Top-Liste

Top 5: Pilze und Kräuter sammeln

Pilz im Wald
Kann man den essen? Welche Pilze und Kräuter du bedenkenlos sammeln kannst, wissen die Experten.
Auch ohne Garten musst du nicht auf selbst Gepflücktes verzichten: Der Herbst ist die ideale Zeit, um in Wald und Flur nach essbaren Pilzen und Pflanzen zu suchen. Am besten mit fachkundiger Unterstützung. Hier sind unsere Top-5-Adressen für Pilz- und Kräutertouren in Berlin und Brandenburg.

Pilzexkursion mit dem BUND (Berlin/Brandenburg)

Beim BUND kannst du im Herbst einen Rundumschlag zum Thema Pilz buchen: Alle paar Wochen gibt es eine Beratung zum Thema „Kann ich den Pilz essen“ in der Landesgeschäftsstellle – aber wie jedes Jahr gibt es auch diverse Seminare und Exkursionen, um gleichzeitig zu lernen, zu pflücken und zu probieren. Kopf des Ganzen ist BUND-Experte Dirk Hamel. Er lädt von September bis November zu mehrstündigen Pilzexkursionen im Wald, unter anderem in den Grunewald und oder nach Briesetal. Kosten: 22-29 Euro. Eine lern- und zeitintensivere Kombination aus Theorie und Praxis gibt es auch, etwa das „Röhrlings-Seminar“ oder „Ernährung mit Waldpilzen“, die teilweise über zwei Tage gehen und daher auch bis zu 199 Euro kosten. Alle Termine gibt es auf der Seite des BUND und unter Pilz-Seminare

Pilzwanderungen mit Dr. Sylvia Hutter (Berlin/ Brandenburg)

Die IHK-geprüfte Pilzsachverständige Dr. Sylvia Hutter bietet auf ihrer Seite Pilzreich.de ebenfalls eine ganze Reihe von Terminen an. Jeden Herbst stehen mehrere Pilzwanderungen im Kalender, die südwestlich von Berlin und Potsdam stattfinden. Ziel ist es, den Teilnehmer*innen eine „Einführung ins Reich der Pilze“ zu geben – und anschließend gemeinsam durch den Wald zu spazieren und natürlich selbst zu sammeln. Jede Wanderung dauert drei bis vier Stunden und kostet 22 Euro. Weitere Angebote: Waldpilzkurse, Pilzanbaukurse sowie all das auch mit Wildkräutern, denn damit kennt sich die Expertin ebenfalls aus. Achtung: Die Kurse sind immer schnell ausgebucht. Hutter bietet auf ihrer Homepage aber auch individuelle Termine für Kleingruppen an.

 

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Ein Beitrag geteilt von Marina Wolf (@gluecklichgarten) am Okt 1, 2019 um 12:43 PDT

Wildkräuterführungen mit Elke Petersdorf (Brandenburg)

Nicht nur um Pilze, auch um Wildkräuter ranken sich diverse Missverständnisse – und oft schlicht Unwissenheit. Dabei stoßen uns immer mehr Köch*innen und Kochblogs mit der Nase drauf, dass es auch in und um Berlin zahlreiche Pflanzen gibt, aus denen wir Tees, Salate oder einfach eine grüne Beilage machen können. Kräuterpädagogin Elke Petersdorf bietet bis in den späten Oktober hinein Wildkräuterwanderungen an, die im Landkreis Teltow-Fläming stattfinden. Und will den Teilnehmer*innen bekannte und unbekannte Kräuter und Beeren näherbringen, die sowohl die Hausapotheke als auch den Speiseplan bereichern können. Kosten: 15,50 Euro. Interessant klingt auch ein Workshop, der gestressten Städtern mit Heilkräutern etwas Gutes tun will. Alle Termine gibt es online. Neben den fixen Tagen sind auch individuelle Anfragen möglich.

Heilkräuter-Workshops mit Maria Moch (Brandenburg)

Und auch in Wandlitz ist eine Expertin zu finden, die in die wohlriechende Welt der Wild- und Heilkräuter einführt. Maria Moch ist Heilpraktikerin sowie Natur- und Kräuterpädagogin und bietet im Naturparkzentrum Barnim Panorama in diesem Jahr eine Workshopreihe zum Thema Heilpflanzen und Wildkräuterkunde an – bis in den Dezember hinein. Die Termine zu Schwerpunkten wie „Wilde Pflanzen fürs Gemüt“ oder „Weihnachtswerkstatt“ können alle zusammen oder einzeln gebucht werden und gliedern sich in zwei Teile: Erst wird draußen in der Natur nach entsprechendem Pflanzenwerk gesucht, danach gibt es Theorie und Tee in den Seminarräumen. Alle Termine stehen online, Anmeldungen sollen direkt über das Barnim Panorama abgewickelt werden.

Beratung der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft (Tiergarten)

Die als Verein eingetragene Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg (PABB) möchte die Lebensräume der Pilze schützen und das Wissen über sie verbreiten. Dazu gehören die Erfassung bisher unbekannter Arten sowie die Durchführung von Ausstellungen. Für Mitglieder werden auch Exkursionen in die Wälder angeboten. Immer montags finden Vereinsabende in den Räumen der Stiftung Naturschutz Berlin, Potsdamer Straße 68 in Tiergarten, statt. Jeweils davor und für jeden zugänglich berät die PABB eine halbe Stunde zum Thema Pilze – ab 17.30 Uhr, in den Monaten Mai bis November.

Tipps für Selbst-Sammler:

Und wer doch auf eigene Faust losziehen will: Hier verraten wir dir, worauf du unbedingt achten solltest, bevor du losstiefelst und einen Haufen Pilze in die Pfanne schmeißt – es soll ja niemand zu Schaden kommen!

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