Curry 36

Legendärer Imbiss eröffnet Filiale am Zoo!

Legendärer Imbiss eröffnet Filiale am Zoo!
Imbisschef Lutz-Michael Stenschke eröffnet am heutigen Mittwoch einen Ableger seines Kreuzberger Imbisses.
Curry 36 expandiert in die City-West: Ab heute wird die legendäre Currywurst auch am Zoo verkauft. In den kommenden Monaten sollen weitere Filialen im Stadtgebiet folgen.

Das Gedränge vor dem kleinen Imbiss gehört ebenso zum Mehringdamm wie der leuchtende Curry 36-Schriftzug. Im Kreuzberger Stammladen der legendären Berliner Currywurst warten Stammkunden und Touristen geduldig auf ihre 22 Zentimeter lange Wurst mit dem speziellen Curry-Ketchup.

Jetzt wird expandiert: Vier neue Filialen will Curry 36-Chef Lutz-Michael Stenschke in den kommenden Monaten eröffnen. Los geht’s heute am Bahnhof Zoo, direkt auf dem Hardenbergplatz. In einem 30 Quadratmeter großen Häuschen werden ab 11 Uhr die begehrten saftigen Würste gebrutzelt.

„Wir werden die Currywurst nicht neu erfinden“, so Stenschke über den neuen Ableger der 30 Jahre alten Imbiss-Institution. Trotzdem werden hohe Erwartungen an die neue Curry 36-Filiale in der City-West geknüpft. „Mit Curry 36 am Zoo trägt Lutz-Michael Stenschke dazu bei, die City-West und den Hardenbergplatz weiter aufzuwerten“, hofft der Bürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann (SPD), der der heutigen Eröffnung beiwohnen will. Die Einnahmen des ersten Tages werden von Curry 36 für wohltätige Zwecke gespendet.

Auftrieb in der City-West

Auch Stenschke zeigt sich vor der Eröffnung von der Entwicklung der City-West begeistert: „Hier wird alles neu entwickelt und unheimlich aufgewertet.“ Im Herbst eröffnet gegenüber von seiner neuen Wurstbude das 119 Meter in den Himmel aufragende Zoofenster mit dem Hotel Waldorf Astoria. Darüber hinaus werden nebenan der Zoopalast und das Bikinihaus saniert, ein weiteres modernes Gebäude am Hardenbergplatz ist in Planung.

Und nun ist auch Curry 36 im Kiez rund um den Ku’Damm angekommen. Zwischen China-Imbiss und Bubble-Tea-Laden will man hier um die Gunst der vorbeieilenden Kunden werben. Konkurrenz droht auch von der kürzlich eröffneten Wursterei in der Hardenbergstraße 29. Dort werden ebenfalls Currywurst und Pommes angeboten – allerdings in ihrer edelsten Form. Gastronom Dirk Tillmann möchte die berühmte Wurst „in den Adelsstand der Systemgastronomie“ aufgenommen wissen und hat verschiedene Soßen und Gewürzmischungen für seine auf dem Lavastein gegrillten Currywürste entwickelt.

Doch auch der Curry 36-Chef hat keine Kosten gescheut. Mehrere hunderttausend Euro sind in den Ausbau der neuen Imbissbude geflossen. Elitär geht es deshalb noch lange nicht zu: Einfach ist es, was die Kunden wollen. An ausgefallenen Gourmet-Experimenten scheint man kein Interesse zu haben. Deshalb stürmen Party-Hopper und Bauarbeiter, Büroangestellte und Studenten gleichermaßen den Imbiss am Mehringdamm. Auf ebendiesen Erfolg hofft man auch am Zoo.

Für Nachschub wird gesorgt

Auf sieben Platten werden dort ab heute die Würste gegrillt, fünf Fritteusen sorgen für krosse Pommes Frites. Dieser Aufwand entspricht der Filiale in Kreuzberg. Doch bei der Lagerung muss man sich einschränken. Nur 2880 Würste passen neben dem Ketchup in den großen Kühlschrank. Ist er leer, muss für Nachschub gesorgt werden. „Wir beliefern täglich vom Mehringdamm, wenn nötig auch zwei Mal“, garantiert Stenschke. In der Stammfiliale werden täglich tausende Würste gebraten und 100 Kilogramm Pommes frittiert. Zum Einsatz kommen dabei täglich 60 Liter Fett. Am besten komme laut Stenschke das „gemischte Doppel“ an: einmal mit, einmal ohne Darm plus Pommes.

Der Curry 36-Chef plant bereits die nächsten Ableger. Nummer drei soll noch in diesem Jahr eröffnet werden, Laden vier und fünf werden im nächsten Jahr folgen. Über die genauen Standorte schweigt Stenschke noch: „Da, wo viel los ist.“ Er ist sich sicher dass Berlin „fünf Filialen verträgt“. Darüber hinaus setzt er aufs Online-Geschäft. Bedruckte Shirts, Buttons und sogar Baby-Strampler können geordert werden und auf Wunsch werden die weltbekannten Würste sogar verschickt. 40 von ihnen wurden kürzlich nach London bestellt. „Da kostet allein der Versand 280 Euro“, so Stenschke.

Noch eine legendäre Currywurst-Bude eröffnet heute einen neuen Stand. Lesen Sie mehr:


Quelle: Der Tagesspiegel

Curry 36 am Bahnhof Zoo, Hardenbergplatz 13, 10623 Berlin

Telefon 030 2517368

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täglich von 09:00 bis 05:00 Uhr

Curry 36 am Bahnhof Zoo

Imbisschef Lutz-Michael Stenschke eröffnet am heutigen Mittwoch einen Ableger seines Kreuzberger Imbisses.

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