Filmpremiere

Quentin Tarantino: "Ich hatte meine Eskapaden in Berlin"

Quentin Tarantino:
Quentin Tarantino ist ein großer Berlin-Fan.
Potsdamer Platz - Während in Quentin Tarantinos neuestem Streifen The Hateful 8 ein Schneesturm tobt, strahlt am Tag seiner Deutschland-Premiere in Berlin die Sonne und der Regisseur mit ihr. Denn bei jedem Berlin-Besuch schwingen auch heimatliche Erinnerungen mit.
Gut gelaunt, im Freizeitlook und kaffeetrinkend erscheint Quentin Tarantino zur Pressekonferenz seines achten Films The Hateful 8 im Ballsaal des Ritz Carlton. Begleitet wird der Kultregisseur von Filmstar Kurt Russell, der einen Kopfgeldjäger spielt und Jennifer Jason Leigh, die in der Rolle seiner Gefangenen zu sehen ist. Gedreht wurde das blutige Western-Hass-Epos diesmal nicht unter Bäumen im Grunewald, in Clärchens Ballhaus oder im US-Konsulat an der Clayallee – Schauplatz war die raue Winterlandschaft der Colorado Rockies.   
 
„Filme zu machen erlaubt dir, für längere Zeit mal woanders zu sein“, schwärmt Tarantino. Während der Dreharbeiten von Inglourious Basterds zog er im Sommer 2008 für mehrere Monate nach Kreuzberg an die Yorckstraße, besuchte hier Restaurants (vorzugsweise das Knofi), Bars und feierte ausgelassen. Nach dieser Erfahrung sei es nun ganz anders, nach Berlin zurückzukommen – und mit heimatlichen Gefühlen verbunden: „Ich habe hier meine Freunde, aber auch meine Eskapaden“, lacht der 52-Jährige verschmitzt. 
 
Wer Tarantino und seine Filmkollegen Kurt Russell und Jennifer Jason Leigh hautnah erleben möchte, hat heute Abend gute Chancen: Die Premierenvorstellung findet ab etwa 18.30 Uhr im Zoo-Palast statt. Der offizielle Kinostart ist allerdings erst am Donnerstag. 
 

The Ritz-Carlton Hotel, Potsdamer Platz 3, 10785 Berlin

The Ritz-Carlton Hotel

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