Buschkowsky lobt Modellprojekt

Sporthalle auf dem Campus Rütli eingeweiht

Am 28. November wurde die neue Quartierssporthalle in der Rütlistraße 45 offiziell eingeweiht. Zahlreiche Gäste, unter ihnen Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, gratulierten zur Eröffnung des ersten Neubaus auf dem Campus Rütli.

Ab sofort steht die neue dreiteilige Multifunktionshalle im Reuterkiez dem Schul- und Vereinssport und kulturellen Veranstaltungen offen. Die Schulleiterin der Rütli-Gemeinschaftsschule, Cordula Heckmann, nahm am 28. November den symbolischen Schlüssel von Schulstadträtin Dr. Franziska Giffey entgegen. Die Halle ist der erste Neubau auf dem Campus Rütli – ein Modellprojekt, das nach den negativen Schlagzeilen über die Rütli-Schule 2006 entwickelt wurde.

Wichtiger Teil der Ganztagsschule

Der Campus Rütli vereint unterschiedliche Bildungsangebote. Zum Schuljahr 2008/09 schlossen sich die Heinrich-Heine-Realschule, die Rütli-Hauptschule und die Franz-Schubert-Grundschule zu einer Gemeinschaftsschule zusammen. In direkter Nachbarschaft zu der Bildungseinrichtung gibt es zwei Kindertagesstätten und ein Jugendfreizeitheim. Mit der Fertigstellung der Sporthalle wurde nun ein neuer Raum für Sportunterricht, Vereinssport, Schulkonzerte und Theateraufführungen geschaffen.

Sandra Scheeres, Bildungssenatorin von Berlin, sieht in der neuen Halle eine nachhaltiges Chance: “Die heute eingeweihte Sportstätte ist Teil eines ganz wichtiges Schulprojektes. Gerade in Hinsicht auf ganztagsschulische Angebote werden nun neue Möglichkeiten eröffnet.“ Scheeres betonte die Bedeutung der Halle für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern durch unflexible Arbeitszeiten belastet sind und sich nicht um Hausaufgaben und Schulstoff Kinder kümmern können.

Neubau kostete sechs Millionen Euro

Auch Heinz Buschkowsky fand lobende Worte zum Projekt und zur Eröffnung. „Die Rütli-Schule von 2006 gibt es nicht mehr. Der Campus Rütli wird gelingen. Die Quartiershalle ist ein sehr wichtiger Schritt und ein gutes Beispiel für innovative Förderung von Bildungspolitik“, sagte Buschkowsky in seiner Rede. Mit Flugblättern oder Infoständen allein könnten die Mammutprojekte „Integration“ und „Multikulti-Gesellschaft“ nicht gestemmt werden. Der Campus Rütli sei daher ein konstruktives Modellprojekt, das gemeinsam Zukunft gestalte und Wege für eine effektive Bildung aufzeige, so Buschkowsky weiter.   

Die Kosten der Halle beliefen sich auf sechs Millionen Euro, wovon ein wesentlicher Anteil durch die Europäische Union finanziert wurde. Weiterhin konnten rund 2,5 Millionen Euro durch die Freudenberg-Stiftung und die Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung eingesammelt werden. Die neue Halle mit integriertem Foyer bietet 1000 Menschen Platz, so dass auch Großveranstaltungen organisiert werden können. Drei Hallenwarte werden sich hauptberuflich um die Instandhaltung sowie Reparaturarbeiten kümmern.

Mehr Informationen unter:  http://www.campusrütli.de/

 

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Campus Rütli, Rütlistr. 41, 12045 Berlin

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