Kiezleben

Darum ist Alt-Pankow am schönsten

Darum ist Alt-Pankow am schönsten
Die alte Dorfkirche in Alt-Pankow heißt heute Alte Pfarrkirche und steht in der Breiten Straße.
Alt-Pankow ist das da irgendwo hinterm Prenzlauer Berg, oder? Aber Hallo! Wo du den hübschen "Kudamm des Ostens" findest, die rockigen "Kiezboys" und spannende Pankower Gesichter, verraten wir dir hier.

1. …weil sich hier die Breite und die Berliner Straße kreuzen. Um das Pankower Leben kennenzulernen, sollte man sich auf die Bänke an der Kreuzung setzen und einfach schauen. Im Berufsverkehr lassen sich regelrechte Tour-de-Pankow-Rennen beobachten, Eltern und Kinder gehen in die nächstgelegenen Eisläden, wie Janny’s Eis oder dem Eisspatzen. Nachts verwandeln die Jugendlichen die Kreuzung in eine kleine Partymeile.

2. …weil die Berliner Straße, die von den Pankowern „Kudamm des Ostens“ genannt wird, jedem etwas bietet. Mit Milchmanns und dem Liebesbisschen gibt es zwei hippe Cafés. Das alte jüdische Waisenhaus, das heute die Janusz-Korczak-Bibliothek ist, ist die Adresse zum Schmökern. Und die Imbisse können sich auch sehen lassen. Entweder gehen die Pankower zum Schillerburger, gönnen sich eine Currywurst oder gehen Richtung Breite Straße, wo man u.a. deutsche, italienische und asiatische Küche findet. Beim legendären Kaan Grill ist man genau richtig. Der Dönerladen ist seit vielen Jahren gut besucht und hat jedes Konkurrenzunternehmen überlebt.

3. …weil sich hier zwischen Schul- und Breite Straße der Bleichröderpark befindet. Hinter dem Bistro Olivenbaum und dem Griechen spielen Kinder auf einem Spielplatz und Erwachsene Beachvolleyball. Wer faul sein will, sonnt sich auf der großflächigen Wiese oder trinkt im Café Nord einen leckeren Tee.

 

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4. …weil sich ein Blick in die hübschen Hinterhöfe lohnt. Straßen wie die Kavalier- und Eintrachtstraße bestehen aus vielen Altbauhäusern. Oft haben die Bewohner sogar ihre Türen geöffnet. Wenn ein spannendes Fußballspiel ansteht, sind diese Höfe der Geheimtipp für Public-Viewing.

5. …weil es mit diversen Gartenanlagen viel Natur und Rückzugsmöglichkeiten gibt. Zwischen dem Pankower Freibad und dem Schlosspark haben sich große Gartengemeinden gebildet. Pankower, die ihren Garten im eigenen Kiez haben, betonen immer wieder, dass es nichts Schöneres gibt, als dem Trubel nach kurzem Fußweg zu entkommen. Die Anlagen, in denen sie Gemüse, Obst und Kräuter anbauen, sind tagsüber aufgeschlossen, so dass jeder die Möglichkeit hat vorbeizuschauen.

6. …weil hier die Kiezboys zuhause sind. Vor zwei Jahren hatten fünf Väter, die Idee dem Kiez mal wieder ordentlich einzuheizen und gründeten eine Band. Angefangen hat alles mit gecoverten Klassikern wie „Take on me“ von a-ha und „Teenage Kicks“ von The Undertones. Bei zukünftigen Kiezkonzerten wollen sie selbst geschriebene Songs zum Besten geben.

 

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7. …weil ein Besuch in der ältesten Kneipe Pankows Die Eiche garantiert im Gedächtnis bleibt. Wer Lust hat seinen Abend hier zu verbringen, begibt sich bitte in die Wollankstraße. Klar, kann man in der „Bürgerstube“ seit 1903 (!) gepflegte Biere genießen, allein acht kommen vom Hahn. Dazu bestellst du Flammkuchen, die Berliner Platte oder „Eiche Spezial“. Dahinter verbirgt sich Bratwurst mit Spiegelei und frischem Brot vom Bäcker nebenan.

8. …weil das Rathaus-Center Pankow einen kiezigen Instagram-Channel hat. Das Center bietet mit 8o Geschäften alle Einkaufsmöglichkeiten, die man für den alltäglichen Einkauf braucht. Damit man das in Alt-Pankow nicht vergisst, featured das Center sich jetzt auf Social Media. Lustige Challenges wie ein Oster-Versteck-Spiel, das sich über Pankow erstreckte oder die Aktion „Pankower Gesichter“ wurden dafür ins Leben gerufen.

9. …weil hier die Alte Pfarrkirche Zu den vier Evangelisten steht. Die evangelische Kirchengemeinde bietet jeden Sonntag während des Gottesdienstes auch Kinderbetreuung an, veranstaltet Feste und arbeitet mit der Jugend. Die Junge Gemeinde unterstützt außerdem soziale Projekte. Und für schöne, musikalische Untermalung sorgen Kinder- und Kirchenchor.

 

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10. …weil sich hier die Alte Bäckerei befindet, die das Museum für Kindheit in Pankow beherbergt. Das befindet sich im Wohnhaus im ersten Stock. Unten bekommst du einen Einblick ins Wohnen im dörflichen Pankow um das Jahr 1900. Und passend zur historischen Backstube, in der du dienstags, mittwochs und freitags einen echten „Pankower“ mitnehmen kannst, zeigt die aktuelle Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ alles rund ums Bäckereihandwerk. Der Eintritt kostet 2 Euro.

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