Gastro-Tipp

Neu in Prenzlauer Berg: Georgische Gastfreundschaft im Tsomi

Tsomi
Am Kollwitzplatz hat im April das georgische Restaurant Tsomi seine Türen eröffnet. Im stilvollen Ambiente genießt du Naturweine und georgische Delikatessen mit modernen Akzenten. Wir waren vor Ort ...

Wusstest du, dass in Georgien Brotbacken seit Urzeiten Tradition hat? Teigwaren sind das Grundnahrungsmittel der georgischen Bevölkerung und werden in fast jedem Gericht verarbeitet. Ob Ost oder West: Abhängig von der Region gibt es Teigkreationen in den unterschiedlichsten Varianten. So ist es kein Zufall, dass „Tsomi“ auf Georgisch Teig bedeutet. Diesen Teig-Hype nach Berlin zu bringen, war jedenfalls eine goldrichtige Entscheidung! Deutschland ist schließlich selbst für seine Brotkultur und Brotvielfalt bekannt.

Gleich zu Beginn wird uns im Tsomi der Klassiker Chatschapuri serviert. Diese Version der Teigware ist mit Käse und rohem Ei gefüllt (13 Euro) – in Georgien ein typischer Snack für zwischendurch, gerne auch zum Bier oder Wein. Die mächtige Köstlichkeit erinnert uns ein wenig an Pizza. Weiter geht’s mit Chinkali, das sind Teigtaschen mit Füllungen aus Rind- und Schweinefleisch sowie Koriander oder aus dem Riesenchampignon Portobello mit Basilikum (9 Euro). Die Spezialitäten werden mit den Händen gegessen: Man greift die dumpingartigen Chinkali an der Spitze und beißt erst mal vorsichtig ab, um den leckeren Sud zu trinken. Anschließend genießt man die aromatische Füllung in Kombination mit dem perfekten Teig, herrlich!

 

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Wir sind Fans der georgischen Küche, denn hier – an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien – verschmelzen die kulinarischen Grenzen. Einflüsse aus den osteuropäischen Nachbarländern, Anatolien sowie dem Nahen und Mittleren Osten bereichern die vielseitige Küche. Ob Käse, Nüsse, Knoblauch, Koriander, Schärfe, Soßen oder Früchte: Die frischen Zutaten, Gewürze und Aromen sind die Basis für diese einzigartige Kulinarik. Auch wenn uns die gefüllten Teller in ihren Bann ziehen, wird unser Blick immer wieder von einem riesigen Wandgemälde im osteuropäischen Folklore-Stil angezogen. Außerdem sorgen blankes Holz, pastellfarbene Polstermöbel, rote Lampen, ein goldener Tresen sowie ein orientalisch-bemusterter Boden für ein stilvolles Ambiente.

Als Hauptgang wird uns Ljulja-Kebab aufgetischt (19 Euro). Übersetzt bedeutet der Begriff „gegrilltes Fleisch am Stiel“. Der Kebab aus Lammfleisch wird auf dem Grill gebraten und mit Kartoffeln, grüner Paprika vom Lavastein, pikanten Tomaten und marinierten Zwiebeln serviert. Tchakhokbili, ein geschmorter Hähnchen-Eintopf mit Tomaten, Koriander und Zwiebeln, sättigt uns dann (fast) endgültig (16 Euro). Zum Abschluss teilen wir uns aber trotzdem noch ein köstlich süßes Stück Honig-Karamell-Torte (7 Euro).

 

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Du stehst auf Naturweine? Dann bist du im Tsomi genau richtig: Die jahrtausendealte georgische Methode der Weinbereitung ist nämlich Vorbild der Naturwein-Bewegung auf der ganzen Welt. Auch wenn es hier im Restaurant ebenfalls konventionelle Weine gibt, kannst du ruhig mal einen Orange-Wein probieren. Das Besondere: Der Wein besitzt Ecken und Kanten – die Natur folgt ihren eigenen Gesetzen und nicht den Vorgaben der Industrieriesen, so schmeckt jede Flasche ein wenig anders. Gut zu wissen: Hinter dem Tsomi steckt ein erfahrenes Team von Gastronom*innen: die Betreiber*innen des osteuropäischen Datscha-Restaurants. Ob Georgien, Russland, Ukraine oder Kolumbien: Menschen aus aller Welt arbeiten im Tsomi friedlich unter einem Dach und lassen uns den Alltag für ein paar Stunden vergessen …

Tsomi, Kollwitzstraße 66, 10435 Berlin

Festnetz 030 44040499

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Montag bis Freitag von 17:00 bis 0:00 Uhr
Samstag und Sonnatg von 13:00 bis 0:00 Uhr

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