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Top 10: Open-Air-Tanzflächen in Berlin

Top 10: Open-Air-Tanzflächen in Berlin
Nah am Wasser gebaut: Der Club der Visionäre ist seit Jahren ein Open-Air-Dauerbrenner.
Der Sommer gibt sich gerade nochmal richtig Mühe. Und den kann man auch in den Clubs genießen – denn viele haben wunderbare Open-Air-Areale zu bieten, auf denen du am Wasser, im Sand oder zwischen Bäumen tanzen kannst. Hier unsere Top 10 zum Feiern unter freiem Himmel.

Sisyphos (Lichtenberg)

Wie aus der Zeit gefallen wirkt die Tanzwelt des Sisyphos. Bunte Stoffe, verhängte Diskokugeln, weit ausladende Schirmlampen, Blumen und jede Menge anderer Deko lassen den Hippie-Traum einer heilen Sinneswelt wieder auferstehen. In trauter Eintracht tanzt hier Jung neben Alt, Urberliner neben Rucksackreisendem. Im großen Garten mit Wasserfläche und viel Grün lässt sich die Zeit fast noch besser vergessen. Leider muss die Tanzmeute in der Nacht mittlerweile in die Hallen und Häuschen wandern, draußen ist dann in der Regel Schicht. Gibt es hier wirklich Nachbarn, die gestört werden könnten?
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Griessmühle (Neukölln)

Könnte Pipi Langstrumpf sich einen Open-Air-Club basteln, es wäre wohl die Griessmühle. Das Kunterbunt-Areal an der Sonnenallee kommt mit Holzverschlag-Hütten, bepinselten Zäunen und bunten Autowracks daher. Auf dem ein wenig rumpeligen Areal der ehemaligen Nudelfabrik am Neuköllner Schifffahrtskanal finden regelmäßig verschiedene Tanz- und Musikevents statt. An der Uferpromenade lässt es sich mit Kaltgetränk und Blick aufs Wasser in lauen Sommernächten gut aushalten. Und wem das alles zu hell wird: Drinnen ist es umso düsterer.
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Birgit und Bier (Kreuzberg)

Ein schicker Draußen-Tanzen-Laden an der Partyschneise an der Schlesischen Straße. Hinter dem hohen Zaun tut sich eine ganz eigene Welt aus Bäumchen und Discokugeln, alten Sesseln, Biertanks und Holzhütten auf. Biergarten mal anders. Dazu gibt es jede Menge Platz zum Tanzen und eine ganze Reihe von Events – in der Regel elektronisch bespielt. Am 23. September findet das Knutschen-Summer Closing statt, unter anderem mit DJ Hell.

Ein Beitrag geteilt von QIEZ (@qiez.de) am Mai 21, 2017 um 9:05 PDT

Club der Visionäre (Treptow)

Schön gelegen ist er ja, der Club der Visionäre, direkt am Kanal und nahe des Badeschiff-Areals. Doch seine Ankunft in so ziemlich jedem Insider-Berlin-Reiseführer lässt die Wochenenden in ihm teilweise zu einer gedrängten Angelegenheit auf relativ wenig Platz werden – da behalten es sich die Türsteher vor, ganz Club-like, nicht jeden reinzulassen. Sei’s drum. Die ansprechende Gestaltung, viel Wasser und gute, wenn auch nicht überragend laute Musik wissen Tanzverrückte noch immer zu schätzen. Viele frönen hier aber auch einfach dem Motto: Sehen und gesehen werden. Im Sitzen.
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Else (Treptow)

Schnell, schnell! Nur noch ein paar heiße Tage und Nächte kann auf dem selbstgezimmerten Open-Air-Areal an der Elsenbrücke getanzt werden. Am 11. September steigt die Summer Closing Party der Else, die mit der Wilden Renate auf der anderen Seite der Spree in enger Verwandtschaft steht. Ziemlich entspannt geht es hier zu: Auf der oberen Ebene viele Sitzgelegenheiten, ein Food-Wagen, dazwischen bunte Farben und tanzende Menschen. Und es gibt sogar einen kleinen Innenbereich, wenn es doch mal tröpfelt.
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Kater Blau (Friedrichshain)

Die Meinungen, ob der neue Kater an den Fame seines Vorgängers herankommt, gehen ja bekanntlich auseinander. Unbestritten ist, dass man im Kater Blau  wunderbar draußen tanzen kann. Viele Gäste haben mittlerweile den Sonntag als Katertag auserkoren, denn wenn die Sonne scheint, ist auf dem Open-Air-Areal die Hölle los. Musikalisch geht es gewohnt vielseitig zu, mal Techno mit Bumms, mal verspieltes Geklimper. Die Tür ist allerdings gerne mal streng.

Ein Beitrag geteilt von Amal Rose (@57amal) am Mai 1, 2018 um 10:53 PDT

Humboldthain (Wedding)

Gut: Was die Musik angeht, spielt sich in diesem kleinen Elektroclub das meiste drinnen ab. Und da kann es ordentlich scheppern. Aber: Draußen sitzt und trinkt und kuschelt es sich im Humboldthain so nett, dass manche Clubgänger fast ausschließlich im Sand und auf den Holzbänken sitzen, die einen kleinen Hang hochgepflastert wurden. Strandbar-Feeling mitten im Wedding – und selten überfüllt. Das kann und sollte man mal machen.
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About:Blank (Friedrichshain)

Verglichen mit anderen Outdoor-Bereichen präsentiert sich die Gartenanlage des About Blank ihren Besuchern geradezu naturnah. Dichtes Grün schirmt die Tanzenden von allzu grellem Sonnenlicht ab – und da die Tanzflächen nicht den gesamten Außenbereich einnimmt, kann man sich zwischen den Pflanzen und Holzkonstruktionen leicht ein ungestörtes Plätzchen suchen. Zwischen kleinen Sitzgelegenheiten und einem Bauwagen macht man es sich gemütlich. Oder hält ein Nickerchen nach einer harten Nacht. Fast idyllisch – wenn die Bässe nicht allzu laut wummsen.
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Ipse (Kreuzberg)

Im September gibt die Ipse nochmal richtig Gas – schließlich neigen sich der Sommer und mit ihm die lauschigen Nächte unter freiem Himmel dem Ende zu. Das Open-Air-Areal hat es sich am Kanal in Kreuzberg, direkt gegenüber des Clubs der Visionäre, gemütlich gemacht. Zwischen nett dekorierten Bäumen und Bühnen tanzen hier Berliner und Touristen zu Elektronischem. Klar, die Hipster-Dichte ist relativ hoch, aber trotzdem ist es hier durchaus entspannt und nicht ganz so stereotyp wie in anderen Locations.
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Badeschiff (Treptow)

Ob im Pool planschen, Sonne tanken oder ausgelassen am Sandstrand tanzen – im Sommer finden auf dem Badeschiff an der Arena regelmäßig Open-Airs statt. Teilweise kann hier schon ab 14 Uhr gefeiert werden. Mit einem kühlen Cocktail in der Hand kannst du außerdem die fabelhafte Aussicht auf die Oberbaumbrücke genießen. Wer zwischendurch doch noch mal eine Erfrischung braucht, der springt einfach schnell in den himmelblauen Pool, der sich mitten auf der Spree befindet. Klingt fast wie Urlaub, oder?
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:// about blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin

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