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Neu im Kiez: So fühlst du dich bald wie zu Hause

Berlin Prenzlauer Berg
Berlin ist nicht nur eine Großstadt, sie ist auf ihre Weise etwas ganz Besonderes. Ob „Berliner Schnauze“ oder die Selbstverständlichkeit, mit der hier die verschiedensten Kulturen Tür an Tür wohnen und zu etwas Einzigartigem verschmelzen – Berlin verzaubert dich bereits nach kurzer Zeit mit seinem einzigartigen Charme. Doch auch wenn du dafür empfänglich bist, dauert es sicherlich eine Zeit, bist das Einleben voll und ganz vollzogen ist. Die folgenden Tipps sollen dir eine Einstiegshilfe bieten, um dich schon bald wie ein echter (Neu)-Berliner fühlen zu können.

Ganz allein: So lernst Du schon bald neue Leute kennen

Trotz der vielen Menschen in Berlin kann es durchaus passieren, dass sich Neuankömmlinge hier zunächst sehr einsam fühlen. Gerade der Kontrast zwischen dem pulsierenden Leben in der Stadt und der Einsamkeit der eigenen Wohnung drückt mitunter sehr auf die Stimmung. Zum Glück lässt sich das gerade in der Hauptstadt recht einfach ändern. Hier einige Anregungen: 

Such Dir eine schöne Bar

Die Tatsache, dass du in Berlin quasi die verschiedensten Menschen triffst, hilft dabei, auch allein in einer Bar nette Leute kennenzulernen. Nach dem ersten Drink lässt es sich zudem deutlich lockerer plaudern, was auch die Kontaktaufnahme erleichtert. Der große Vorteil an Berlin: Hier findest du fast in jedem Stadtviertel passende Etablissements, wie diese Beispiele zeigen: 

Provocateur Bar (Wilmersdorf) 

Die Provocateur Bar in Wilmersdorf ist eine Hommage an die Goldenen Zwanziger und zeigt dies durch ein einzigartiges Interieur. Rote Samtsofas, kleine Ecken und Nischen sowie extravagante Cocktails sorgen für eine ganz eigene Atmosphäre. 

Sharlie Cheen Bar (Mitte) 

Die Sharlie Cheen Bar in Berlin-Mitte darf in keiner Barauflistung über Berlin fehlen. Neben über 200 Spirituosen und einigen außergewöhnlichen Cocktail Eigenkreationen schafft es das Etablissement, durch eine geschickte Beleuchtung quasi den Inbegriff einer modernen Bar-Atmosphäre zu erzeugen. 

Timber Doodle Bar (Friedrichshain) 

Viktorianischer Stil in Verbindung mit geheimnisvollen Drinks aus der Romanwelt sind das Markenzeichen der Timber Doodle Bar im Boxhagener Kiez in Friedrichshain. Die Toilette wird zudem durch ein Bücherregal aufgesucht. Diese besondere Atmosphäre lädt durchaus dazu ein, nette Leute kennenzulernen. 

Velvet (Neukölln) 

Das Velvet in Berlin Neukölln wurde 2018 bei den Mixology Awards zur Bar des Jahres gekürt und die ausgefallenen Drinks haben es durchaus in sich. Dabei steht Saisonalität im Vordergrund.  

Victoria Bar (Tiergarten) 

Die Bar im Retro-Stil der 60er Jahre bietet eine exquisite Cocktail-Karte und weiß zudem auch durch köstliche Snacks zu überzeugen. Wer hier für die Nacht vorglühen oder einen besonderen Abend verbringen möchte, ist genau am richtigen Ort. 

Natürlich stellt dies nur eine kleine Auswahl dar, die sich nahezu endlos erweitern ließe. In diesem Artikel zeigen wir dir weitere spannende Locations, um Cocktails zu genießen und Kontakte zu anderen Berlinern aufzubauen.  

Schließ dich dem Kollegenkreis an

Du bist für den Job nach Berlin gezogen? In diesem Fall solltest du nach Aktivitäten im Kollegenkreis Ausschau halten und dich einklinken. Ob nun der Besuch im Escape Room, das Feierabendbierchen oder gemeinsame sportliche Aktivitäten – wie lassen sich bessere Bekanntschaften (und vielleicht auch Freundschaften) schließen als auf diesem Weg? 

Schau dich im Internet um

Natürlich kannst du auf die vielfältige Online-Welt zugreifen, um Kontakte zu knüpfen. So existieren spannende Facebook-Gruppen, in denen sich zwanglos Berliner*innen kennenlernen lassen. Auch entsprechende Portale und Chatgruppen bieten nicht selten die Möglichkeit, schon bald mit neuen Freunden um die Häuser in deinem Kiez zu ziehen. 

Mobilität: Berlin kann durchaus weitläufig sein

Berlin hat bekanntlich nicht nur ein Stadtzentrum, sondern so viele, wie es Ortsteile hat. Diese Weitläufigkeit ist zugleich einer der Gründe, diese Stadt zu lieben, sorgt aber eben auch für entsprechend weite Wege. Dies merkst du schnell, wenn du deinen Kiez zu Fuß erkundest oder tatsächlich jemanden in einem anderen Stadtteil ohne Verkehrsmittel besuchen möchtest. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir möglichst früh Gedanken um deine Mobilität machst.  

Das Angebot in der Hauptstadt ist zum Glück vielfältig: 

Unterwegs mit dem Auto: Der ganz normale Wahnsinn!

Wenn du dich dafür entscheidest, künftig mit dem Auto in Berlin unterwegs zu sein, sollten dir die folgenden Aspekte nicht völlig fremd sein: 

  • Volle Straßen: Die Berliner Autofahrer verlieren durchschnittlich 103 Stunden pro Jahr durch Staus. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass jeden Tag sehr viele Bewohner vom Stadtrand in die Mitte pendeln. Die Mieten im Stadtkern sind so drastisch gestiegen, dass entsprechende Wanderungsbewegungen künftig eher noch zunehmen dürften.   
  • Parkplatzmangel: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens dürftest du mit dem Auto gerade im Stadtkern erhebliche Probleme haben, einen Parkplatz zu finden. Eine bemerkenswerte Statistik zeigt die Problematik sehr eindeutig: Auf 1,2 Millionen Autos in Berlin kommen ca. 100.000 öffentliche Parkplätze. Wenn du also auf Nummer Sicher gehen möchtest, solltest du dir einen privaten Parkplatz mieten oder einen Anwohnerparkausweis beantragen.  

Du kommst eher aus einer ländlichen Region? In diesem Fall ist es wichtig, dass du zu Beginn etwas übst, in großem Verkehrsaufkommen auf mehrspurigen Straßen unterwegs zu sein. Auch das kann sich als kniffelig erweisen.  

Unterwegs mit dem ÖPNV: Viele Möglichkeiten warten

Der ÖPNV in Berlin ist durchaus gut ausgebaut. Du kannst auf ein großes S-Bahn-Netz mit einer Länge von 330 Kilometern und 15 Linien zurückgreifen. Dazu kommen noch einmal ein U-Bahn-Liniennetz mit 146 Kilometern und 173 U-Bahnhöfen sowie zahlreiche Buslinien und Straßenbahnen. Eine Besonderheit stellt die sogenannte Ringbahn dar, die über 37 Kilometer einmal um die Innenstadt fährt. Die Linie S41 fährt dabei im Uhrzeigersinn und die S42 gegenläufig. An den jeweiligen Bahnhöfen kannst du bequem in andere S-Bahnen und U-Bahnen einsteigen, um weiter rauszufahren oder einen bestimmten Ort in der Innenstadt zu erreichen. 

tram and rails

Tipp: Du machst in Berlin Deine Ausbildung oder bist Beamtenanwärter? In diesem Fall kannst du das VBB Azubi-Ticket in Anspruch nehmen. Bei jährlicher Zahlung kostet dies nur 365 Euro – somit fährst Du für 1 Euro am Tag mit den „Öffis“ durch ganz Berlin! 

Unterwegs mit dem Fahrrad: Immer mehr Radwege

Mit dem Rad hast du in Berlin sehr viele Möglichkeiten, denn das Radwegenetz wird stetig ausgebaut. Besonders die neuen geschützte Radfahrstreifen auf Straßen sorgen für Sicherheit. Dabei werden die Fahrradstreifen mit Sperrpfosten abgesichert, so dass eine gewisse Abgrenzung zum Autoverkehr stattfindet. Darüber hinaus sind auch immer mehr Radschnellverbindungen geplant, die besondere Eigenschaften aufweisen: 

  • Vorrang an Kreuzungen 
  • 3-4 Meter breite Wege 
  • Voll asphaltiert 
  • Möglichst ohne Umwege zwischen den verbindungspunkten 

Doch Vorsicht: Wie in allen Stadtstaaten Deutschlands liegt auch in Berlin die Quote von Fahrraddiebstählen pro 100.000 Einwohner recht hoch. Der bundesdeutsche Schnitt bewegt sich bei 314 Fällen, während Berlin auf 752 kommt. Doch es gibt einige Maßnahmen, mit denen du das Risiko minimierst: 

  • Sicheren Standort wählen (eher belebte Plätze, öfter den Standort wechseln) 
  • Rad diebstahlsicher abschließen (hochwertiges Schloss nutzen, nicht nur am Reifen) 
  • Fahrrad identifizieren lassen (Fahrradpass und Schlossregistrierung) 

Überlebenstraining: Wo du jederzeit etwas zu Essen bekommst

Ohne Essen geht es nicht – aus diesem Grund solltest du dein Viertel ziemlich früh nach möglichen Nahrungsquellen auskundschaften. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig: 

Supermärkte 

Die bekannten Supermarkt-Ketten sind in Berlin vertreten. Es gibt in fast jedem Stadtviertel auch Filialen, die sehr lange Öffnungszeiten anbieten. So kannst du in vielen Fällen bequem bis Mitternacht einkaufen.  

Tipp: Einige Supermärkte haben an verschiedenen Wochentagen sogar durchgehend geöffnet. Solltest du also Nachschub für eine Party kaufen wollen oder aus anderen Gründen nachts einkaufen, ist auch dies in Berlin nicht unmöglich.  

Wochenmärkte 

Wochenmärkte haben in Berlin nicht nur eine große Tradition, sondern auch eine entsprechende Verbreitung. Dort findest du in Bezug auf Lebensmittel alles, was du für deinen Wocheneinkauf brauchst. 

Darüber hinaus solltest du unbedingt eine der historischen Markthallen besuchen. Das Konzept geht auf das 19. Jahrhundert zurück, wo in überdachten Markthallen Lebensmittelhändler ihre Angebote feilbieten konnten. Auch heute bietet sich dir dabei eine ganz besondere Atmosphäre, die du als Neu-Berliner unbedingt kennenlernen solltest. 

Hier die bekanntesten Markthallen in Berlin: 

  • Markthalle 9 in Kreuzberg (ökologisch und regional erzeugte Produkte) 
  • Arminiusmarkthalle in Moabit (Neben Lebensmitteln auch Kunsthandwerk) 
  • Marheineke Markthalle in Kreuzberg (internationale Spezialitäten, veganer Supermarkt) 
  • Markthalle Tegel (auch handwerkliche Dienstleistungen und Blumen) 

Imbiss

Berlin steht fast schon sprichwörtlich für Döner. Und ja, es ist möglich, die Spezialität zu einem sehr günstigen Preis zu bekommen. Dabei existiert heute neben dem Standard-Produkt auch eine Gemüse-Variante zur Verfügung. Und dabei bleibt es natürlich nicht: In Berlin erhältst du alles an Fast-Food, was du dir vorstellen kannst. Doch ob nun Döner, Currywurst, Pizza oder Burger – du solltest die besten Adressen in deinem Kiez kennen.  

Die Qualität der einzelnen Anbieter weicht mitunter stark voneinander ab. Zum Glück existieren heute zahlreiche Bestenlisten und auch Reiseführer, die einen ersten Aufschluss über die Qualität bieten. Doch am Ende zählt vor allem dein persönlicher Geschmack. Teste die Möglichkeiten in deiner Umgebung aus und schaffe dir schnell deine eigene Schlemmerlandkarte für den Alltag.  

Für besondere Anlässe: Deine Lieblingsrestaurants im Kiez finden

In Sachen Gastronomie bleiben in Berlin keinerlei Wünsche offen. Die Hauptstadt hat alles zu bieten, was du dir nur ausmalen kannst. Von besonders gemütlichen Restaurants (hier unsere Top10-Liste) über innovative Gastro-Konzepte bis hin zu ausgefallenen nationalen Küchen ist hier wirklich alles vertreten. Hier einige originelle Ideen aus der Gastro-Hauptstadt: 

Knofel (Prenzlauer Berg) 

Wo außer in Berlin lässt sich schon ein Restaurant finden, welches sich voll und ganz dem Knoblauch verschrieben hat? Das Knofel bietet eine moderne Küche mit verschiedensten Knoblauch-Variationen und bietet zudem auch die Möglichkeit, Produkte auf Basis von Knoblauch zu kaufen. Das Lokal ist auf jeden Fall einen Besucht wert, sofern du am nächsten Tag nicht unbedingt auf perfekten Atem angewiesen bist. 

Drehrestaurant Sphere (Mitte) 

Das Restaurant Sphere im Fernsehturm ist schon aufgrund seiner Location eine echte Schlagzeile. Wenn du keine Höhenangst hast, kannst du in luftiger Höhe an deinem Tisch direkt aus dem Fernsehturm blicken und dabei gehobene Küche mit dem gewissen Etwas genießen. 

Tafelrunde (Wilmersdorf) 

Solltest du Mittelalter-Fan sein, gehört ein Besuch bei der Tafelrunde in Wilmersdorf definitiv zum Pflichtprogramm. Hier tauchst du in eine andere Welt ein und kannst an langen Tischen deftige Küche genießen. Die verschiedenen Gastmahle werden mitunter auch von Eventeinlagen begleitet, die das Feeling abrunden. 

FES Turkish BBQ (Kreuzberg) 

Das eigene Essen direkt am Tisch selbst grillen? Im FES Turkish BBQ kein Problem. In jedem Tisch ist ein eigener Grill installiert. Hier findest du türkische Spezialitäten in vielen Variationen und kannst sicherlich eine ganz neue kulinarische Erfahrung machen.  

Alaska Bar (Neukölln) 

Du magst es vegetarisch oder vegan? Dann bist Du in der Alaska Bar im Reuterkiez genau richtig. Hier werden Tapas in veganen Variationen gereicht, die keinerlei Wünsche offenlassen.   

Diese Beispiele sollen dir nur einen Eindruck vermitteln, wie vielfältig Berlin in Bezug auf Gastronomie ist. Hier findest du für jeden Anlass ein passendes Restaurant und brauchst sicherlich mehrere Jahre, um nur die interessantesten Locations wirklich alle auszuprobieren.  

Die neue Heimat: Highlights im Kiez kennenlernen

Es klingt auf den ersten Blick eher nach einem Touristenführer, aber trotzdem solltest du die Highlights in deinem Kiez kennen. Schließlich wäre es traurig, wenn du nach einigen Monaten oder gar Jahren einem Freund auf Besuch nicht mal erklären könntest, was in der Hauptstadt so los ist.  

Berlin - Unter den Linden Festival of Lights

Die folgende Auswahl zeigt einige besonders beliebte Orte: 

East Side Gallery 

Berlin ist ein geschichtsträchtiger Ort. Doch nichts hat die Stadt und ihr Bild so sehr geprägt wie die Berliner Mauer. Aus diesem Grund gehört die East Side Gallery heute auch zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Zwischen Friedrichshain und Kreuzberg findet sich das längste noch erhaltene Stück der Mauer. Zahlreiche Künstler haben dafür gesorgt, dass Besucher heute eine Open-Air-Galerie bewundern können. Wenn es also etwas gibt, was du dir in Berlin auf jeden Fall anschauen solltest, dann ist es die East Side Gallery. 

Berlins Plätze 

Die verschiedenen Plätze haben das Berlin Berlins in den Köpfen von Besuchern geprägt. Hier ist die Auswahl sehr groß und jeder der Plätze birgt ein ganz eigenes Flair: 

  • Potsdamer Platz (Metropolen-Flair mit Wolkenkratzern und der ersten Verkehrsampel Deutschlands) 
  • Gendarmenmarkt (umgeben von deutschem und französischem Dom sowie dem Konzerthaus) 
  • Alexanderplatz (Weltzeituhr und Fernsehturm) 
  • Hackescher Markt (Hackesche Höfe) 
  • Bebelsplatz (vor der Staatsoper) 

Unter den Linden

Wenn du einem Freund oder Bekannten in Berlin gleich viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins auf einmal zeigen möchtest, lohnt sich ein Spaziergang über die Straße Unter den Linden. Sie schafft eine Verbindung zwischen dem Berliner Dom und dem Brandenburger Tor. Doch die 1,5 Kilometer dazwischen bieten Kulturprogramm für gleich mehrere Tage: 

  • Museumsinsel (altes und neues Museum, alte Nationalgalerie, Pergamonmuseum, Bode-Museum, Kolonadenhof und James-Simon-Galerie) 
  • Staatsoper 
  • Deutsches Historisches Museum 
  • Berliner Schloss 
  • Neue Wache 

Kurfürstendamm

Der Ku’damm in Berlin steht für Shopping pur. Wenn du selbst besondere Mode suchst oder sie Freunden präsentieren möchtest, werdet ihr hier sicherlich fündig. Dabei darf auch das Kaufhaus des Westens nicht vergessen werden, welches allerdings schon in der Tauentzienstraße liegt. Zwischenzeitlich lässt sich mit der Gedächtniskirche auch noch ein Mahnmal besuchen.  

Diese Liste ist natürlich bei weitem nicht abschließend. Ob nun Holocaust-Mahnmal, Checkpoint Charly, Reichstag, DDR Museum oder Jüdisches Museum – die Möglichkeiten erscheinen fast unbegrenzt. Darüber hinaus hat auch jeder Stadtteil für sich viele kleine Highlights, die sich mehr als lohnen.  

Das solltest du als Neu-Berliner unbedingt mal ausprobieren 

Irgendwann stellt sich an einem neuen Ort das Gefühl ein, dazuzugehören.

Nikolaiviertel in Berlin

Heimische Traditionen helfen dabei, ein solches Gefühl aufzubauen. Deshalb zeigen wir dir hier einige Dinge, mit denen du dich schneller als „Berliner*in“ betrachtest: 

Feiern zu ungewöhnlichen Zeiten 

Ob nun mitten in der Woche oder bis zum Morgengrauen – in Berlin spielt Zeitpunkt und Länge einer Party keine große Rolle. Die Hauptstadt steht für das Feiern ohne Sperrstunde, so dass auch Clubs und gerne mal bis in die Morgenstunden geöffnet bleiben. Und wenn es mitten in der Woche in den Club geht, lässt sich das auch als typisch Berlin bezeichnen. 

Open-Air-Spaß genießen 

Gerade die Sommermonate eignen sich hervorragend, die vielen Open-Air-Aktivitäten in Berlin zu genießen. Ob nun Open-Air-Kino, Festivals und Straßenfeste, Open-Air-Konzerte – hier findest auch du etwas Passendes. Selbst die Staatsoper bietet eine kostenfreie Open-Air-Veranstaltung an. 

Zusätzlich finden hier regelmäßig auch richtige große Events statt, die die ganze Stadt mitreißen. Dazu gehören der Karneval der Kulturen oder die Christopher Street Day Parade genauso wie das Bürgerfest zum Tag der deutschen Einheit oder die große Silvesterparty am Brandenburger Tor.  

Grillen in der Öffentlichkeit 

Zum Open-Air-Spaß gehört natürlich auch das öffentliche Grillen. Das Tempelhofer Feld oder der Tiergarten sind beliebte Plätze, um einfach mal den Grill anzuwerfen und gemeinsam zu feiern. Darüber hinaus finden sich aber auch fast in jedem Kiez entsprechende Grillflächen. 

Wassersport in der Stadt 

Zugereiste können es sich eventuell nicht vorstellen, aber es ist in Berlin durchaus möglich: Wassersport direkt in Kreuzberg. Auf dem Landwehrkanal finden sich gerade im Sommer zahlreiche Schlauchboote Kanuten und Stand-Up-Paddler. Probiere es einfach einmal aus und schau dir Berlin aus einer anderen Perspektive an. 

Wenn Berlin die neue Heimat wird

Berlin ist für Außenstehende entweder eine Ansammlung von Dörfern oder wird häufig auf die touristische Stadtmitte beschränkt. Wenn du jedoch neu nach Berlin ziehst, wirst du schnell merken, dass der eigene Kiez zwar wirklich wie ein eigenes Dorf ist, aber sich trotzdem ein bestimmtes Lebensgefühl durch die Stadt zieht. Berlin ist eine weltoffene Metropole, die für junge Menschen den Zauber der Freiheit bereithält. Lerne deinen Kiez und auch die Menschen in der Stadt mit ihren vielen liebenswerten Macken und Marotten kennen und präge das Bild von Berlin mit! 

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