Einigung auf Nutzungskonzept

Neue Regeln für den Mauerpark

Neue Regeln für den Mauerpark
Vor allem bei gutem Wetter zieht der Mauerpark Menschenmassen an. Besonders beliebt: die Karaoke-Veranstaltungen am Sonntag.
Die Karaokeshow ist fast schon legendär, Musiker geben sich auf dem vielbesuchten Freizeitgelände die Klinke in die Hand. Jetzt gibt es ein neues Nutzungskonzept, das auch Lärmfragen klärt. Demnach soll im Mauerpark von 20 bis 8 Uhr Ruhe herrschen.

Der Verein der Freunde des Mauerparks, das Bezirksamt und die Polizei haben sich auf ein neues Nutzungskonzept geeinigt. Anfang April sollen Besucher und Anwohner über die Regeln informiert werden, wie Alexander Puell von den Mauerparkfreunden ankündigte. Für laue Sommernächte hat man ein Nachsehen: Im Juli und August gilt die Nachtruhe erst ab 21 Uhr.

Musiker ist nicht gleich Musiker

Für die Musiker, die im Park spielen, wurden die Regeln konkretisiert. Wer beispielsweise allein auf seiner Akustikgitarre musiziert, fällt nicht unter die Lärmschutzregel. Bei elektrisch verstärkter Musik, Trommeln oder Bands wird das Ordnungsamt je nach Zeit und Ort entscheiden, ob sich Anwohner gestört fühlen könnten. Großveranstaltungen, zum Beispiel die Karaokeshow im Amphitheater, benötigen eine Sondergenehmigung.

Stadtrat Jens-Holger Kirchner fand den Leitfaden gelungen: Jetzt würden Ordnungshüter nicht mehr nach Tageslaune oder persönlichem Geschmack Künstler des Parks verweisen können.

Weitere Ausnahmen

Picknick- und Grill-Freunde müssen sich auch auf neue Regeln einstellen. So wird offenes Feuer verboten und Grillen nur noch an ausgewiesenen Stellen erlaubt sein. Eine ganze Reihe weiterer Ausnahmen ist zudem in Planung.


Quelle: Der Tagesspiegel

Hundefreilauf im Mauerpark, Mauerpark, 10437 Berlin

Hundefreilauf im Mauerpark

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