• Montag, 04. November 2013
  • von Sophie Maaß

Alt-Berliner Küche

Speisen wie bei Großmuttern

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  • Restaurant Kleine Deponie
    Bürgerliche Küche ganztags geöffnet. Foto: QIEZ / externe Quelle - ©Sophie Maaß
  • Restaurant Kleine Deponie
    Uriges Ambiente. Foto: QIEZ / externe Quelle - ©Sophie Maaß
  • Restaurant Kleine Deponie
    Eine etwas eher ungewöhnliche "Deko" baumelt von der Decke. Foto: QIEZ / externe Quelle - ©Sophie Maaß
  • Restaurant Kleine Deponie
    All die kleinen Schätze stammen aus ehemaligen Deponien, teils noch aus Kaiserzeiten. Foto: QIEZ / externe Quelle - ©Sophie Maaß
  • Restaurant Kleine Deponie
    Wie auf einer kleinen Reise in die Vergangenheit. Foto: QIEZ / externe Quelle - ©Sophie Maaß

Bötzowviertel - Seit über 20 Jahren bietet die Kleine Deponie in der Hufelandstraße gut bürgerliche Gerichte nach Berliner Art an. Moderne Cafés und Fusion-Restaurants kamen und gingen, doch die Kleine Deponie hielt wacker durch. Was ist ihr Erfolgsrezept?

Betritt man die Kleine Deponie im Prenzlberger Bötzowkiez fällt einem als erstes die ungewöhnliche Dekoration ins Auge: An der Decke hängt ein altes Fahrrad, bunte Flaschen zieren schmale Wandregale und zahlreiche Lampen verbreiten ein heimeliges Ambiente. Jeder Zentimeter scheint mit alten Gemälden, Blechschildern und allerlei Schnickschnack aus Großmutters Zeiten vollgehängt und -gestellt zu sein. Besonders die alten Fliesen mit den olivgrünen Blumenornamenten, die noch aus der DDR stammen, schicken den Gast auf eine kleine Zeitreise.

Spaziergang im Bötzowviertel

All diese Gegenstände stammen von ehemaligen Deponien, teilweise noch aus Kaiserzeiten, die ein Freund des Besitzers über die Jahre fleißig ausbuddelte – daher auch der Name des Restaurants Kleine Deponie. Passend zur Atmosphäre des Lokals serviert Inhaber Dietmar Budweg, der auch noch die Deponie Nr. 3 in der Georgenstraße in Mitte führt, deftige Berliner Speisen wie hausgemachte Griebenschmalzstulle (3,50 Euro) oder Rostbratwurst mit Sauerkraut und Salzkartoffeln (6,50 Euro). Natürlich dürfen auch Kartoffelsuppe, Schweinegulasch und Schnitzel auf der Karte nicht fehlen. Und auf Bestellung gibt es gar ein ca. 1100 Gramm schweres Berliner Eisbein, genannt "Vater Zille", für 12,90 Euro.

Neben den sehr herzhaften Gaumenfreuden werden aber auch Fisch, Vegetarisches und Desserts angeboten. Abrunden kann der Gast sein Menü unter anderem mit einem edlen Spätburgunder aus Baden, einem Blauen Zweigelt aus dem Burgenland oder auch mit einem kräftigen Hefe Kristall. Auf die Frage, wie die Kleine Deponie in Zeiten des Wandels so lange überlebt hat, antwortet Dietmar Budweg: "Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt eben und verstecken müssen wir uns schließlich auch nicht mit unserer deutschen Küche!"

Prenzlauer Berg

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Quelle: QIEZ / externe Quelle
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