Erfolgsgeschichten

Musik aus Berlin – Bands, Labels und die besondere Stellung der Hauptstadt

Viele erfolgreiche Bands starten ihre Karriere in Berlin.
Musik spielt im Alltag vieler Menschen eine wichtige Rolle. In der deutschen Musikindustrie wiederum hat Berlin gleich aus mehreren Gründen eine herausgehobene Bedeutung. Hier gibt es eine ganze Reihe bekannter Bands, Labels und Locations. Wir stellen dir die wichtigen Protagonisten der letzten Jahre und Jahrzehnte vor und zeigen auf, wie Newcomer von der Atmosphäre der Hauptstadt profitieren können.

Ob eine Stadt eine wichtige Bedeutung in der Musikszene des Landes – oder sogar international – hat, zeigt sich vor allem bei einem Blick auf erfolgreiche Acts, die aus dem entsprechenden urbanen Raum stammen.
Berlin hat über die Jahre und Jahrzehnte einige Bands hervorgebracht, die oftmals nicht nur Szenekennern, sondern dem gesamten Mainstream-Publikum mittlerweile ein Begriff sind. Dazu gehören:

• Die Ärzte,
• Rammstein,
• Ton Steine Scherben,
• Seeed
• sowie die Beatsteaks.

Die Ärzte

Die Ärzte haben eine mittlerweile 40-jährige Bandgeschichte und Millionen von Tonträgern verkauft. Gegründet wurden sie im Jahr 1982 im Ballhaus in Berlin-Spandau. Die Location war bereits damals eine legendäre und angesagt Rock-Diskothek. In direkter Nähe zu der Location wohnte der Schlagzeuger der Band, Bela B, der bürgerlich Dirk Felsenheimer heißt. Auch Jan Vetter, besser bekannt und dem Namen Farin Urlaub, stammt aus Berlin. Geboren wurde er in Moabit.

Punk war damals angesagt in Berlin. Zu der Zeit kam die Welle aus England in die heutige Hauptstadt der Bundesrepublik. Über die Zeit schaffte es die Gruppe, trotz mehrerer Trennungen, Pausen und Neugründungen etliche Gold- und Platinalben zu produzieren und einige Songs zu schaffen, die weit über die Szene hinaus bekannt sind. In späteren und sehr erfolgreichen Zeiten vergaß die Band nicht, wo sie herkam. So gaben Die Ärzte mehrere Auftritte im legendären SO36 in Kreuzberg, das für Berliner Punks ein wichtiger Anlaufort ist.

Rammstein

Ebenfalls mit Berlin verbunden ist die Band Rammstein. Einige der Mitglieder waren Teil von Punkgruppen in der DDR, bevor sie später, genauer gesagt zu Beginn des Jahres 1994, gemeinsam mit Till Lindemann die Gruppe gründeten. Dieser stammt zwar ursprünglich aus Leipzig und strebte in seiner Jugend eine Karriere als Profi-Schwimmer an, zog allerdings später nach Berlin, um am Rammstein-Projekt zu arbeiten. Noch in der Gründungsphase nahm die Gruppe an einem bekannten Berliner Bandwettbewerb Teil und erhielt für erste Aufnahmen sogar eine Förderung vom Senat.

Rammstein haben ihre Wurzeln ebenfalls nicht vergessen. So gab es im April 2022 einen eigens eingerichteten Kiosk, an dem ein Heft verkauft wurde, das den Titel der zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Single „Zick Zack“ trug. Location: Der Berliner Alexanderplatz.

Ton Steine Scherben

Ton Steine Scherben wiederum sind wohl eine der politischsten Bands, die ihren Ursprung in Berlin haben – sie gelten sogar als Erfinder des politischen Rocks. Gegründet wurden sie 1970 in Berlin von Rio Reiser.
Die Gruppe trat bei Protesten auf und nahm ihre Inspiration aus dem Kreuzberg der späten 60er- und frühen 70er-Jahre. Der Bezirk ist für seine linke Kultur bekannt, die sich damals unter anderem in sehr alternativen Lebensentwürfen und dem Besetzen von Häusern äußerte.

Letzteres war in logischer Konsequenz Thema eines Songs der Band. Die damaligen Preiserhöhungen durch die BVG wurden ebenfalls in einem Track angeprangert. Rio Reiser, nach dem übrigens mittlerweile ein Platz in Kreuzberg benannt ist, war nur bis 1985 Mitglied der Band – seitdem besteht sie in anderen Zusammensetzungen.

Seeed

Einen ganz anderen Musikstil verfolgen wiederum Seeed. Die Band konzentriert sich auf eine Mischung aus Ska, Reggae und Dancehall und hat außerdem in einigen Songs Einflüsse aus dem Bereich des Hip-Hops.
Ihr Stil zeichnet sich vor allem durch viele echte Instrumente und den Einsatz von Bläsern aus. Gegründet wurde die Gruppe im Jahr 1998, erste Charterfolge konnte sie im Jahr 2001 verbuchen.

Zu diesem Zeitpunkt erschien unter anderem der Song „Dickes B“. Bis heute ist er eine der wichtigsten und bekanntesten Lobeshymnen, die die Hauptstadt zum Thema haben. Das erste Album erhielt bereits eine Goldauszeichnung, spätere Platten wurden mir mehrfachem Gold und Platin auszeichnet.

Beatsteaks

Anhand der Geschichte der Beatsteaks zeigt sich einmal mehr die Bedeutung, die das SO36 in Kreuzberg für die Berliner Punk- und Musikszene hat. Kurz nach ihrer Gründung Mitte der 90er-Jahre konnte die zu diesem Zeitpunkt noch sehr junge Band dort einen Wettbewerb gewinnen.

Als Preis erhielten sie einen Spot im Vorprogramm der Sex Pistols. Die Gruppe schaffte es, die Berliner Punk-Musik wieder populär zu machen und weiterzuentwickeln. Mittlerweile wird sie in einem Atemzug mit Namen wie den Ärzten oder den Toten Hosen genannt.

Als Großstadt bietet Berlin auch Inspirationen für Rapper.

Bedeutung für deutschen Hip-Hop

Neben einer Reihe von Bands, die Berlin hervorgebracht hat, zeichnet sich die Stadt durch eine besondere Bedeutung für die Entwicklung des Deutschraps aus. In den späten 90ern und frühen 2000ern kamen hier gleich mehrere Bewegungen bzw. Labels auf, die den Musikstil in deutscher Sprache deutlich härter gestalteten und damit große Erfolge feierten.

Anfänge im Royal Bunker

Eine prägende Location für den Berliner Rap findet sich in Kreuzberg, genauer gesagt in der Mittenwalder Straße 44. Dort befand sich ab den späten 90er-Jahren das Freestyle-Café Royal Bunker, aus dem später das gleichnamige Label hervorging. Der Bunker war ein echter Hotspot für den Berliner Untergrund-Rap. Aus den verschiedensten Bezirken kamen Rapper zu den sonntäglichen Sessions, um bekannter zu werden und sich auszutauschen. Zu den Acts gehörten unter anderem:

• Sido,
• B-Tight,
• Kool Savas,
• Taktloss.

Die Liste zeigt, dass hier mit Sido und Kool Savas gleich mehrere Acts aktiv waren, die später eine große Karriere machen und bis in den Mainstream vordringen sollten. Initiiert wurden das Café und das Label von dem ursprünglich aus Baden-Württemberg stammenden Marcus Staiger, der noch heute einen legendären Namen in der Szene hat und sich neben seinen Aktivitäten als Journalist, Moderator und Autor politisch engagiert.

Über das Label wiederum veröffentlichten weitere große Acts aus der Szene. So kamen über die Jahre unter anderem Songs und Platten von Eko Fresh, Kay One und Prinz Pi, der sich damals noch Prinz Porno nannte, heraus.
Zu einem späteren Zeitpunkt lieferte es außerdem die Basis für den Karrierestart von K.I.Z.. Die Gruppe veröffentlichte dort drei Alben, von denen zwei den Goldstatus erreichen konnten.

In der Anfangsphase wurden die Projekte der Künstler als Musikkassetten vertrieben. Das war für die damalige Zeit prägend: Nicht nur Royal Bunker, sondern viele Berliner Rap-Camps, die härtere Musik machten, prägten Ende der 90er und zum Beginn der 2000er-Jahre eine regelrechte Tape-Ära. Heute gibt es einige der Kassetten im Netz zu hohen Preisen.

Aggro Berlin prägt deutschen Straßenrap

Ein weiteres Label, das den Berliner Rap geprägt hat, ist Aggro Berlin. Das Büro der Independent-Firma lag in Schöneberg. Gegründet wurde das Label im Jahr 2001 von Specter (bürgerlich Eric Remberg), Halil Efe und Spaiche (bürgerlich Jens Ihlenfeldt). Ersterer ist vor allem durch seine Grafik- und Regiearbeiten bekannt – entsprechend Aufgaben übernahm er von Beginn an bei Aggro Berlin.

Zu Beginn waren Sido, B-Tight und Bushido unter Vertrag. Zu einem späteren Zeitpunkt kamen Fler und Acts wie Kitty Kat und Tony D hinzu – alles Künstler also, die im Deutschrap-Kosmos und darüber hinaus zu bekannten Namen werden sollten.

Aggro setzte von Beginn an auf eine harte und kalte Atmosphäre. Vor allem das Album „Vom Bordstein bis zur Skyline“ von Bushido, das im Jahr 2003 veröffentlicht wurde, erregte erste größere Aufmerksamkeit in der Szene und gilt noch heute als eine Art Blaupause für deutschen Straßenrap.

Rap im Mainstream

Der endgültige Durchbruch in den Mainstream gelang mit Sidos Album „Maske“ im Jahr 2004. Das Video zu „Mein Block“ lief einige Zeit lang auf den damals gängigen Musikkanälen Viva und MTV und bereitete dem Künstler, der damals im Märkischen Viertel lebte, den Weg für eine große Karriere. Fler gelang über Aggro ebenfalls der kommerzielle Durchbruch.

Royal Bunker und Aggro Berlin sind nur zwei Beispiele dafür, wie Berlin deutschen Rap geprägt hat. Die Atzen zum Beispiel, die zum Ende der 2000er-Jahre mit dem Hit „Das geht ab!“ ihren Durchbruch hatten, haben ihre Ursprünge ebenfalls in der Untergrundrap-Szene der Hauptstadt. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Deutschrap-Szene in ihrer heutigen Form ohne die Berliner Einflüsse undenkbar wäre.

Musikalische Vielfalt ist in Berlin garantiert.

Labels aus Berlin

Nicht nur im Bereich Rap, sondern ganz allgemein ist Berlin die Heimat vieler größerer und prägender Labels. Dieser Umstand trägt mit dazu bei, dass die Hauptstadt ein wichtiger Hotspot für die deutsche Musikszene ist.

Berlin als Hauptstadt der großen Konzerne

In Berlin befinden sich viele große Major-Labels, die einen guten Anlaufpunkt für eine kommerziell erfolgreiche Karriere bieten. Dazu gehört zum Beispiel die Universal Music GmbH. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Stralauer Allee. Unter anderem stehen hier unter Vertrag:

• Sarah Connor,
• Rammstein
• und Lena.

Sony hat seinen Sitz in ebenfalls Berlin – die Sony Music Entertainment GmbH findet sich in der Bülowstr. 80. Hier haben neben weiteren Acts Esther Graf und Electric Callboy ihre musikalische Heimat gefunden. Weltweit setzen beide Konzerne jährlich mehrere Milliarden Dollar um, zählen also zu den echten Giganten der Branche.

Weitere Labels in Berlin

Neben diesen großen Firmen gibt es in Berlin eine ganze Reihe weiterer Labels, die verdeutlichen, wie vielfältig die Stadt bei einem Blick auf die Musik ist. Hier stehen oftmals nicht nur Berliner Acts, sondern auch Künstler aus anderen Regionen der Bundesrepublik unter Vertrag. Zusätzlich kümmern sich einige der Firmen um das Deutschland-Geschäft von internationalen Musikern. Beispiel für solche Labels sind unter anderem:

Embassy of Music
• und Macro.

Die Verbundenheit mit der Hauptstadt demonstriert das Label Embassy of Music bereits durch sein Logo, das ein leicht abgewandeltes Brandenburger Tor zeigt. Unter anderem steht hier die bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannte und erfolgreiche isländische Sängerin Björk unter Vertrag.

Auch der Rapper Ali As hat bei Embassy of Music seine musikalische Heimat gefunden. Weitere Acts des Labels sind Jonah und Judith Holofernes, die frühere Sängerin und Texterin der in den 2000er-Jahren überaus erfolgreichen Band Wir sind Helden.

Auf einen Stil spezialisiert, für den Berlin in den 90er-Jahren ein prägender Ort war, ist das Label Macro. Die Firma ist für hochwertige Releases von Techno-Musik bekannt. Gegründet wurde sie im Jahr 2007 von Stefan Goldmann und Finn Johannsen.

Die beiden Gründer veröffentlichen eigene Musik und bieten anderen Acts ebenfalls Release-Möglichkeiten. Das Label setzt dabei auf stetige Innovation und bedient verschiedene Facetten der elektronischen Musik.

Live-Events prägen das Nachtleben Berlins.

Locations für das Live-Geschäft in Berlin

Ein wichtiger Aspekt im Musik-Business ist das Geschäft mit Auftritten und Touren. Hier können Fans ihren Stars vergleichsweise nah sein und die Musik live erleben. Für solche Auftritte hat Berlin eine ganze Reihe von größeren und kleineren Locations zu bieten. Neben vielen weiteren gehören dazu:

• die Parkbühne Wuhlheide,
• die Columbia-Halle
• sowie das SO36.

Die Parkbühne Wuhlheide

Die Parkbühne Wuhlheide ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Location für Open-Air-Konzerte in Berlin. Sie bietet 17.000 Menschen Platz, in bestuhlter Form können etwas mehr als 15.000 Gäste Events besuchen.
Die Freilichtbühne wurde im Jahr 1951 errichtet. Zu Zeiten der DDR wurde sie für verschiedene kulturelle und politische Events genutzt. Wie wichtig die Location noch heute ist, zeigen die Konzerte, die dort in den letzten Jahrzehnten stattgefunden haben.

Teilweise haben große Bands und Acts gleich mehrere Gigs hintereinander gespielt, die dann insgesamt von einer sechsstelligen Zahl an Menschen besucht wurden. Dazu gehören unter anderem Die Ärzte. Weitere Künstler und Bands, die einmal oder mehrmals hier auftraten, sind unter anderem:

• Modern Talking,
Foo Fighters,
• Deichkind,
• Die Toten Hosen,
• Eric Clapton,
• Eros Ramazotti,
• Coldplay
• und Bryan Adams.

Modern Talking wählten die Location sogar für ihr finales Abschiedskonzert im Jahr 2003, das das Ende eines erfolgreichen Comebacks markierte.

Die Columbia-Halle

Die Columbia-Halle wiederum ist eine wichtige Indoor-Location für Musikveranstaltungen. Sie bietet 3500 Besuchern Platz. Seit dem Jahr 1998 wird die Halle, die im Bezirk Tempelhof liegt, als Ort für Events genutzt.
Im Archiv der Webseite der Location finden sich eine Reihe von hochkarätigen Künstlern, die dort bereits live gespielt haben. Im Jahr 2005 trat zum Beispiel der US-Rapper 50 Cent auf. Korn und Cypress Hill nutzten die Halle ebenfalls als Live-Location, Gleiches gilt für Gentleman, Lady Gaga und Mando Diao.

SO36

Bereits angeklungen ist die Bedeutung des SO36 in Kreuzberg für den Berliner Punkrock. Gegründet wurde die Location im Jahr 1978. Seit mittlerweile 44 Jahren also hält sie sich und ist zu einer echten Legende geworden.
In den 90er-Jahren wurde die Location modernisiert. Nach wie vor finden regelmäßig Partys und Konzerte statt. Im Jahr 2009 musste das SO36 eine Lärmschutzauflage erfüllen, die ins Geld ging – unter anderem die Toten Hosen unterstützen die Veranstaltungslocation mit einem Benefiz-Konzert, um sie vor der Pleite zu bewahren.

Hotspot für Newcomer

Die Vielzahl an Künstlern, die in Berlin eine erfolgreiche Karriere begonnen haben, bieten Inspiration für Newcomer. Aber was braucht es eigentlich, um musikalischen Erfolg zu haben? Und wie können die Umstände in Berlin unbekannteren Acts dabei eine Hilfe sein? Diese und ähnliche Fragen stellen sich sicherlich viele Künstler, die aus der Hauptstadt kommen oder mit einem Zuzug liebäugeln.

Grundsätzliches: Was ist für Erfolg als Newcomer wichtig?

Für den Erfolg als Newcomer spielt zunächst die Individualität eine Rolle. So sollte sich eine Gruppe so umfangreich wie möglich von anderen Künstlern unterscheiden lassen und Alleinstellungsmerkmale mitbringen. Das kann unter anderem betreffen:

• die Optik,
• die Themen
• sowie den Sound.

Einige Künstler und Gruppen haben gleich in mehreren dieser Bereiche neue Maßstäbe gesetzt. Bei einer Band sollte außerdem darauf geachtet werde, dass die Mitglieder sich persönlich gut verstehen.

So wird das Risiko späterer Streitigkeiten oder einer Auflösung verringert. Zudem sollte das Arbeitswerkzeug optimal zum jeweiligen Künstler passen. Dazu zählen je nach Rolle in der Band:

• eine Gitarre,
• ein Bass,
• ein Keyboard
• oder ein Schlagzeug.

Für Letzteres gibt es neben der akustischen Variante die Option von E-Drums, die einige Vorteile haben. Dazu gehört unter anderem die Vielfalt an verschiedenen Sounds, die genutzt werden können. Die Klänge lassen sich darüber hinaus sehr detailliert einstellen.

Wer elektronische Musik produzieren möchte, sollte ebenfalls darauf achten, passendes Arbeitsgerät zu finden. Dazu gehören eine DAW (Digital Audio Workstation) und Synthesizer, mit denen der Künstler individuell gut zurechtkommt und die es ermöglichen, einen aktuellen Sound zu erschaffen.

Gutes Equipment sollten Newcomer-Bands mitbringen.

Wie können Newcomer den Hotspot Berlin nutzen?

Der Hotspot Berlin bietet Musikern unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere voranzubringen. Zunächst kann der Alltag in der vielseitigen und multikulturellen Hauptstadt sehr inspirierend sein und dem Künstler neuen Input für seine Songs geben.

Beim Besuch von Jamsession oder Events in bekannten Hotspots können außerdem Kontakte geknüpft werden. Mit etwas Glück gibt es hier und da vielleicht sogar die Möglichkeit, einen bekannteren Act oder Manager vom eigenen Talent zu überzeugen und so einen Förderer bzw. Unterstützer zu finden.

Gleichzeitig ist es einfacher, durch Auftritte und Ähnliches die Aufmerksamkeit eines der Labels vor Ort zu bekommen. Eine potenzielle Zusammenarbeit und das Aufbauen einer langfristigen Bindung werden durch die örtliche Nähe zu den Firmen natürlich deutlich erleichtert.

Fazit

Berlin hat in den letzten Jahrzehnten viele bekannte Bands hervorgebracht. Dazu zählen unter anderem Rammstein, Die Ärzte und die Beatsteaks. Zusätzlich hat die Hauptstadt eine wichtige Rolle in der Entwicklung des deutschen Hip-Hops. Viele Labels haben sich in Berlin niedergelassen und suchen stets nach neuen Talenten. Aus diesem und weiteren Gründen ist die Hauptstadt ein idealer Ort für Newcomer, um sich zu entfalten, neue Kontakte zu knüpfen und die ersten größeren oder kleineren Karriereschritte zu gehen.

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