Fast Food-Himmel

Neu in Mitte: Belgischer Frittentraum im Qartolia

Neu in Mitte: Belgischer Frittentraum im Qartolia
Gold-knuspriger Frittenspaß im Qartolia.
Buttrig, heiß und salzig – danach leckt sich jeder die Finger. Im neuen Fastfood-Restaurant Qartolia in Mitte gibt es leckere, frische Fritten, die schmecken wie in Belgien.

Es muss sich erst einmal herumsprechen, dass dieses kleine neue Restaurant leckeres Fast Food anbietet. Schließlich hat es harte Konkurrenz: Direkt neben dem Qartolia in der Chausseestraße liegt das Momos, das in der Welt der Dumpling-Liebhaber Kultstatus genießt. Wer jedoch einmal in Belgien die hervorragenden Pommes probiert hat, die dort als Nationalspeise gelten, schwelgt garantiert noch in Erinnerungen an die goldgelben Köstlichkeiten. Alle Fritten-Freunde mit Entzugserscheinungen sollten sich also schleunigst auf den Weg nach Mitte machen, denn das Qartolia – eine Wortkreation aus Kartol, also Kartoffel auf Kurdisch – ist ein Muss für Fans des frittierten Gemüses.

Immer rein in die Fritteuse

Nicht nur die Pommes hier verdienen ein großes Lob, sondern auch die Saucen – wie die scharf-aromatische Samurai oder die süße Brazil mit Ananas und Curry. Diese stammen von der belgischen Kultsaucen-Manufaktur Anda, für deren Verwendung man laut Qartolia-Besitzer Serhat eine extra Genehmigung braucht. Wegen dieser Erlaubnis verzögerte sich auch die Eröffnung seines Ladens. Aber so lecker wie diese Soßen sind, hat sich das Warten gelohnt. Die große Portion Fritten für nur 3,60 Euro war gerade so zu schaffen, aber auch so lecker, dass wir keinesfalls etwas übrig lassen konnten! Das Geheimnis der fast schon buttrigen Pommes liegt in der Fritteuse: Diese ist nämlich eine Spezialanfertigung und so in Berlin nur noch im Goldies zu finden. Im Qartolia wird außerdem nur mit Rinderfett frittiert. Wer danach immer noch etwas Platz im Magen hat, sollte sich als Nachspeise noch eine der süßen belgischen Waffen (2,40 Euro) zu Gemüte führen – es lohnt sich! Das kleine Restaurant bietet übrigens nicht nur belgische Spezialitäten an, sondern auch Salate, frische Sandwiches und allerlei frittiertes Fleisch. Die besondere Fritteuse soll sich schließlich lohnen!

Ein buntes Wandbild über einem Holztresen.

Liebevolle Dekoration im Qartolia.

Nicht nur die Kartoffeln, sondern auch Fisch, Hühnchen, Pute und Rind landen im heißen Fett und eigenen sich perfekt als kleiner Snack für unterwegs. Wer mehr Hunger hat, wählt das Mitraet-Set mit Fleisch, Pommes und Soße im Vollkorn- oder Weißbrot für 6,50 Euro oder gleich eine große Platte für 9,50 Euro. Wie der 34-jährige Serhat erzählt, gibt es bei ihm kein Schweinefleisch und alle Gerichte sind halal. Das findet er besonders wichtig in einer so multikulturellen Stadt wie Berlin. Der junge Restaurantbesitzer, der selbst zwei Jahre lang in Belgien gearbeitet hat und eine Lücke für belgische Pommes in Berlin erkannte, ist super sympathisch. Trotz unserem Inkognito-Testessen schenkte er uns eine Waffel. Echt sweet! Was wir auch schön finden im Qartolia ist die bunte Deko mit Pflanzen, einem großen Wandbild und schönen Naturholzmöbeln. Auch das schöne rote „Q“ stößt aus mysteriösen Gründen auf Begeisterung in der Redaktion…

Qartolia, Chausseestr. 4, 10115 Berlin

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