Um 15 Uhr wollen sich die Teilnehmer der Protestaktion auf der Straße vor der A100-Tunnel-Baugrube querlegen und damit den Bedenken vieler Anwohner Gehör verschaffen. Durch die Verlängerung der Stadtautobahn werde sich nicht nur der Autoverkehr in den Wohngebieten rund um den Bahnhof Ostkreuz, sondern auch die Belastung durch Lärm und Abgase deutlich erhöhen, so die A100-Gegner. Darüber hinaus seien steigende Unfallzahlen im Kiez zu befürchten.
Seit Mai dieses Jahres laufen die Arbeiten am 16. Bauabschnitt der A100, auf dem die Autofahrer voraussichtlich ab 2021/2022 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park rollen können. Mit rund 470 Millionen Euro für 3,2 Kilometer wird das Teilstück der teuerste Straßenabschnitt Deutschlands.
Bevor die Unterstützer des Protestbündnisses „A100 stoppen“ es sich am Sonntag auf der Straße „bequem“ machen, werden alle Teilnehmer mit Transparenten und Staubschutzmasken ausgestattet. Dann heißt es warten – und auf das Signal einer roten Posaune hin für 5 Minuten auf dem Boden „quer legen“. Treffpunkt der Protestler ist um 15 Uhr der Fußgängerbereich vor der Baugrube Hauptstraße / Ecke Markgrafendamm.
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