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Nachhaltig leben und Geld sparen: Fünf Tipps

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In der Hauptstadt sind wir ganz schön gut aufgestellt, um nachhaltig zu leben. Doch es geht immer noch ein bisschen besser in Sachen Umweltschutz und Achtsamkeit. Wir haben fünf Tipps, mit denen dein Leben noch klimafreundlicher wird.

Es gibt sicherlich viele Dinge, die man über die Berliner sagen kann – dass ihnen das Klima egal wäre, gehört eindeutig nicht dazu. In kaum einer anderen europäischen Großstadt gibt es mehr vegane Restaurants, Second-Hand-Geschäfte und Unverpacktläden. Bei vielen Menschen besteht noch immer das Vorurteil, dass ein nachhaltiger Lebensstil unbedingt teuer sein muss. Das ist jedoch keinesfalls der Fall! Es gibt viele nachhaltige Lebensstilveränderungen, die einfach, schnell und unkompliziert möglich sind – und noch dazu den Geldbeutel schonen.

Tipp #1: Second-Hand-Mode statt Fast Fashion

Mit der Mode ist es oft ein Dilemma: Auf der einen Seite möchte man gut angezogen sein, auf der anderen Seite weiß man natürlich, dass der Konsum von Fast Fashion eine echte Umweltsünde ist. Second-Hand-Mode ist daher eine gute Lösung. Dadurch, dass keine neuen Kleidungsstücke in den Kreislauf gelangen, werden auch keine neuen Ressourcen verbraucht. Wer seine Kleidung an andere weitergibt, ermöglicht ihr ein zweites Leben – und kann noch ein paar Euro dazuverdienen. Noch dazu ist Berlin eine echte Second-Hand-Metropole mit einer Vielzahl an Shops für Gebrauchtes und Vintage-Mode. Doch auch Online-Shopper können heutzutage problemlos Second-Hand einkaufen. Auf Internetplattformen wie momox fashion können sie mit Hilfe der Filterfunktion bequem von der Couch aus den Online-Katalog durchstöbern. Momox fashion hat außerdem den Vorteil, dass Mode, die nicht passt oder nicht gefällt, einfach wieder an den Händler retourniert werden kann. Im Gegenteil zu Plattformen wie Ebay, Vinted und anderen ist das ein großer Vorteil – auf denen sind Kleidungsstücke nämlich vom Umtausch ausgeschlossen.

 

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Tipp #2: Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Autofahren ist heutzutage nicht nur umweltschädlich, es wird auch immer teurer. In einer Metropole wie Berlin ist es noch dazu ziemlich stressig. Wer schon einmal im Feierabendverkehr im Stau stand, der weiß, dass man bisweilen mit Bus, Bahn und Fahrrad sogar noch schneller unterwegs ist. Auch wenn die Berliner Verkehrsbetriebe nicht den besten Ruf haben: Das Netz ist gut ausgebaut und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man eigentlich überall hin. Am günstigsten ist es natürlich, ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten. Es gibt verschiedene Carsharing-Plattformen in Berlin. Unter allen Anbietern in Berlin gibt es genügend Alternativen, sodass für jeden etwas dabei ist. So kann man sich, wenn man doch einmal ein Auto benötigt, kurzfristig eines ausleihen. Auf lange Sicht spart man die Kosten für Autoversicherung, Parkplatz und Benzin.

Tipp #3: Regional und saisonal einkaufen

Die klimaschonenste Ernährungsweise besteht aus viel frischem Obst und Gemüse, idealerweise in Bio-Qualität. Wer auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten möchte, der findet in den Kühlregalen mittlerweile eine Vielzahl veganer und vegetarischer Alternativprodukte. Die sind für viele Neu-Vegetarier oder Veganer eine gute Lösung für den Übergang. Leider sind sie weder gesund noch günstig. Eine ausgewogene vegane Ernährung besteht hauptsächlich aus Obst, Gemüse und Vollkorngetreide. Diese Lebensmittel können in Supermärkten, Bio-Läden und Wochenmärkten relativ günstig eingekauft werden – wenn man auf regionale und saisonale Ware achtet.

 

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Tipp #4: Leitungswasser trinken

Das Leitungswasser hat in ganz Deutschland eine hervorragende Trinkwasserqualität. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass es eine schlechtere Qualität als herkömmliches Flaschenwasser besitzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich einen Wasserfilter zulegen, um Schadstoffe zu reduzieren. Die Vorteile von Leitungswasser liegen auf der Hand: Man spart Plastik und auch Geld. Das ist selbst dann der Fall, wenn man das günstigste Wasser für etwa 20 Cent pro Flasche kauft. Geht man von den empfohlenen drei Litern Trinkmenge pro Tag aus, würde man auf ein Jahr gerechnet fast 150 Euro sparen.

Tipp #5: Reinigungsmittel selbst machen

Viele Menschen haben eine Vielzahl an Reinigungsmitteln in der Wohnung – beispielsweise Glasreiniger, Badreiniger, Oberflächenreiniger oder Scheuermilch. Viele dieser herkömmlichen Produkte enthalten umweltschädliche Chemikalien, die nach Gebrauch ins Abwasser gelangen. Davon abgesehen sind sie teuer und in der Regel in Plastik verpackt. Viel einfacher und nachhaltiger ist es, Reinigungsmittel aus einigen einfachen Hausmitteln einfach selbst herzustellen. Für die meisten Produkte reichen bereits vier Zutaten: Essig, Zitronensäure, Soda und Natron. Alles lässt sich einfach in großen Mengen, unverpackt oder in Papier verpackt einkaufen.

Besonders Essig ist ein wahres Wundermittel im Haushalt. Er schmeckt nicht nur im Salatdressing, sondern kann auch dafür verwendet werden, Kalk zu entfernen, Glas zu reinigen oder Weichspüler in der Wäsche zu ersetzen. Wer gern Zitrusfrüchte wie Zitronen oder Orangen isst, kann die anfallenden Schalen aufheben und in ein verschließbares Glas geben. Dieses wird anschließend mit Essig aufgefüllt und etwa zwei Wochen stehengelassen. Anschließend gießt man die Flüssigkeit durch ein Sieb ab und verdünnt sie mit Wasser. Fertig ist ein duftender und nachhaltiger Allzweckreiniger!

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