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Top 10: Besondere Berliner Bibliotheken

Top 10: Besondere Berliner Bibliotheken
Bücher über Bücher! Gibt es in Berlin unter anderem in folgenden tollen Bibliotheken.
Hunderte Regalmeter mit noch unbekanntem Lesestoff. Gemütliche Sitzecken zum Stöbern. Und die nötige Ruhe, um konzentriert zu arbeiten. Es gibt viele Gründe für den Besuch in einer öffentlichen Bibliothek. Wir stellen zehn tolle Büchereien vor.

Mittelpunktbibliothek Alter Markt (Köpenick)

Schon die Lage lohnt den Besuch: die Mittelpunktbibliothek in der Köpenicker Altstadt reicht bis an das Spreeufer und liegt direkt am Alten Markt. Doch zunächst fällt das Auge auf den markanten roten Ziegelstein-Neubau, der den öffentlichen Bereich mit den Lesesälen beherbergt. Das Gebäude hat gewollt asymmetrisch angeordnete Fenster und ein wellenförmiges Dach. Es fällt in der Köpenicker Altstadt unweigerlich auf. Der Ausleihbereich befindet sich zwischen Alt- und Neubau. Die Mittelpunktbibliothek in Köpenick verfügt über ein breites Sortiment an Büchern und Medien für Besucher jeden Alters. Konzerte und Lesungen machen das Haus auch zu einem sozialen Treffpunkt in der Altstadt Köpenick.
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Philipp-Schaeffer-Bibliothek (Mitte)

Ein Loft im Hinterhof? Nein, in den historischen Brunnenhöfen ist diese puristisch gestaltete Bibliothek heimisch. Sie hat Tradition: Bereits 1918 wurde sie als „Städtische Volksbücherei“ eröffnet. Ihre 2200 Quadratmeter erstrecken sich heute über drei Höfe und drei Stockwerke. Für Kinder lohnt sich ein Blick ins Untergeschoss. Dort gibt es viele geheimnisvolle Nischen, jede Menge Spielmöglichkeiten und viel Platz zum Vorlesen und Zuhören. Auch für Erwachsene hat man mit dem Lesegarten im Innenhof, vielen deutsch- und englischsprachigen Hörbüchern sowie einem großen Anteil audiovisueller Medien einiges zu bieten. Einen weiteren Schwerpunkt bildet neben Belletristik die Wirtschafts- und EDV-Literatur.
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Amerika-Gedenkbibliothek (Kreuzberg)

Das Haus ist ein Geschenk. Nach dem Zweiten Weltkrieg spendierten die USA den Berlinern diese Einrichtung. Das Gebäude wurde von deutschen und amerikanischen Architekten entworfen und 1954 eröffnet. Nach der Wiedervereinigung fusionierte die Amerika-Gedenkbibliothek mit der Berliner Stadtbibliothek zur Zentral- und Landesbibliothek (ZLB). Am Halleschen Tor stehen seither die Bestände aus Geistes- und Sozialwissenschaften, Sprachen, Musik, die Belletristik sowie Kinder- und Jugendbücher. Außerdem verfügt die Amerika-Gedenkbibliothek über eine gut bestückte Mediathek. Mit mehr als 56.000 Filmen ist vor allem die Cinemathek ein Gewinn für Filmfans.
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Anna-Seghers-Bibliothek (Hohenschönhausen)

Die Anna-Seghers-Bibliothek kann man bequem während des Einkaufsbummels besuchen. Die größte der vier Bibliotheken im Bezirk Lichtenberg befindet sich im Linden-Center an der Falkenberger Chaussee, nur wenige hundert Meter vom S-Bahnhof Hohenschönhausen entfernt. Die Bezirkszentralbibliothek bietet ein breit gefächertes Sortiment an Büchern und anderen Medien für Groß und Klein. Besucher können in den Räumlichkeiten mit ihrem eigenen Laptop im Internet surfen oder einen der Computerarbeitsplätze nutzen. Ein besonderes Angebot ist die Beratung in russischer und vietnamesischer Sprache. Wer sich Bücher nicht nur ausleihen, sondern sei am liebsten gleich günstig kaufen möchte, besucht am besten einen der regelmäßig stattfindenden Bücher-Trödelmärkte.
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Humboldt-Bibliothek (Reinickendorf)

Rundbogendecken, Säulen, eine Eingangshalle, die gleichzeitig an Kirche und Industriebau erinnert die im Nordwesten Berlins gelegene Humboldt-Bibliothek ist ein architektonisches Erlebnis. Das Gebäude am Tegeler Hafen wurde anlässlich der Internationalen Bauausstellung in den 1980er Jahren von Charles Moore errichtet. Während das Haus von außen unscheinbar wirkt, kommt im Innenraum ein beeindruckendes Raumgefühl auf und die Architektur weckt vielfältige Assoziationen. Natürlich bietet diese Bibliothek auch ein breites Angebot an Büchern und anderen Medien. Und die schönen Räumlichkeiten werden regelmäßig für Kunstausstellungen, Lesungen und Konzerte genutzt.
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Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum (Mitte)

Seit seiner Eröffnung 2009 zieht das Grimm-Zentrum neben Studenten auch anderen Bücherfans aus der ganzen Stadt magisch an. Die zentrale Lage in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße und das moderne, lichtdurchflutete Gebäude haben ihren Teil dazu beigetragen. Attraktiv im Vergleich zu vielen anderen Bibliotheken sind auch die Öffnungszeiten: Unter der Woche können Studenten und andere Besucher bis Mitternacht lesen und lernen. Am Wochenende ist das Haus samstags und sonntags bis 22 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es einen unfassbar großen Bestand von Fachbüchern, Medienarbeitsplätze und sogar eine Kinderstube für Familien.
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Staatsbibliothek Unter den Linden (Mitte)

Diese Bibliothek steht in jedem guten Reiseführer. Die Staatsbibliothek ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum und ihr Stammhaus Unter den Linden unterstreicht diesen Status eindrucksvoll. Wenige Meter von der Humboldt-Universität entfernt, am Reiterdenkmal, das Friedrich II. darstellt, gelangt man durch ein Säulenportal in den Brunnenhof, der den Blick auf das mit Wein bewachsene Gebäude freigibt. Nach und nach wird das 1914 eröffnete Gebäude generalsaniert. Der neue Lesesaal im Zentrum des Gebäudes besticht mit 9.000 Quadratmeter Nutzfläche, 250 Leseplätzen und einer Kapazität von 127.000 Bänden Freihandbestand.
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Staatsbibliothek am Kulturforum (Tiergarten)

Lange war die „Stabi West“ ein bevorzugtes Ziel von Studenten und Doktoranden. Heute hat das Grimm-Zentrum ihr ein wenig den Rang abgelaufen. Viele der weiterhin zahlreichen Nutzer der Staatsbibliothek Potsdamer Straße begrüßen das, denn die Zeiten der Warteschlangen sind nun vorbei. Das Bibliotheksgebäude, das von Hans Scharoun entworfen und nach dessen Tod in den 1970er Jahren fertiggestellt wurde, eignet sich sehr gut zum konzentrierten Arbeiten. Große und dank der Fensterfront helle Räume, in denen eine ruhige und geschäftige Atmosphäre herrscht, freundliche Mitarbeiter, in der Regel rücksichtsvolle Mitnutzer das Haus ist ideal zum Schreiben einer großen Hausarbeit und verfügt über einen riesigen Bestand an wissenschaftlicher Literatur.
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Universitätsbibliothek der Freien Universität (Dahlem)

1954 zog die Zentralbibliothek der wenige Jahre zuvor gegründeten Freien Universität in ihr eigenes Gebäude an der Ecke Gary- / Ihnestraße in Dahlem. Die flachen, würfelförmigen, weißen Bauten passen sich gut in die grüne Umgebung ein. Etwa 2,2 Millionen Medien und damit ein Viertel des Gesamtbestands der FU stehen in der Universitätsbibliothek zur Ausleihe oder zur Benutzung im Lesesaal bereit. Der Schwerpunkt liegt auf den Geistes- und Sozialwissenschaften, bei Neuanschaffungen auf interdisziplinären Werken, Referenzliteratur und digitalen Medien. Ausleihe und Lesesaal dieser Bibliothek stehen sowohl Studenten wie auch interessierten Berliner und Brandenburger Bürgern zur Verfügung.
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Ingeborg-Drewitz-Bibliothek (Steglitz)

Shoppen und danach noch in ein paar schönen Büchern blättern diese Bibliothek in der dritten Etage des Einkaufszentrums Das Schloss macht’s möglich. Auf 3000 Quadratmetern können Besucher zwischen 87.000 Medien für jedermann, 54.000 Medien für Kinder und Jugendliche sowie 75.000 Medien für Musikinteressierte stöbern. Viel Licht, ein Lesegarten auf der Dachterrasse, sowie ein nettes Café für Kaffee, Kuchen und kleine Snacks machen die Bibliothek zu einer wirklich empfehlenswerten Anlaufstelle. Übrigens: im Kinderbereich finden regelmäßig Lesungen für kleine Bücherwürmer statt.
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Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin

Telefon 030 209399370

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Montag bis Freitag 08:00 bis 24:00 Uhr
Samstag und Sonntag10:00 bis 22:00 Uhr

Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Das Jacob- und-Wilhelm-Grimm-Zentrum: Wer Literatur aus unterschiedlichen Fächern sucht, muss nicht die Bibliothek wechseln, sondern maximal das Stockwerk.

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