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Radtour durch Pichelswerder und den Grunewald

Radtour durch Pichelswerder und den Grunewald
Ein Blick auf die Havel: Kaum zu glauben, dass man sich in Berlin befindet.
Tine von Unterwegs in Berlin ist eigentlich ein Sommerkind. Aber wenn sich der Herbst mit seinen letzten warmen Sonnenstrahlen und den traumhaften bunten Blättern zeigt, findet sie ihn doch ganz zauberhaft. Es wird kälter, aber auch gemütlicher und Berlin sieht wieder einmal so anders aus. Zeit für eine Radtour durch den Grunewald, bei der man sich wunderbar treiben lassen kann.
Ich wohne ja nun schon Zeit meines Lebens in Berlin, aber „so weit draußen“ im Grunewald war ich dann bewusst noch nie. Eine Freundin hatte mir Pichelswerder empfohlen, was ich bis dato noch gar nicht kannte. Wir fuhren also mit der S-Bahn bis S Stresow. Nach einem kleinen Schlenker über die Ruhlebener Straße fuhren wir zunächst Richtung Tiefwerder Wiesen.
 
Die Straße war gesäumt von kleinen, alten Einfamilienhäusern, durch die Gärten konnte man Boote und Yachten erhaschen. Ich kam mir vor wie im Film – das kann doch unmöglich Berlin sein. Stattdessen war es wie in einem kleinen Brandenburger Fischerdörfchen – wirklich traumhaft. Auf den Wiesen entlang der Havel grasten dann auch wirklich Wasserbüffel. Ich meine, mitten in Berlin. Wie krass ist das denn? Dazu sollte man wissen, dass die Tiefwerder Wiesen ein natürliches Über­schwem­ungs­gebiet sind. Und um die Feuchtwiesen zu erhalten, werden hier Wasserbüffel gehalten, zur Landschaftspflege durch Beweidung.
 
Weiter ging es über die Heerstraße auf die Halbinsel Pichelswerder. Yachtclub reiht sich hier an Yachtclub. Es gibt hier einige kleinere Badestrände – im Sommer sicher traumhaft zum Baden während die Yachten und Boote vorbeischippern. Man kann hier einmal rumfahren. Achtung: Es gibt ein kurzes Stück mit Treppen. Dann sind wir entlang der Heerstraße gefahren. Auf der Stößenseebrücke kurz hinter Pichelswerder hat man einen traumhaften Blick auf den Stößensee und die Yachthäfen. Am S-Bahnhof Heerstraße in den Grunewald eingebogen.
 
Wir haben uns tatsächlich auf den Teufelsberg mit den Rädern gequält, um festzustellen, dass man da nicht so ohne Weiteres reinkommt. Es begann gerade eine Führung, 50 Leute standen bereits da und schon hatten wir keine Lust mehr. Wer weiß, wie man da reinkommt, kann es mir gern als Kommentar unter dem Artikel verraten 😉
 
Der Weg führte uns weiter durch den Grunewald. Dieser Wald ist der Wahnsinn. Irgendwie ist man in Berlin, es kommt einem aber vor als sei man in einem Forstgebiet in Brandenburg. Wir waren teilweise die einzigen weit und breit. Es war herrlich. Auf breiten Wanderwegen kann man sich einfach treiben lassen.
 
Wir kamen an der Havelchaussee heraus und haben im Seehotel Grunewald schön zu Mittag gegessen. Tolles Essen zu guten Preisen – und den fantastischen Blick auf die Havel gibt es gratis dazu! Danach sind wir über den Havelhöhenweg bzw. die Havelchaussee zum S-Bahnhof Nikolassee gefahren und von dort wieder nach Hause.
 
Mein Fazit: Die Radtour durch Pichelswerder und den Grunewald ist ein Traum bei schönem Wetter. Man ist in der Natur, aber doch noch irgendwie mitten in Berlin. Die Anreise dauert nicht so lange und man kann sich im Grunewald herrlich treiben lassen!
 
Dieser Artikel wurde uns von Unterwegs in Berlin zur Verfügung gestellt. Mehr über den Blog erfährst du hier.

Quelle: Unterwegs in Berlin

Seehotel Grunewald, Straße am Schildhorn 5, 14193 Berlin
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