Die Stadt entdecken

Auf dem Sattel durch Stadt und Land - Tour 3

Auf dem Sattel durch Stadt und Land - Tour 3
Bei einer Radtour durch Grünau lohnt ein Besuch im Gasthaus Hanff's Ruh.
Der Frühling ist die ideale Zeit, um Berlin vom Zweirad aus zu erkunden. Wir geben Tipps für Stadttouren, die der ganzen Familie viel Spaß machen. Die dritte Tour lädt zu einer Erkundung Grünaus ein.

Tour 3: Vom Langen See zum Müggelturm

Vom Langen See zum Müggelturm. Mit ihren Eisläden und Stränden am Wegesrand sowie zwei Bootspartien zwischendurch ist diese Tour ideal als Einstimmung aufs Sommerhalbjahr. Möglich ist sie von Karfreitag an, wenn die Saisonfähre F 21 wieder fährt. Als Vorbereitung sollten ein Blick auf den Wetterbericht und der Kauf von Fahrscheinen für Menschen und Räder (am besten Tageskarten) reichen.

Vom Startpunkt am S-Bahnhof Grünau führt die Wassersportallee direkt zur meistgenutzten Fähre der Stadt: Die F 12 fährt mindestens im 20-Minuten-Takt nach Wendenschloss. Durchs Villenviertel geht’s zum Möllhausenufer, wo Enten und Schwäne auf ihr täglich Brot warten und der Lange See glitzert. Der schöne Blick nach Süden bleibt auf der gesamten ersten Hälfte der Tour erhalten. Sie führt auf dem unbefestigten, am Wochenende bei Spaziergängern beliebten Uferweg entlang. Wer hungrig ist, kann sich am Seebad Wendenschloss oder in Schmetterlingshorst stärken. Dort gibt’s für kleinere Kinder ein paar Spielgeräte und für größere eine Schmetterlingsschau (Eintritt frei).

Wer den Müggelberg per Pedale kleintreten will, fährt von Schmetterlingshorst ein Stück vom Wasser weg und auf der Straße hinauf und auf demselben Weg zurück. Die Alternative ist die Treppe hinter dem ehemaligen Lokal Marienlust, rund einen Kilometer weiter. Beide Varianten treffen direkt auf den Müggelturm (tgl. 10-20 Uhr, 1-2 Euro), von dem aus bei klarem Wetter Müggelsee, BER und halb Berlin zu Füßen liegen. Nun geht es am Langen See entlang nach Krampenburg, wo in einer Bucht zwischen Hausbooten ein schmaler Steg zur Fähre F 21 führt (ab Karfreitag, zu den Minuten 25 und 55). Auch hier gleitet jetzt ein „Fährbär“-Katamaran der BVG mit Elektroantrieb fast lautlos übers Wasser. Das ist hier breit genug für sieben Minuten Fahrzeit – eine schöne Pause.

Der Rückweg führt erst durch den Wald und dann durch die stillen Straßen von Karolinenhof. Still sind sie, bis der BER eröffnet. Und weil hier nicht allzu viele Kinder wohnen, ist auf dem Spielplatz an der Schappachstraße meist viel Platz zum Austoben. Am Froschteich vorbei geht es weiter zum Ausflugslokal Richtershorn, wo mit etwas Glück der Fuchs um die Terrasse streicht. Außerdem dürfen die Ziegen Otto und Luise gestreichelt werden, und das Essen im US-Stil dürfte auch wählerischen Kindern schmecken.

Wer das eigene Picknick vorzieht, lässt sich einen Kilometer weiter an der Bammelecke nieder und kann auf dem Sandstrand vom Sommer träumen. Und wenn die Stullen zu knapp bemessen waren: Ein Stück weiter, am Strandbad Grünau, und kurz danach im Restaurant Hanff’s Ruh mit seiner großen Waldwiese gibt es auch noch was zu essen. Dann reichen die Kräfte hoffentlich noch, um auf dem Waldspielplatz hinter der Uferbahn herumzuturnen. Und als krönenden Abschluss gibt’s bei Anett ein Eis, bevor es vom S-Bahnhof Grünau zurück nach Hause geht.


Quelle: Der Tagesspiegel

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