• Samstag, 15. Februar 2014
  • von Susanna Gotsch

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Kitas in Frohnau

  • Montessori Kita in Frohnau
    Wie bei Pipi Langstrumpf: Montessori Kita in Frohnau Foto: QIEZ - ©Susanna Gotsch

Kinder, die in Frohnau aufwachsen, können sich glücklich schätzen. Die Gartenstadt zählt zu einer der schönsten Wohngegenden Berlins: Hochgewachsene Bäume, viel Grün, ruhige Straßen und hübsche Häuschen prägen das Bild. Kein Wunder, dass der Stadtteil bei vielen jungen Familien immer beliebter wird. Prenzlauer Berg, Mitte und Friedrichshain eignen sich eben nur bedingt, ein Kind naturverbunden aufwachsen zu lassen. Nur in einem Punkt sieht es ähnlich wie in den Szenebezirken aus: Um einen Kitaplatz in Frohnau zu bekommen, müssen Eltern schnell sein. Wo sie fündig werden, verraten wir.

Das Knusperhaus vom Rosenanger

In einer idyllischeren Umgebung könnte eine Kita kaum liegen: Umgeben von kleinen Reihenhäuschen und hochgewachsenen Nadelbäumen befindet sich das Knusperhaus vom Rosenanger. Hier werden 23 Kinder ab Baby- bis Vorschulalter von vier Erzieherinnen betreut. Die Elterninitiativ-Kita legt viel Wert auf sprachliche, musische und sportliche Erziehung der Kinder. Die grüne Umgebung Frohnaus lädt förmlich dazu ein, täglich die Natur zu erkunden. Bei schlechtem Wetter werden die Aktivitäten selbstverständlich nach drinnen verlegt. Dann wird gebastelt, musiziert oder Englisch gesprochen. Mittags kommt vollwertiges Essen auf den Tisch. Eltern, die ihr Kind im Knusperhaus unterbringen möchten, müssen bei Vertragsabschluss eine einmalige Aufnahmegebühr von 25 Euro entrichten. 


Christliche Montessori-Kindertagesstätte

Luftig frisch im schwedischen Stil kommt das Haus der Christlichen Montessori-Kita daher. Pipi Langstrumpf würde sich im Karmeliterweg 14 wie in ihrer Villa Kunterbunt fühlen. Aufgenommen werden bereits ganz kleine Kinder im Alter von acht Wochen, betreut wird bis zur Einschulung. Das Team arbeitet nach den Erkenntnissen von Maria Montessori. So wird das pädagogische Konzept ganz auf die "sensiblen Phasen" eines Kindes ausgerichtet. Auf viel Raum zur Entfaltung und entsprechende Spielmaterialien wird Wert gelegt. Im Rahmen des bilingualen Konzepts arbeitet in der Kita eine englischsprachige Erzieherin, die mit den Kindern während des Tages Englisch spricht. So werden sie spielerisch und ganz selbstverständlich an eine zweite Sprache herangeführt. Der Tag beginnt in der Montessori Kita um 7.30 Uhr mit Spielen oder einem kleinen Frühstück und wird um 9 Uhr (bis dahin sollten alle Kinder eingetroffen sein) mit einem Morgenkreis fortgeführt. Bis 10 Uhr gibt es ein zweites Frühstück. Anschließend machen die Erzieherinnen für die Kleinen und die Großen pädagogische Angebote. Danach wird Mittag gegessen, bis 14.30 Uhr ist Mittagsruhe. Während die kleineren Kinder in der oberen Etage schlafen, bekommen die größeren Geschichten und Märchen vorgelesen. Dann sollte jedes Kind wieder Kraft getankt haben und sich auf Mama und Papa freuen. Die müssen den Nachwuchs spätestens um 16.30 Uhr abgeholt haben. 
 

EKT Ententeich

16 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren werden in der Kita Ententeich von zwei Erzieherinnen betreut, es geht also sehr familiär zu. Viel Platz zum Toben und Entdecken bietet der große Garten. Das Haus ist im Inneren gemütlich eingerichtet, so dass die Kleinen sich in ihrem zweiten Zuhause rundum wohl fühlen. Da es sich um eine Elterninitiativ-Kita handelt, bringen Mamas und Papas sich intensiv in die Kita-Arbeit ein. Zu den Aufgaben zählen beispielsweise das Ausrichten des mittwöchlichen Brötchenfrühstücks, Wäsche waschen und das Einkaufen der wöchentlichen Getränke. Darüber hinaus finden regelmäßig Elternabende statt. Gearbeitet wird nach dem Berliner Bildungsprogramm.


EKT Kinderhaus Frohnau

Das Kinderhaus Frohnau ist eine der ältesten Kitas im Norden Berlins. Seit 1972 werden hier Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. Die Arbeit findet in Gruppen statt: Raben, Knuts und Laurins werden die 28 Kinder im Kinderhaus genannt. Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt auf der individuellen Entwicklung jedes einzelnen Kindes sowie seiner Rolle in der Gruppe. Keiner wird zu irgendetwas gezwungen. Ob es beispielsweise an der Vorschularbeit, am Frühenglisch oder gemeinsamen Musizieren teilnimmt, entscheidet das Kind selber. Die Kleinen werden ermutigt, soziale Kontakte aufzunehmen. Verabredungen für den Nachmittag werden bereits im Kinderhaus getroffen. Da es sich um eine Elterninitiativ-Kita handelt, gehören Elterndienste wie Getränke einkaufen, Wäsche waschen oder Umgestaltungsmaßnahmen an den Räumlichkeiten der Kita zu den Aufgaben der Großen.
mehr Infos zum Kinderhaus Frohnau
 

EKT Wurzelkinder

Am Rande des Frohnauer Waldes in der Invalidensiedlung ist täglich fröhliches Kinderlachen zu hören. Es stammt von den Wurzelkindern, die bei Wind und Wetter die Gegend unsicher machen. Nur wenn es stürmt und hagelt, bleiben die kleinen Erfinder, Indianer, Ritter und Prinzessinnen in den Räumlichkeiten der Kita. Ansonsten beginnt der Tag mit einem Morgenkreis und einem gemeinsamen Frühstück im Wald. Anschließend dürfen die Kids sich ihre eigene Beschäftigung in der Natur suchen. Aus Ästen, Laub und Seilen lassen sich tolle Buden bauen, aber auch für Fangen und Versteckspiele eignet sich der Wald bestens. Und erst recht für Naturbeobachtungen. Gegen Mittag geht es zum Essen und Ausruhen zurück in die Kita. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen von Schere und Kleber. Dann verwandeln sich die im Wald gesammelten Kastanien, Eicheln, Moose und Blätter zu kleinen Kunstwerken. Manchmal wird auch nur musiziert: mit Klanghölzern, Glockenspiel, Triangel, Trommel, Zimbel, Gitarre und Gesang - bis auch das letzte Kind von seinen Eltern abgeholt wird.
 

Kindertagesstätte Markgrafenstraße

In einer hübschen Villa mit großem Garten lässt es sich aushalten. Die Räumlichkeiten der Kita Markgrafenstraße lassen viel Raum zum Spielen und sich Wohlfühlen. Unten haben die Kleinen ab zwei Jahren ihr Reich, das sogenannte Nestchen. Gleich daneben befindet sich das Bistro, in dem die Kids gemeinsam ihre Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Vesper) einnehmen. Eine alte hölzerne Treppe führt nach oben zu den Spielzimmern. Überall an den Wänden hängen Fotos und Bilder der Kindergartenkinder. Das Konzept ist die offene Arbeit: Jedes Kind entscheidet selber, welches Angebot es nutzt - sei es nun das Musizieren, Basteln oder Turnen. Für jede Aktivität gibt es einen sogenannten Funktionsraum, in dem immer eine der Erzieherinnen vor Ort ist. Das Schöne: So kommen schon die kleinen Kinder von Anbeginn mit den Großen in Kontakt - ganz wichtig für das Erlernen sozialer Kompetenzen wie gegenseitige Rücksichtnahme oder das Streiten. Gekocht wird übrigens von einer eigenen Köchin.
mehr Infos zur Kita Markgrafenstraße


Kindertagesstätte Maximiliankorso

Hier haben Kinder viel Platz. Die Kindertagesstätte Maximiliankorso ist wahrscheinlich eine der größten und geräumigsten in Frohnau. Das moderne Gebäude erstreckt sich über zwei Etagen, auf denen sich die verschiedenen Funktionsräume zum Spielen, Malen, Basteln, Tanzen oder Turnen befinden. Sogar über ein kleines Schwimmbad verfügt die Kita. Und einen riesigen Garten. Im Erdgeschoss haben Kinder ab ein bis drei Jahre ihr Reich. Sieben Erzieherinnen kümmern sich um die Knirpse. Oben sind die Großen bis zum Schuleintritt untergebracht. Das pädagogische Konzept ist die offene Arbeit. Im Mittelpunkt steht die Integration von behinderten Kindern und der damit verbundene Abbau von Vorurteilen und Ängsten sowie das gemeinsame Erleben und Erlernen.


Kindertagesstätte Schneckenhaus

Gemütlich - so lässt sich die Kita Schneckenhaus am besten umschreiben. Seit 1985 residiert sie in einem schönen alten Haus, das von einem großzügigen Garten umgeben ist. 36 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren und fünf Erzieher kommen hier unter der Woche täglich zusammen. Da das Spiel für die kindliche Entwicklung am wichtigsten ist, steht es im Schneckenhaus natürlich an vorderster Front. Ansonsten orientiert sich die Arbeit am Berliner Bildungsprogramm, wobei die Schwerpunkte bei umweltorientierten Themen, Musik, Bewegung, Gestalten und Sprachförderung liegen. Saisonale Feste runden das pädagogische Angebot ab. Das große Sommerfest, das gemeinsam mit den Eltern gestaltet wird, ist für alle Kinder das Highlight des Jahres. Für viele Eltern auch gut zu wissen: Die Kita verfügt über eine eigene Küche, die auch andere Kitas im Norden Berlins mit gesundem und abwechslungsreichem Essen versorgt.


Kita der EV. Kirchengemeinde

Einst war hier das Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde untergebracht, dann wurden die Räumlichkeiten im Fuchssteiner Weg 20-26 umgestaltet und eine Kita zog ein. Das wurde aber auch höchste Zeit, denn Gelände und Haus bieten jede Menge Platz zum Toben und Spielen. Ganz famililär geht es in der Teilzeitkita (Betreuungszeit ist von 8 Uhr bis 15 Uhr) zu, Schwerpunkte der Arbeit liegen auf rhythmisch-musikalischer Früherziehung und auf der lebensnahen Erfahrung von Natur und Umwelt. So werden hier die kleinen Gärtner von morgen "geboren". Im Kita-eigenen Garten können die Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren selber Blumen, Beeren und Gemüse pflanzen und ernten. Ein Team von zwei Erzieherinnen und eine Hauswirtschaftskraft kümmern sich um das Wohl der 16 Kinder.
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Katholische Kindertagesstätte Sankt Hildegard 

50 kleine Frösche, Bienen, Fische, Käfer und Pfiffikusse im Alter von zwei bis sechs Jahren nennen die Kita in der Markgrafenstraße ihr Reich. Auch wenn es sich um eine Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde Sankt Hildegard handelt, der Kindergarten ist offen für jedes Kind. Allerdings sollten Eltern, die ihren Nachwuchs hier betreuen lassen möchten, dem christlichen Jahreskreis mit seinen Festen und Traditionen gegenüber offen sein. Denn diese sind neben dem Berliner Bildungsprogramm die Grundlage des pädagogischen Konzepts. Eine der tragenden Säulen ist die offene Arbeit. Darüber hinaus orientieren sich die sieben Erzieher an Vorbildern wie Maria Montessori sowie den Reggio-Pädagogen. Im Mittelpunkt steht aber immer das Kind, dem alle Möglichkeiten zur freien Entfaltung geboten werden. Im täglichen Miteinander wird spielerisch der Umgang mit Regeln und Grenzen geübt. Kombiniert mit regelmäßigen Ausflügen in die umliegenden Wiesen, Wälder und Felder, musikalischer Früherziehung und wöchentlichem Turnen ist das eine Mischung, die den Kindern Spaß bereitet und sie fit für die Schule macht.
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Quelle: QIEZ
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