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Horror vacui

Der Washingtonplatz, im Frühjahr 2012.
Der Washingtonplatz, im Frühjahr 2012. Zur Foto-Galerie
Weil um den Hauptbahnhof kein Platz mehr für Freiflächen und Grünanlagen ist, hat man wenigstens dem Vorplatz ein kleines Fleckchen Natur zugestanden. Seit Ostern 2012 verfügt (oder besser: verfügte) der Washingtonplatz immerhin über zwei separat von einander abgegrenzte Liegewiesen, an denen die Leute trotz ihrer Sterilität schnell großen Gefallen fanden.

Heute ist davon nicht mehr viel übrig. Bereits im Sommer zeigte sich, dass für die Pflege der Wiesen kein Geld oder kein Interesse vorhanden war.

Washingtonplatz im Februar 2013
Seit dem Herbst weiß man auch warum: Die Grünstreifen waren lediglich als Liegewiese getarnt. In Wirklichkeit sind es Platzhalter, zusätzlich geschaffene Baugrundstücke, temporäre Stellflächen für Container und Baumaterial, weil der Platz auf den vorhandenen Grundstücken nicht mehr ausreicht.

Auch am Hauptbahnhof verfährt man, wie im Rest der Stadt, nach dem Verdichtungs-Prinzip.

Sie fürchten die Leere und werden nicht ruhen, ehe auch der letzte Quadratzentimeter verbaut ist.


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Quelle: externe Quelle

Horror vacui, Washingtonplatz, 10557 Berlin

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