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Darum ist der Nollendorfkiez am schönsten

Darum ist der Nollendorfkiez am schönsten
Der Nollendorfkiez rund um die Motzstraße lockt dich mit bunten Farben, tollen Bars und einzigartigen Menschen.
Der bunte Nollendorfkiez ist als Treffpunkt der Gay-Community über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Er erstreckt sich vom namensgebenden Nollendorfplatz entlang der Motzstraße bis zum Viktoria-Luise-Platz und über die abgehenden Seitenstraßen. Warum wir ihn lieben, lest ihr hier.

1. … weil es viel historische Bausubstanz aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gibt. Der Kiez hat wunderschöne, stuckverzierte Außenfassaden mit großen Etagenwohnungen und repräsentativen Treppenhäusern. Uns packt der Neid, wenn wir an unsere abgehängten Decken denken…

2. … weil seit 1993 in der Motzstraße alljährlich das Lesbisch-schwule Stadtfest stattfindet. Es gibt viel zu sehen. Menschen in bizarren Outfits genauso wie Hüpfburgen. Nette Athmosphäre, leckeres Streetfood, Getränke und interessante Leute. Ein Abstecher lohnt sich. Das Ganze ist aber nichts für konservative Gemüter…

3. … weil es hier mit Zsa Zsa Burger eine Institution der Burgerladen gibt. Ganze 19 verschiedene Varianten von kreativ zusammengestellten Burgern lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Für gesundheitsbewusste Kunden gibt es Vollkorn-Buns. Die Preise sind gehoben, aber gerechtfertigt.

4. … weil insgesamt das gastronomische Angebot sehr gut und vielfältig ist. So gibt es den bekannten Falafelladen Habibi am Winterfeldplatz und das österreichische Restaurant Sissi. Nicht zu Unrecht wird letzteres von vielen Besuchern als bestes österreichisches Restaurant Berlins bezeichnet…

5. … weil sich das neue Schauspielhaus unweit des U-Bahnhofs Nollendorfplatz befindet. In dem majestätischen Theatergebäude aus dem Jahr 1906 fanden in den 1920er Jahren diverse UFA-Premieren statt. Den zweiten Weltkrieg überstand das Gebäude weitestgehend unbeschadet und es wurde bis 1977 ausschließlich als Kino genutzt. Verschiedene Diskotheken betrieben im Anschluss das Theatergebäude. Seit 2010 vermietet die Nollendorfplatz 5 Betreiber GmbH das Haus als exklusive Eventlocation.

6. … weil jeden Samstag und Mittwoch ein großer, bekannter und wirklich schöner Wochenmarkt auf dem Winterfeldplatz stattfindet. Frisches Obst und Gemüse, Blumen, original Schweizer Raclette oder Stoffe und Hausschuhe; man kann dort wirklich alles bekommen!

Ein Beitrag geteilt von QIEZ (@qiez.de) am Mär 27, 2017 um 7:05 PDT

7. … weil die Maaßenstraße am Nollendorfplatz 2015 umgestaltet wurde und als stadtweit erste Berliner Begegnungszone genutzt wird. Die Ziele waren eine Verlangsamung des laufenden Verkehrs und damit eine Erhöhung der Sicherheit. Außerdem sollte die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Das ist mit einer veränderten Straßenführung, Bänken und Kunstwerken in verschiedenen kleinen Fußgängerzonen gelungen. Es gibt aber auch immer wieder kritische Stimmen, die den Nutzen und die Kosten anzweifeln.

8. … weil hier vor vierzig Jahren das Chez Romy Haag eröffnete. Es war ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Schauspieler. Auch David Bowie, der Gerüchten zufolge mit Romy Haag eine Beziehung führte, war dort Stammgast. Heute beherbergt es die Gay-Disco Connection.

9. … weil man hier abends super weggehen kann. In gemütlichen Bars wie dem Stagger Lee, Slumberland oder dem Green Door ist Versacken vorprogrammiert. Auch ein kleiner Rundgang mit Aufenthalt in verschiedenen Kneipen bietet sich an.

Ein von @joce_rocks geteilter Beitrag am Sep 6, 2016 um 11:58 PDT

10. … weil neben der Gastronomie auch viele interessante Geschäfte wie das Boys-r-us, der Military Store sowie der bekannte Gitarrenladen Berlin Guitars den Kiez so bunt und belebt machen.

Darum ist der Nollendorfkiez am schönsten, Nollendorfplatz, 10777 Berlin

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