Museum für Naturkunde in Berlin-Mitte

Jurassic Park in Berlin

Illustre Gesellschaft: Im Naturkundemuseum kann man nicht nur staunen, sondern auch im Beisein riesiger Dinoskelette dinnieren.
Illustre Gesellschaft: Im Naturkundemuseum kann man nicht nur staunen, sondern auch im Beisein riesiger Dinoskelette dinnieren.
Dreißig Millionen. So viele Exponate besitzt das Museum für Naturkunde in Berlin-Mitte. Damit ist es eines der fünf größten Museen seiner Art weltweit. Grund genug für einen Besuch.

Ein riesiges Dinosaurier-Skelett begrüßt die Besucher des Naturkundemuseums im Eingangsbereich des Gebäudes, und es ist nicht allein. Ausgestorbene Tiere, Tierpräparate, Mineralien und die Geschichte der Evolution sind nur einige der Themen, die der Besucher im Museum für Naturkunde in Berlin zu sehen bekommt. Interessierte erkunden fünf Hauptthemen, darunter das Planetensystem und die Evolution. Eine genauso große Rolle spielen der Naturschutz und die Ökologie der Erde. Auch die Geschichte und Kommunikation von Wissen gehören zu den Sujets des Museums.

100.000 akustische Aufnahmen

Mit über 30 Millionen Ausstellungsstücken zählt das Museum für Naturkunde Berlin zu den größten seiner Art in Deutschland und zum fünftgrößten weltweit. Neben der zoologischen Sammlung sehen Besucher hier Tiere aus vergangenen Erdzeitaltern und Exponate aus der Welt der Mineralien.

Besucher mit ausgeprägter auditiver Wahrnehmung freuen sich besonders über das Tierstimmenarchiv mit seinen mehr als 100.000 Aufnahmen. Wer keine Lust aufs Schilderlesen hat, der lässt sich vom Audioguide durch die Ausstellungsräume führen. In zehn Sprachen hat das Museum dafür die Erklärungen einsprechen lassen. Nach dem ausgiebigen Rundgang in der rollstuhlgerechten Ausstellung erfrischen sich die Besucher im Museumsbistro mit Getränken und Snacks. Das Museum für Naturkunde Berlin ist rollstuhlgerecht gestaltet.

Dinner mit Dinosaurern

Außerhalb der Museumsöffnungszeiten bilden die Exponate die Kulisse für Events und Dinnerabende, zu denen bis zu 400 geladene Gäste erscheinen. Ein Abendessen in der Gesellschaft glänzender Dinosaurier-Skelette vergisst sicher kein Besucher so schnell. Und auch die ganz jungen Berliner haben das Museum als Veranstaltungsort längst entdeckt: Kleine Geburtstagsgäste feiern hier gern mit ihren Freunden.

Unter dem Motto „Berlin summt“ beteiligt sich das Museum am aktiven Artenschutz. Ein Bienenstock mit einer Population von etwa 50.000 Tieren thront auf dem Dach des Gebäudes. Damit ist das Museum eine von 13 prominenten Einrichtungen in der Hauptstadt, die mithilfe der Honigbiene die Aufmerksamkeit der Berliner auf das Thema Stadtnatur lenken.


Quelle: kompakt

Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin

Telefon 030 20938591

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Dienstag bis Freitag von 9:30 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Montag geschlossen

Illustre Gesellschaft: Im Naturkundemuseum kann man nicht nur staunen, sondern auch im Beisein riesiger Dinoskelette dinnieren.

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