• Dienstag, 16. Mai 2017
  • von Lena Mändlen

Kiez-Serie

Darum ist der Reuterkiez der schönste

  • Anhänger mit der Graffitiaufschrift "Maybachufer"
    Das Maybachufer – einer der Gründe, wieso wir den Reuterkiez lieben. Foto: QIEZ - ©Antonia Peißker

Wo lässt es sich besser leben als inmitten von zwei angesagten Multi-Kulti-Vierteln? Wir wollen aus dem Reuterkiez, auch Kreuzkölln genannt, jedenfalls gar nicht mehr weg. Hier sind zehn gute Argumente, die alle Zweifel beseitigen:

1. … weil es hier zwei der besten Burger-Restaurants der Stadt gibt. Leider wissen das schon einige, daher sieht es mit Platzkriegen im  BerlinBurger International meist schlecht aus. Die riesigen Portionen und die ausgefallenen Kreationen sind aber jedes Warten wert. Im The Bird liegst du nach dem Verzehr der typisch amerikanischen Burger erstmal im Food-Koma. Eine Reservierung ist auch hier mehr als empfehlenswert.


2. … weil es sich hier entspannt leben lässt. Die Gegend hat zwar wegen der unmittelbaren Nähe zu Kottbusser Tor und Hermannplatz nicht gerade den besten Ruf, aber im Reuterkiez wohnen Menschen aus aller Welt und allen Gesellschaftsschichten in einem harmonischen Miteinander. Hier heißt es: Leben und leben lassen.


3. … weil man munkelt, dass es bei Gel Gör die besten Köfte Berlins gibt. Die großen Sandwiches kriegst du natürlich mit verschiedenen Fleischsorten, dazu Halloumi und Falafel – und das schon ab 2,50 Euro. Rucola, frische Minze und die Kräutersauce mit leichtem Curry-Geschmack geben dem Ganzen eine besondere Note. Selbst wenn du dich nach einer langen Partynacht nach etwas Köstlichem verzehrst, lässt Gel Gör dich nicht im Stich und ist 24 Stunden am Tag für dich da.


4. … weil wie in jedem Szene-Kiez auch der hippe Secondhand-Laden nicht fehlt. Das Hippness-Siegel bekommt das Sing Blackbird nicht nur für Secondhand-Mode aus den 70er, 80er und 90er Jahren und aktuelle Vintage-Mode: Der Laden ist gleichzeitig ein tolles Café, in dem du neben Kaffee auch kleine Leckereien wie Scones kriegst.


5. … weil du in unzähligen coolen Bars die Nacht zum Tag machen kannst. Die Weserstraße ist nicht umsonst schon als Partymeile bekannt, doch auch in der Pannier- und der Hobrechtstraße gibt es viele Bars, die gut besucht sind und bis zum Morgengrauen geöffnet haben. Unser Favorit ist die Mama Bar : Musik aus Südamerika und Afrika sorgt für gute Stimmung und das Bier kostet nur 2,50 Euro pro halben Liter.


6. … weil du dich nach einer durchzechten Nacht nicht ums Frühstück kümmern müsst. Im hübsch eingerichteten Café Katulki gibt’s klassische Frühstücksteller in kleiner und großer Ausführung. Kreativ zeigt sich das Roamers , ein kleines und hippes Restaurant mit kalifornisch angehauchter Küche.  Und in der Ankerklause kriegst du nicht nur typische Frühstücksgerichte wie French Toast, Rührei und Bagel, sondern auch noch einen tollen Blick auf den Landwehrkanal.


7. … weil das Maybachufer eine kleine Oase in der Großstadt ist. Hier kannst du am Landwehrkanal zwischen vielen Bäumen die Seele baumeln lassen und das Wetter genießen. Oder du schlenderst über den Wochenmarkt , auch Türkenmarkt genannt, und probierst türkische Süßigkeiten und andere Leckereien. Auf dem alle zwei Wochen stattfindenden Nowkoelln Flowmarkt gibt’s ganz anderes abzustauben: Secondhand-Mode, Kunst und Musik.


8. ... weil der Reuterkiez ein Paradies für Fans von authentischer asiatischer Küche ist. Ob koreanisches Barbecue im SSAM , Sushi im Musashi , Ramen im Men Men oder Tapas im Dr. To's , Probierfreudige können sich durch Spezialitäten schlemmen, die es nicht bei jedem 08/15-Asiaten gibt.


9. ... weil sich im Reuterkiez das Il Kino befindet – Bistro, Café, Bar und Kino in einem. Hier gibt’s in entspannter Atmosphäre italienische Küche zum Wein  und ein Kino mit 52 Sitzen, in dem aktuelle Filme in Originalsprache gezeigt werden. Aber keine Sorge: Du kannst sie dir auch mit englischen oder deutschen Untertiteln anschauen.


10. … weil es im Reuterkiez wohl Berlins beliebteste Erdnusssauce gibt. Die hält der sudanesische Sahara Imbiss auf leckeren Fleisch- und Falafelgerichten für dich bereit. Der Imbiss ist stets gut besucht, aber selbst eine lange Schlange sollte dich nicht abschrecken, sonst verpasst du etwas.

Mama Bar

Hobrechtstr. 61
12047 Berlin

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Quelle: QIEZ
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