Neue Attraktion

Im Dungeon stürzt du jetzt richtig ab

Im Dungeon stürzt du jetzt richtig ab
Der Freifallturm Exitus ist die neue Attraktion im Berlin Dungeon. Zur Foto-Galerie
Hackesches Quartier - Im Berlin Dungeon kannst du dich mit Gänsehaut-Faktor durch 800 Jahre Berliner Geschichte führen lassen. Ab 17. März sorgt eine neue Attraktion für die Extraportion Adrenalin. Wir haben den Exitus für dich getestet.

Wie hinter allen Attraktionen und Shows im Dungeon versteckt sich auch hinter dem Indoor-Freifallturm Exitus eine wahre Geschichte – die den bisherigen Weg durch die düstere Geschichte Berlins um zwei Stationen verlängert. Nachdem du das finstere Mittelalter, die Pest und weitere verhängnisvolle Episoden überstanden hast, lernst du den Serienmörder Carl Großmann kennen. Er wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen dreifachen Mordes angeklagt. Doch die Dunkelziffer seiner Taten ist vermutlich um ein Vielfaches höher …

Gleich geht's ins Mörderzimmer von Carl Großmann. (c) Trieba
Kurz vor Großmanns Verhaftung setzt die Story im Dungeon ein. Ein abgerissenes Mädchen von der Straße führt dich in die düstere Wohnung des „netten“ Metzgers. Dort lernst du den Hausherren näher kennen, als dir lieb ist. Schreckfaktor sehr hoch! Doch bevor etwas Schlimmeres passieren kann, wirst du auch schon von Wachtmeister Koch verhaftet. Als Verdächtiger!

Ein Mordsspaß

Als Nächstes geht es aufs Polizeirevier, wo dich Ermittler Ernst Gennat erwartet. Er führte Anfang des 20. Jahrhundert völlig neuartige Verfahren in der Polizeiarbeit ein. Eine seiner Methoden: Verdächtige und Täter zusammenbringen, um herauszufinden, ob beide gemeinsame Sache gemacht haben könnten.

Und hier kommt der Freifallturm Exitus ins Spiel. Im Gefängnis triffst du wieder auf den eigentlichen Mörder Carl Großmann. Um dann im Moment seines Selbstmordes – er erhängt sich – zwölf Meter in die Tiefe zu stürzen. Ein schöner Schreck, der vor allem für ungeübte Achterbahn-Besucher lange nachwirken dürfte.

Insgesamt bist du 60 Sekunden lang angeschnallt, der Fall in die Tiefe dauert nur wenige Augenblicke. Dafür hat das Berlin Dungeon ordentlich Geld in die Hand genommen: drei Millionen Euro und mehrere Monate Arbeitszeit hat die neue Attraktion gekostet. Dafür ist jetzt alles bombensicher. „Bevor überhaupt der TÜV vorbeigeschaut hat und die ersten Fahrgäste einsteigen durften, musste der Exitus tausend Leerfahrten mit Sandsäcken absolvieren“, beruhigt Pressesprecherin Nina-Kristin Zerbe Unentschlossene. Echtes Blut soll schließlich nicht fließen …

Die Preise für die nun 70-minütige Dungeon-Show bleiben gleich. Tickets sind zum Preis ab 11,50 Euro erhältlich.

Foto Galerie

Berlin Dungeon, Spandauer Straße 2, 10178 Berlin

Telefon 01805 255544

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am Wochenende von 10:00 bis 18:00 Uhr
in der Woche von 11:00 bis 16:00 Uhr

Berlin Dungeon

Der Schauspieler Christopher Walther bei den Abschlussproben für das neue Dungeon Berlin.

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