Wannsee, Zehlendorf
Feine Kost bei Mutter Fourage in Wannsee

Ein Stückchen Glück

Der Duft nach Blüten mischt sich mit Kaffee-Aroma. Bei Mutter Fourage, einem idyllischen Hof mit Kulturscheune, Gärtnerei und Café am Wannsee, ist die Welt noch in Ordnung. In ihrem Laden Feine Kost verkaufen Dagmar und Heribert von Reiche zudem Leckereien der besonderen Art - von Birnenessig bis Edelkastanienhonig.

Es ist, als würde man eine andere Welt betreten. Eine heimelige Oase, in der die Menschen nett sind und die Torten schmecken. Dort, wo die Großstadt noch Dorf ist, im Herzen von Wannsee, hat Mutter Fourage ihren Sitz. Ein kopfsteingepflasterter Hof mit Kulturscheune, blühender Gärtnerei und einem hübschen Café. Das führen Dagmar und Heribert von Reiche seit über zehn Jahren; 2009 haben sie das dazugehörige kleine Lebensmittelgeschäft übernommen, einer der ältesten Bioläden Berlins. Diesen haben sie renoviert und unter dem Namen „Feine Kost“ neu eröffnet.

Nur das Beste – Bio und Nicht-Bio

Auf das Bio-Label haben sie verzichtet, auch wenn die meisten Produkte Bio sind. Um die Freiheit zu haben, auch Köstlichkeiten von kleinen Herstellern, die nicht zertifiziert sind, mit ins Sortiment nehmen zu können.

Dort, wo früher Futter fürs Vieh an den Mann gebracht wurde, steht nun Weinbergpfirsichlikör im Regal, Birnenessig, Hackepeter vom Bunten Bentheimer Schwein, Edelkastanienhonig, Gletscherkäse aus dem Inntal, Mangobrotaufstrich vom Gartenhaus Testorf. Auch ein Kochbuch gibt es hier exklusiv zu kaufen, mit Rezepten von Dagmar Wohlgemuth-von Reiche, die eigentlich Biologin ist und in der Mini-Küche des Hofcafés Aufläufe und Suppen zubereitet. Zudem das feine Porzellan der Berlinerin Stefanie Hering, das internationales Renommée genießt.

Nicht nur Beruf, sondern Berufung

Das Café und der Laden haben jeden Tag geöffnet, auch an Pfingsten. Die Reiches arbeiten also sieben Tage die Woche. Dass das nur geht, wenn man für die Sache lebt, müssen sie nicht erklären.

Eine junge Frau mit ihrer kleinen Tochter wird mit den Worten „Hallo Anja, geht’s Dir wieder besser?“ empfangen.  In den modernen Tante-Emma-Laden kommen viele Stammkunden, aber auch Berliner aus allen Bezirken. Denn hier kann man das Nette mit dem Nützlichen verbinden. Auf dem Heimweg vom Ausflug nach Potsdam macht man einen Zwischen-Stopp im Hofcafé, genießt zwischen Terrakottatöpfen sitzend, mit Blick auf das schöne alte Taubenhaus (das ein Bühnenbildner vom Grips-Theater erstellt hat) die leckere Friesentorte. Hinterher kann man sich mit Blumen für den Balkon, Kräutersalz, Radieschen und dem südafrikanischen Wein fürs Abendessen eindecken. Und ein Stückchen Glück mit nach Hause nehmen.

Feine Kost bei Mutter Fourage, Chausseestraße 15, 14109 Berlin

Telefon 030-8083283

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Täglich von 9 bis 18 Uhr

Feine Kost bei Mutter Fourage

Dagmar und Heribert von Reiche in ihrem Laden Feine Kost am Wannsee

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