Rosine des Monats

Oronda: Nachhaltiger Schmuck aus Öko-Gold

Frau mit roten Haaren hält linke Hand mit Goldring in die Kamera
Unsere liebsten Schmuckstücke sehen nicht nur gut aus, sondern erzählen auch eine besondere Geschichte.
Goldschmiedin Stefanie Holtz war in Berlin eine der ersten, die bei der Herstellung ihrer Schmuckstücke Wert auf ökologische und soziale Aspekte gelegt hat. Ihr Label "Oronda" steht für feinen Schmuck aus nachhaltig gewonnenen Materialien. Ein Besuch in Schöneberg.

Kaffee und Tee aus ökologischem Anbau und fair gehandelt, gehören mittlerweile in jedes gut sortierte Supermarktregal. Dass aber auch Edelmetalle und edle Steine nachhaltig abgebaut werden, ist noch relativ neu. Stefanie Holtz, Goldschmiedin in Schöneberg, gehörte hier zu den Trendsettern. Sie war 2015 die erste in Berlin, die mit dem Fairtrade-Zertifikat ausgezeichnet wurde, 2018 folgte die Fair Mining Lizensierung.

Die gebürtige Würzburgerin, die seit 2008 in Berlin lebt, verwendet für Ihre Schmuck-Kreationen fast ausschließlich „Öko-Material“. Das heißt: Die Fair-Trade-Rohstoffe werden ohne Chemikalien wie Quecksilber oder Zyanid abgebaut, es gibt keine Kinderarbeit und beim Abbau werden Umweltschäden weitgehend vermieden. Oder aber es wird gleich Recycling-Material verarbeitet.

Wie Stefanie Holtz erklärt, schrumpft damit das Rohstoff-Angebot deutlich und die Preise sind entsprechend höher. So stammen die von Ihr verwendeten Materialien wie Gold, Silber, Aquamarine und Bergkristalle aus Minen in Argentinien, Bolivien und Brasilien. Etwa 20 Prozent muss sie dafür beim Einkauf mehr bezahlen. Dafür gibt es ein gutes Gewissen – und zufriedene Kunden.

Dieser Schmuck ist „eine Angelegenheit des Herzens“

Denn immer mehr Menschen, so erklärt sie, suchen konkret im Internet nach „Öko-Schmuck“ und nehmen dafür auch höhere Preise in Kauf. Für die Gründerin des Schmucklabels Oronda und ihre Kund*innen ist es nach ihren Worten „eine Angelegenheit des Herzens.“

 

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Ein Beitrag geteilt von Stefanie Holtz (@oronda.berlin) am Sep 29, 2018 um 7:36 PDT

Die Goldschmiedin, die ihre Ausbildung in Florenz absolvierte, fertigt schwerpunktmäßig Eheringe an, kreiert Einzelstücke für ihre Oronda-Schmucklinie und übernimmt Reparaturen und Änderungsarbeiten. Und wer mit einer eigenen Skizze in den Laden an der Gotenstraße kommt, für den fertigt sie auch den gewünschten Traumschmuck an – aus fairem Öko-Material, versteht sich.

Rosinen: Bei echtem Schmuck, der in Handarbeit gefertigt wird, sind natürlich keine Schnäppchenpreise zu erwarten. Für uns ist Oronda wegen des Öko-Aspekts eine regionale Qualitätsrosine.

Goldschmiede ORONDA, Gotenstr. 21, 10829 Berlin-Schöneberg (am Gasometer). Geöffnet Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Dieser Artikel erschien zuerst bei www.mein-rosinenbomber.de. Das Motto dieses Blogs ist: „Leben wie ein Rockstar. Zahlen wie eine Tanzkapelle!“ Damit das klappt, sucht das Team nach den Rosinen unter den vielen schönen Orten und Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg. Es geht also um alles, das einzigartig und günstig ist. Das sind dann die „Preisrosinen“ (gratis oder besonders preiswert) und „Qualitätsrosinen“ (besonders toll), die wir auch auf QIEZ.de vorstellen dürfen.


Quelle: MEIN ROSINENBOMBER

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