Wie niedlich: Im Zoo Berlin sorgt derzeit ein Neuzugang im Gehege der Felsenpinguine für mächtig Aufruhr. Nicht mal vor einem Monat schlüpfte dort ein Pinguin-Küken. Obwohl es noch klein ist, ist es jetzt schon ein großer Star und Publikumsliebling unter den Zoo-Besuchern. Das Jungtier entwickelte sich nach Angaben des Zoos bisher prächtig und zeigt jetzt schon eine bemerkenswerte Neugier. Das Geschlecht des Kükens konnte bisher noch nicht bestimmt werden.

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„Mit den Panda-Zwillingen Leni und Lotti, einem kleinen Erdferkelmädchen namens Frida und vielen weiteren Jungtieren befindet sich der kleine Neuzugang im Zoo Berlin in bester Gesellschaft“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. Er rät Besuchern, die den kleinen Pinguin erleben möchten, beim nächsten Besuch im Pinguinkiez etwas Geduld mitzubringen. Mit ein wenig Glück könnte sich der quietschende Neuzugang seinen ersten Fans zeigen. Im Zoo Berlin teilen sich die Tiere ein Gehege mit den prachtvollen Königspinguinen.

Felsenpinguine sind eine bedrohte Art

Laut dem Zoo sind die Nördlichen Felsenpinguine die „Rockstars“ unter den Pinguinen und echte Charakterköpfe. Die lebhaften Tiere leben in der Regel gemeinsam in großen, oft lauten Kolonien. Sie sind bekannt für ihre eindrucksvollen Balztänze, die den wilden Showeinlagen aus dem Kult-Film „Happy Feet“ gleichen. In der freien Wildnis findet man die Tiere vor allem an den felsigen Küsten Südamerikas, darunter auch auf den Falklandinseln. Sie ernähren sich hauptsächlich von Krebstieren und kleinen Fischen. Ganz typisch für die Pinguin-Art ist neben ihrem Balztanz auch ihr Brutverhalten: So wechseln sich die Elterntiere beim Ausbrüten der Eier ab. Gerecht aufgeteilte Care-Arbeit? Davon könnten sich wohl auch Menschen mal eine Scheibe abschneiden. Übrigens bilden Felsenpinguine auch lebenslange Paare.

Der Nachwuchs im Zoo Berlin ist äußerst wertvoll, denn leider sind Nördliche Felsenpinguine – wie viele andere Pinguine auch – stark gefährdet. Ihr Bestand ist in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Gründe dafür sind unter anderem das Sammeln der Eier sowie kommerzieller Fischfang und die Zerstörung ihres Lebensraums durch den Klimawandel.

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