• Montag, 21. August 2017
  • von Tina Gerstung

The Flying Monkey

Neu in Prenzlberg: Berlins erste Dim Sum Bar

  • Fleisch mit Soße, asiatisch, Dim Sum, Flying Monkey
    Traditionell chinesisches "Tapa": Pork Belly, marinierter und geschmorter Schweinebauch. Foto: externe Quelle - ©The Flying Monkey

Noch ein neuer Asiate – Der hat auf der Foodiemeile Oderberger Straße nun echt nicht gefehlt. Aber: Mit einem cleveren Konzept, in dem Fall chinesischen Mini-Häppchen, kriegt uns The Flying Monkey dann doch!

Was dem Türken sein Meze und dem Spanier sein Tapa , ist dem Chinesen sein Dim Sum. So lässt sich einem Deutschen zumindest am schnellsten erklären, worauf sich Leni und ihr Freund im The Flying Monkey spezialisiert haben: chinesisch inspirierte und modern interpretierte Mini-Häppchen. Die gibt es nun seit Mai schon in dem großen Eckladen Kastanienallee , Ecke Oderberger, in dem sowieso längst ein neues Konzept fällig war.

Die Inhaberin Leni ist freundlich, erzählt, dass ihren Eltern das vietnamesische Restaurant Minh San in Mitte gehört und sie das Gastro-Gen quasi mit auf den Weg bekommen hat. Bevor sie mit ihrem Freund den gastronomischen Start gewagt hat, haben sie sich viele Inspirationen auf Reisen geholt, aber nicht nur im fernen Osten, sondern auch beispielsweise in London. "Unser Essen wird von Chinesen zubereitet, es sind großteils auch chinesische Rezepte", erklärt sie. "Aber es ist modern interpretiert, mit einem gewissen Twist versehen und an den deutschen Geschmack angepasst." Typisch chinesisch sind zum Beispiel Wasserkastanien, Pak Choi, Schneckensalat oder salziger Tofu. Oh ja, beim Schneckensalat hätte ich passen müssen.

Die volle Dim Sum-Vielfalt

29 verschiedene Dim Sums gibt es insgesamt zum fleißigen Variieren, daneben auch noch Suppen oder Salate und auch ein paar große Gerichte. Beliebt sind zum Beispiel die Tacos oder die Entenrollen. Wir probieren uns durch die halbe Karte. Unser Highlight: Monkey's Meat & Greet – gebratenes Hackfleisch mit Wasserkastanie auf Garnelenchips (6,50 Euro). Dazu ist die Hoisinsauce voll lecker.  Überhaupt gibt's zum Dippen allerlei Saucen auf den Tisch. In China isst man seine Dumplings beispielsweise traditionell mit speziellem Essig. Bei den Dumplings, also den gefüllten Teigtaschen, konnten wir uns sehr für die Hühnchenvariante (4,20 Euro) begeistern. Und auch die scharfe Aubergine an grünem Spargel war wirklich lecker.


Ach so: und weil uns dieser Schriftzug so ins Auge gefallen ist, erklären wir dir noch schnell den Tiefgang. Dazu erklärt Leni nämlich: "Dim Sum bedeutet übersetzt 'Touch the heart'." Und genau das sei es, was man hier wolle. Seinen Gästen einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich würde mal sagen: Mission erfüllt.

The Flying Monkey

Kastanienallee 15
10435 Berlin

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Quelle: QIEZ
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