere, alte Friseurstühle, überdimensionale Kameras und mehrere Holzpuppen und Prothesen – zunächst könnte man das Designpanoptikum für ein Gruselkabinett halten. Oleg Korneev hat 2010 die Ausstellungsräume hinter seinem Laden in der Torstraße eröffnet. Inzwischen sind sie ins Nikolaiviertel umgezogen. Besucher werden lange rätseln, welche Funktion einige Exponate wohl haben könnten. Doch es sind durchweg historische Gebrauchsgegenstände, die Korneev in deutschen Trödlerhallen oder auf Bauernhöfen entdeckt hat. Oft stammen sie aus der Medizin. Aber eine Beschreibung zu ihnen gibt es nicht – das Rätsel gehört zum Reiz, der dieses Museum ausmacht!

Designpanoptikum, Poststraße 7, 10178 Berlin


Telefon 0157 74012991

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Designpanoptikum: Hier übertreffen dei ausgestellten Gegenstände einander in Skurrilität.
Designpanoptikum: Hier übertreffen dei ausgestellten Gegenstände einander in Skurrilität.
Close-up von Hanfblüte, im Hintergrund Hanfblätter

Hanf Museum Berlin (Mitte)

Das einzige Hanf-Museum Deutschlands informiert über die ganze Bandbreite dessen, was man mit dem umstrittenen Grün anstellen kann. Schon seit 1994 erfährt man im Nikolaiviertel Wissenswertes über Anbau und Wachstum der Hanfpflanze und über viele Hanfprodukte – vom Isoliermaterial bis zum Papier. Natürlich wird auch die berauschende Wirkung des THC nicht ausgespart. Das Museum stellt dazu einen kulturellen Vergleich an und legt die Rechtslage in Deutschland dar. Da kannst du dich also mal ganz unvoreingenommen und umfassend über die alte Kulturpflanze kundig machen.

Hanf Museum Berlin, Mühlendamm 5, 10178 Berlin


Telefon 030 2424827

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DDR-Wohnzimmer mit Tisch, Schrankwand, grünes Sofa

Museumswohnung WBS 70 (Hellersdorf)

Ein ungewöhnliches, aber bestechend einfaches Konzept bietet die Wohnungsgesellschaft Stadt und Land in einer Hellersdorfer Platte: In der 3-Zimmer-Parterrewohnung sieht es noch so aus, wie sie im Jahr 1986 eingerichtet wurde. So kannst du sehen und fühlen, wie man in der DDR gelebt hat. Es gibt viele Holzmöbel, viel Beton und natürlich viel altmodischen Ost-Charme. Dafür haben Hellersdorfer damals ganze 109 Mark Miete bezahlt. Heute kann man das authentische DDR-Wohngefühl sonntags zwischen 14 und 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung kostenlos erleben.

Museumswohnung WBS 70, Hellersdorfer Straße 179, 12627 Berlin


Telefon 0151 16114447

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aufeinandergestapelte Zuckerstücke vor rosa Hintergrund

Ehemaliges Zucker-Museum (Kreuzberg)

Alles Zucker! Nahrung – Werkstoff – Energie heißt die Dauerausstellung des Deutschen Technikmuseums. Denn so verteufelt das Lebensmittel heutzutage ist, so essentiell ist es für vieles. Nicht nur wir Menschen brauchen den Rohstoff zum Leben, Pflanzen produzieren ihn natürlich und sogar die Chitinpanzer von Insekten bestehen aus einer Zuckerart. Das Museum klärt außerdem über den Ursprung des Zuckers, seine kulturhistorische Bedeutung und die verschiedenen Einsatzgebiete auf. Dir war eigentlich so, dass das Zucker-Museum seit 1904 das älteste Museum Berlins war und im Wedding zuhause? Richtig. Bis 2012 der Umzug nach Kreuzberg kam.

Zucker-Museum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin


Telefon 030 902540
Fax 030 90254175

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Blinden-Museum (Steglitz)

Dieses Museum über Blindheit ist für Sehende und Nicht-Sehende interessant. Viele Exponate stehen nicht in Vitrinen, sondern können angefasst und ausprobiert werden. Über die Geschichte der Blindenschrift und anderer Hilfsmittel für Nicht-Sehende erfährt man in der 2010 neu gestalteten Ausstellung jede Menge: Von frühen tastbaren Schriften zur Braille, von seltsamen Schreibmaschinen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis hin zu moderner Hard- und Software für blinde Menschen. Alle Besucher können sich an solchen Schreibmaschinen oder an speziell für Blinde entwickelten Spielen versuchen.
Das Blinden-Museum nutzt die Corona-bedingte Schließzeit für einen barrierefreien Umbau der Räumlichkeiten. Über den Stand der Dinge informiert die Webseite.

Blinden-Museum Steglitz, Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin


Telefon 030 79709094
Fax 030 79709095

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Zwei junge Frauen und ein Mann auf Bank in Museum blicken auf gelbe Wand

Museum der unerhörten Dinge (Schöneberg)

Seit dem Jahr 2000 haben in der Crellestraße viele skurrile Exponate mit noch skurrileren Geschichten ihren Platz. Das Museum der Unerhörten Dinge wird von Roland Albrecht, einem Künstler und Fotografen, geleitet. Über 70 Ausstellungsstücke erwarten dich und weitere warten im Depot. Im Museum stößt man auf das Fell eines zwölf Zentimeter kleinen Bonsai-Hirsches oder auf einen Tonneutralisator, der Anti-Schall aussendet. Die Beschreibungen basieren auf dem, was die Exponate Albrecht erzählt haben – Lügen nicht ausgeschlossen. Neben den unerhörten Dingen erwarten die Besucher ein Museumsshop und ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Filmen und Kochperformances.

Museum der Unerhörten Dinge, Crellestraße 5, 10827 Berlin


Telefon 030-7814932

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  • Besuche Museum der Unerhörten Dinge auf:
Museum der Unerhörten Dinge
Weißer Ausstellungsraum mit Durchgang und weißem Bild

Das verborgene Museum (Charlottenburg)

Der Name dieses Museums ist zweideutig: Man kann es nicht von weitem sehen, sondern muss dazu erst einen Hinterhof in der Schlüterstraße betreten. Vor allem aber geht es darum, Künstlerinnen vorzustellen, die aus unterschiedlichen Gründen in Vergessenheit geraten sind. Das Ziel ist, entsprechend dem Namen des Trägervereins, die Dokumentation der Kunst von Frauen. Gegründet wurde das Museum 1986 – in den Jahren zuvor waren bei einer Untersuchung in West-Berliner Museen in deren Archiven viele Werke vergessener Künstlerinnen entdeckt worden. Seither hat das verborgene Museum die Lebenswerke von rund 100 Malerinnen, Fotografinnen, Architektinnen und Bildhauerinnen wieder zurück an die Öffentlichkeit geholt – manche davon werden nun auch anderenorts ausgestellt. Doch das erste Wiedersehen, das gab es hier.
Derzeit ist das verborgene Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Infos zum Stand der Dinge bekommst du auf der Webseite.

Das verborgene Museum, Schlüterstraße 70, 10625 Berlin


Festnetz 030 3133656

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