Berlin, Friedrichshain
Lokale Spenden-Plattform für Unternehmen

Einfacher Gutes tun

Einfacher Gutes tun
Eines der Plakatmotive der aktuellen "Berlin teilt"-Kampagne zugunsten des Neubaus des Kinderhospizes "Berliner Herz".
Strausberger Platz – "Berlin teilt (:)" ist der Name einer Internet-Plattform und Non-Profit-Initiative, die sich an lokale Unternehmen aller Art richtet und diesen ermöglicht, auf einfache Weise soziale Projekte in der Stadt zu unterstützen. Die aktuelle Kampagne kommt dem Neubau eines Kinderhospizes in Friedrichshain zugute.

Angelehnt an Vorbilder aus Hamburg und Frankfurt bringt „Berlin teilt“ Unternehmen, die sich sozial engagieren möchten, mit geeigneten sozialen Projekten zusammen. Konkret verpflichten sich die Firmen, über einen selbst gewählten Zeitraum einen selbst bestimmten Teil ihrer Umsätze an ein Projekt ihrer Wahl zu spenden. Durch die Bündelung der Beiträge verschiedener Unternehmen erhoffen sich die Macher eine besonders effiziente Unterstützung. Auf der Webseite der Initiative sind die Namen der spendablen Firmen einsehbar.

Initiator Tom Piert hatte bereits 2012 eine Kampagne in der Hauptstadt gestartet; nun will er „Berlin teilt“ dauerhaft etablieren. Das erste Projekt, mit dem die Plattform kooperiert, ist das Kinderhospiz „Berliner Herz“. Dessen Neubau in der Nähe des Strausberger Platzes in Friedrichshain soll mit den Spenden der Gewerbetreibenden unterstützt werden. In Zukunft sollen in dem Tages- und Nachthospiz unheilbar erkrankte Kinder und ihre Familien die Möglichkeit kriegen, sich lang gehegte Träume zu erfüllen.

Auch BER ist an Bord

Das „Berliner Herz“ war schon letztes Jahr während der ersten Kampagne eines der geförderten Projekte. Damals kamen insgesamt rund 50.000 Euro von 76 ganz unterschiedlichen Spendern zusammen. Auch für den Neustart 2014 haben bereits höchst diverse Unternehmen zugesagt: von der Feinkostkette Lindner bis zum Limousinen-Service UBER.com, von den ‚Entfernungs-Spezialisten‘ der tattoolos GmbH bis zum Flughafen Berlin Brandenburg.

Piert hofft weiterhin auf rege Beteiligung: „Je mehr Unternehmen mitmachen, ihre Solidarität mit lokalen Projekten bekunden, desto sozialer kann sich Berlin entfalten. Zumal ein stetig steigender Finanzierungsbedarf seitens gemeinnütziger Organisationen kaum von der Hand zu weisen ist“.

QIEZ ist Medienpartner der Plattform „Berlin teilt“. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Initiative.


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