Concept-Store mit über 30 Labels

Neukölln zieht an

format von Mareike Ulman: Das sind hübsche Teile aus zertifizierten Bio-Materialien oder Inhaltsstoffen, die zu nahezu 100 Prozent zurückgewonnen werden können.
format von Mareike Ulman: Das sind hübsche Teile aus zertifizierten Bio-Materialien oder Inhaltsstoffen, die zu nahezu 100 Prozent zurückgewonnen werden können. Zur Foto-Galerie
Über 30 Marken aus Neukölln verkaufen vom 15. November bis 1. Dezember Mode und Design in der Ganghoferstraße. Initiiert wurde das Projekt von der Wirtschaftsförderung des Bezirkes, dem Modenetzwerk NEMONA sowie dem Citymanagement der [Aktion! Karl-Marx-Straße].

Das EU-geförderte Netzwerk NEMONA (Netzwerk Mode & Nähen in Neukölln) wurde vor 1,5 Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen, Modedesigner/innen, Modeschneider/innen, Zwischenmeistereien und Näher/innen im Bezirk zu vernetzen. Sabine Hülsebus, Projektleiterin von NEMONA, erklärt: „Uns war klar, wir müssen was machen, um die Designer auch im Verkauf zu unterstützen. Die Leute mögen das Design und sehen, dass es eben auch gar nicht so teuer ist, Designerstücke zu kaufen.“ Der temporäre Neuköllner Concept-Store will mit insgesamt 30 verschiedenen Designern ein Angebot für alle schaffen, bei dem von Streetwear über extravagante Mode bis hin zu Schmuck und Möbeldesign für jeden was dabei ist – ob Jung oder Alt.

Besonderer Hingucker sind beispielsweise die T-Shirts von twintee – von jedem Shirt gibt es nämlich nur zwei Stück. Diese werden mit einem Code versehen, mit dem der Käufer seinen Shirt-Zwilling kontaktieren kann, egal wo auf der Welt dieser sitzt. Philippe Werhahn von TingDing hingegen stellt aus alten Sachen wieder neue her.  Und Schmuckdesignerin Susanne Großmann entwirft unter anderem versilberte Zaubernüsse, filigraner Schmuck im Eicheldesign.

Der Stand der Dinge

Kunst im Shop

Auch mit dabei: Der Stand der Dinge als mobile Galerie und Kunstprojekt in einem. Neun Designerinnen des Netzwerks KreativNetzNeuKölln stellen ihre vor allem handgefertigten Unikate und Kleinserien in einer außergewöhnlichen Rauminstallation, die sich aus 62 Altbaufenstern zusammensetzt, vor. So können sich Besucher einen Eindruck davon verschaffen, wie kreatives Schaffen in Neukölln aussieht. Auch bei der DMY und dem Scoop war Der Stand der Dinge schon vertreten.

Im Prinzip handelt es sich bei dem Pop-up-Store um einen Testlauf. Hülsebus sagt: „Wir haben eine Initiative gegründet, die dabei ist, ein richtiges Kaufhaus in Neukölln zu entwickeln. Mit dem Neuköllner Concept Store testen wir, wie so etwas angenommen wird.“

Neuköllner Concept Store, Ganghoferstraße 2, 12043 Berlin, http://www.nemona.de/concept-store.html

 

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Neuköllner Concept Store, Ganghoferstraße 2, 12043 Berlin

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Montag bis Freitag von 16:00 bis 20:00 Uhr
Samstag von 11:00 bis 20:00 Uhr

"Neukölln zieht an!" Der Bezirk beheimatet mittlerweile viele junge Mode- und Designunternehmen.

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