• Mittwoch, 28. August 2013
  • von Kevin Grünstein

Torstraßen Festival 2013

Sch#!$ auf Sub- oder Hochkultur, jetzt wird getanzt!

  • Torstraßen Festival 2012.jpg
    Zum dritten Mal Torstraßen Festival. Wie letztes Jahr geht es diesen Samstag ab. Mindestens. Foto: externe Quelle - ©privat / Torstraßen Festival

Torstraße - Für alle, deren Beine immer einen Takt neben dem Beat tanzen, deren Klamotten nicht retro, sondern alt sind, deren Wochenenden heilig bleiben, deren alternative Heimat die Torstraße ist: Rührt euch nicht vom Fleck! Samstag ist Torstraßen Festival.

Schon zum dritten Mal räumt das Torstraßen Festival mit den Konventionen auf und zeigt Berlin Mitte, wo noch abseits ausgetretener Pfade getanzt werden kann. Musik abseits des Mainstreams, an Orten abseits des Glamour, mit Preisen abseits des Kommerz - diesmal spielen Black Cracker, Robots don't sleep, Zentralheizung of death und andere überall zwischen Volksbühne in der Linienstraße und Z-Bar in der Bergstraße. Auch die bekannten Locations Kaffee Burger und Schokoladen sind dabei, am Samstagabend startet die Podiumsdiskussion "Talk!Meet!Walk!" im Ackerstadtpalast um 19:00. Thema ist ganz nah am Puls der Nacht: "Musikkultur in Berlin-Mitte".

Die Betreiber des Straßenfestes meinen es ernst mit ihrem musikallischen Integrationsgestus, das zeigt auch das weitere Line-up. Gregor Schwellenbach wird die Volksbühne beschallen. Jedoch werden auch Fans des Kölner Minmal-Musikers zuerst verdutzt aus der Wäsche gucken. Im Frack statt im Shirt, am Klavier statt am Klapprechner werden die traumwandelnden Sounds umgesetzt. Wer will da noch von Sub- oder Hochkultur sprechen? 21:00, Volksbühne. Dresscode: total egal.

Dagegen ist "Awesome Tapes from Africa" Verpackung und Inhalt in einem. Es wird gespielt was draufsteht - nämlich fantastische Musik verschiedener Genres aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Was für Brian Shimkovitz zuerst ein Hobby während seiner Auslandssemester in Ghana war, ist heute eine Sammlung an vielstimmiger afrikanischer Musik mit der Fähigkeit, kulturelle Brücken zu schlagen. Schließlich ist Musik eine Sprache, die jeder versteht. Eine Sprache, die sagt, dass Afrika kein Herz der Finsternis ist. Auf die Ohren in die Herzen ab 23:00 Uhr im Ackerstadtpalast.

So geht es mit jedem Künstler. Man überlegt also am besten spontan, wen man genießen will und lässt sich bis dahin treiben. Immer gegen den Hauptstrom.

Die Karten kosten 12 Euro im Vorverkauf online, in der Z-Bar oder im St. Oberholz, können aber auch abends an jeder Location gekauft werden. Nochmal: Samstag, 31. August, ab 14:00 Uhr. Weitere Informationen finden sich hier.

 

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Quelle: QIEZ
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