
Professionelle Grundreinigung
Am Anfang scheint die Aufgabe zu mächtig zu sein und so mancher wirft den Feudel aus dem Fenster, noch ehe das erste Staubkorn beseitigt wurde. Allen Putzneulingen und chronischen Ordnungsverweigerern möchten wir sagen: Im Notfall gibt es für fast jedes schmutzige Problem eine Lösung. Profis wie die Reinigungskräfte von bekannten Internetgrößen eilen dir zur Hilfe. Achte darauf, dass das Unternehmen deiner Wahl seine Mitarbeiter*innen angestellt hat oder sonst Fairness nicht nur gegenüber den Kunden einhält.Wenn du weißt, dass die Jungs und Mädels sozialversichert sind und in Sachen Sauberkeitsschaffung aus- und weitergebildet werden, kannst du auch 17 Euro die Stunde zahlen, oder?

Muttis Tipps
Guter Rat muss nicht teuer sein, wozu hat man eine allwissende Mutter? Und die sagte schon zu Zeiten, als Bio noch kein Thema war: Nutze lieber Essig, Natron und Zitronensäure als Chemiekeulen. Mit Essig bekommst du schlechte Gerüche aus Möbeln, den Wasserkocher entkalkt, aber auch die Kalkflecken im Bad beseitigt. Letzteres erledigt ebenso zuverlässig die Zitronensäure mit Wasser und ist dabei weniger geruchsintensiv. Natron mit etwas Wasser in der Sprühflasche ersetzt den Glasreiniger und macht Fenster und Kühlschränke strahlend sauber. Helle Holzflächen lassen sich mit Essig, Öl und etwas Salz zum Frühlingserwachen anregen, dunkleres Holz kannst du mit Öl und Rotwein zum Glänzen bringen. Die jeweilige Mischung testest du immer am besten an unauffälligen Stellen. Gallseife bekämpft Flecken in Teppich und Kleidung und mit dem Fön lässt sich der Staub aus dem Heizkörper entfernen – den du natürlich gleich mit einem untergelegtem feuchten Lappen auffängst… Und wenn du jetzt noch Fragen hast, wende dich an die Mutti deines Vertrauens.

Saubere Wäsche
Natürlich ist es kein Ding, die Waschmaschine anzuschalten… eigentlich. Aber wenn die eingelagerten Sommersachen so gar nicht frühlingsfrisch wirken, die Vorhänge sogar nachts nicht mehr blütenrein aussehen und die Kissen auf der Couch sich sehnlichst eine Dusche wünschen, ist es Zeit über Outsourcing nachzudenken. Textilreiniger holen die dreckige Wäsche sogar selbst bei dir ab, reinigen sie und bringen sie durch und durch sauber direkt wieder zu dir nach Hause. Buchen kannst du das bei einigen einfach per App. Ein gebügeltes Hemd kostet dich dann etwa 3 Euro. Deine gewonnene Freizeit kannst du nutzen, um dich selbst draußen beim Sport oder mit Biergartentraining frühlingsfit zu machen. Natürlich gibt es auch andere Reinigungen bei dir im Kiez, die haben vermutlich keinen Bringservice, aber genauso viel Erfahrung mit Flecken aller Art.

Kleiderschrank ausmisten
Hier gilt die Regel: Was du letztes Jahr nicht getragen hast, wird auch dieses Jahr nicht dein Lieblingsteil. Trenne dich und mache Platz für Neues. Wenn es dir jetzt richtig schwer fällt, weil das eine oder andere Teil zum Wegwerfen wirklich viiiieeel zu schade ist, dann spende die Sachen an Bedürftige. Es gibt reichlich Kleiderkammern in Berlin, die ständig gut erhaltene Kleidung benötigen. Die Bahnhofsmission am Zoo ist ein dankbarer Abnehmer und auch die Caritas garantiert dir, dass deine Sachen nicht weiterverkauft werden wie bei anderen Großunternehmen. Allerdings ist der Verkauf nicht immer schlecht, schließlich gehen die Einnahmen des DRK Shops zum Beispiel in soziale Projekte. Speziell für Kinder gibt es von der Caritas in der Pfalzburger Straße eine Kleiderkammer, die auch gern Spielzeuge und ähnlich Nützliches annimmt.
Kleiderkammer für Kinder, Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin
Telefon 030 66633962
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Ordnung schaffen mit Marie Kondo
Wer Marie Kondo noch nicht kennt, steckt wohl mit dem Kopf noch voll im Chaos. Die Wunderaufräumerin aus Japan hat eine rasant wachsende Fan-Base auf der ganzen Welt. Mit ihrer Konmari-Methode lässt sich einfach alles in Ordnung bringen. Zunächst werden deine ganzen Sachen kategorisiert, dann nach dem Glücksprinzip aussortiert und schließlich perfekt gefaltet oder sonstwie platzsparend wieder eingeräumt. Künftig brauchst du nicht mehr aufräumen, wenn du dich im Kondo-Griff hast. Doch wie bei einer Diät ist die Rückfallrate hoch, es ist manchmal zu einfach, in den alten Schlendrian zu verfallen. Aber zum Glück setzt Netflix die Marie-Kondo-Serie scheinbar nie ab. Außerdem kannst du durch unzählige Kondo-Bücher den Jojo-Effekt abmildern.

Gartensaison-Start
Es grünt und blüht, aber nicht da, wo es soll? Wenn du einen grünen Daumen hast, ist das kein Ding. Aber wer nur einen Garten hat, um darin zu grillen, die Kinder laufen zu lassen oder Sundowner zu genießen, steht vor vielen Fragezeichen. Berliner Gärtnereien stellen dir Experten an die Seite, die sich um den verkümmerten Rasen, die Laubberge, die ungewollten Schattenspender und wuchernden Sträucher sorgen. Je nach Bedarf kommen die hilfreichen Menschen einmal im Monat oder auch nur zweimal im Jahr. Alles zum Selbermachen findest du dagegen in einem der Berliner Gartencenter. Ach ja, zum Trost für alle Gartenlose: Berlin hat wunderschöne Parkanlagen!

Balkon neu gestalten
Einen Garten hat in Berlin nun wirklich nicht jeder, aber bei Balkonen sieht‘s da schon etwas anders aus. Laut einer aktuellen ImmoScout24-Analyse verfügen 79 Prozent der Mietwohnungen in Berlin über einen Balkon. Wenn du dazu gehörst, kannst du jetzt loslegen. Ob du den Boden mit praktischen Bodenrost-Kacheln aus Akazienholz von Ikea oder Rasenteppich aus dem Bauhaus auslegst, Balkonkästen mit eigenen Blumen und Kräutern besorgst, Lichterketten aufhängst oder auf schöne Balkonmöbel setzt: Es gibt viele Wege, den traurigen grauen Standard-Balkon etwas gemütlicher für den Frühling und Sommer zu gestalten. Da kannst du dir das Bier in der Sonne gleich noch mehr schmecken lassen.

Autowäsche
Wer nun an halbnackte College-Studentinnen denkt, die mit Schwämmen die Autos und ihre (männlichen) Besitzer zum Strahlen bringen, hat zu viele amerikanische B-Movies gesehen. Hierzulande überlässt man den Car Wash zuverlässigen Waschanlagen. Von Steglitz und Charlottenburg zu Spandau und Neukölln oder Friedrichshain und Tempelhof: In Berlin findest du viele Standorte mit zuverlässigen Reinigungskräften. Die sanfte Reinigung in den Anlagen ist jedenfalls gut für den Lack und die Umwelt, denn die meisten Unternehmen achten darauf, nur biologisch abbaubare Mittel zu nutzen und durch Wiederverwertung den Wasserverbrauch gering zu halten. Für den Frühjahrsputz empfehlen die Autowäsche-Expert*innen eine gründliche Reinigung auch von Felgen und Unterboden, dazu ein Lack-Intensiv-Programm mit abschließender Lackversiegelung. Alternativ kann man das Auto natürlich verkaufen oder sich mit Car-Sharing zufrieden geben…

Alles neu macht der Frühling
Die fast reißerische Überschrift verspricht zu viel, wir wollten dich ja nur dazu anregen, das ein oder andere Wohnaccessoire zu erneuern und nicht alles über Bord zu werfen. Denn mit wenig Aufwand, ein paar neuen Deko-Schalen, farbenfroher Bettwäsche, knalligen Tischdecken oder neuen Sofakissen bekommst du wohnliche Frühlingsgefühle ins Haus. Sieh dich einfach mal in Berlins coolsten Einrichtungsläden um, stöbere nach neuen Stoffen für Kissen, Vorhänge oder Decken, shoppe fair und umweltbewusst schicke Kleinmöbel für Nischen und Ecken und lass dich mit Blumen oder Trockenblumen in Flirt-Laune versetzen. Und schwups: ist schon der April dein persönlicher Wonnemonat und die Wohnung bereit für ein luftiges Ganzjahresvergnügen. Vielleicht wird es aber auch das ein oder andere DIY-Projekt, das deiner Bude einen neuen Charme verleiht.

Putzen als Sport
Nach dem Frühjahrsputz fühlt man sich direkt fiter: Putzen ist nämlich der neue Trendsport. Naja, zumindest saisonal. Schon in 30 Minuten kannst du beim Frühjahrsputz einige Kalorien lassen – und wie wir wissen, dauert die Putzaktion immer sehr viel länger. Wände in munteren Farben streichen, verbrennt in einer halben Stunde 161 kcal, Gartenarbeit und Fensterputzen liegen mit knapp 140 kcal fast gleich auf, Staubsaugen lässt leider nur 107 kcal schwinden und die Schlusslichter sind Bügeln, Geschirrspülen und Staubwischen mit etwa 80 kcal Verbrauch in 30 Minuten. Das kann man natürlich steigern mit Aufheb-Kniebeugen zwischendurch und dem sinnlosen Heben und Wegräumen von schweren Dingen von links nach rechts und wieder zurück.





