Zoologischer Garten

Was wird aus dem verstoßenen Orang-Utan-Baby?

Was wird aus dem verstoßenen Orang-Utan-Baby?
Das Orang-Utan-Schnuckelchen kam am 12. Januar zur Welt. Zur Foto-Galerie
So süß - und doch allein gelassen: Ein am 12. Januar im Zoo Berlin geborenes Orang-Utan-Baby wird von Mutter Djasinga nicht angenommen und muss daher nun von Menschen gepflegt werden. Wo das noch namenlose Tierkind aufwachsen soll, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.

Am Montagmorgen bei Dienstbeginn fanden die Affenpfleger das neugeborene Orang-Utan-Weibchen allein im Gehege vor. Die 11-jährige, noch unerfahrene Mutter Djasinga kümmerte sich nicht um ihren Nachwuchs, obwohl das Affenbaby gesund und kräftig zur Welt kam. Auch Versuche des Zoo-Personals, die beiden aneinander zu gewöhnen, scheiterten. Vorerst kümmern sich nun die erfahrenen Affen-Pfleger Ruben Gralki und Christian Aust in ihren Zoo-Wohnungen um das Jungtier. Wie ein Säugling bekommt es alle zwei bis drei Stunden Milch.

Außerhalb von Zoos und Tierparks sind Orang-Utans Einzelgänger. Die acht Exemplare im Zoo Berlin leben in zwei Gruppen zusammen. Zu einer davon gehören die Mutter und Enche, der 25 Jahre alte Vater des Neugeborenen. Dazu kommen Enches ‚Ex‘, die 24 Jahre alte Mücke, und deren achtjährige Tochter Satu.

Aufzucht mit der Flasche. (c)Zoo Berlin
Ob das neue Affenbaby doch irgendwann in seine Familie zurückkehren kann, ist noch unklar. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem vermeldete hierzu: „Ob das Tier im Zoo Berlin bleibt oder in eine andere Einrichtung wechselt, entscheidet das zuständige Team des Berliner Zoos gemeinsam mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Orang-Utans in Karlsruhe, Clemens Becker, in den kommenden Wochen.“ Auch mit anderen Zoos stünden die Berliner in Kontakt, um Erfahrungen auszutauschen. „Dabei steht das Wohl des Tieres im Vordergrund“, versichert Knieriem.

Foto Galerie

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