Bocca di Bacco

Wie Gott in Italien

Wie Gott in Italien
Das Perlhuhn an Trüffelhonig und Caprino-Ziegenkäse. Zur Foto-Galerie
Eines dieser Edelrestaurants der Stadt, in dem die Promis ein- und ausflanieren – ein Besuch im Bocca di Bacco in Mitte.

Wenn Stars wie George Clooney, Brad Pitt und Demi Moore häufig in einem Restaurant einkehren, spricht das meist für entsprechende Küche, entsprechendes Ambiente, entsprechende Preise. Um es kurz zu machen: Das trifft auch auf das Bocca di Bacco (zu Deutsch: Mund des Bacchus, der laut der griechischen Mythologie bekanntlich Gott des Weines und des Rausches ist) zu, nur Promis haben wir keine getroffen.

Höchste lukullische Euphorie, ohne überkandidelt zu sein

Vorne an der Fensterfront mit Blick auf die vorbeihetzenden Fußgänger wollten wir nicht sitzen, lieber im hinteren Bereich. Hier finden jede Menge Gäste Platz. Dunkles Mobiliar und farbenfrohe Kunstgemälde sorgen für ein stilvolles, wenngleich nicht überaus gemütliches Ambiente. Das integrierte, begehbare Weinlager, in dem jede Menge edle Tropfen ihren Platz haben, ist zudem bemerkenswert. Die Weinkarte kommt denn auch derart umfangreich daher, dass es eine gute Weile braucht, bis der richtige Rebensaft gefunden ist – doch der zuvorkommende Service bringt die erforderliche Geduld mit.

Auf der übersichtlichen Karte, die durch eine Tageskarte ergänzt wird, finden sich klassische italienische Gerichte mit dem gewissen Etwas, aber ohne übertrieben zu sein. Als Vorspeise wählten wir die kalte Honigmelonen-Suppe mit Minze und Parmaschinken-Würfeln (9,50 Euro) sowie den Burrata-Mozzarella an Dattel-Tomaten (für 12,50 Euro) – alles herrlich aromatisch, schön angerichtet und auch in angemessener Portionsgröße. Bei den Hauptgerichten (zwischen 13,50 und 32,50 Euro) lag zwar nicht mehr allzu viel auf dem Teller, dafür war das Perlhuhn mit Trüffelhonig und Caprino-Ziegenkäse-Tupfen (für 24,50 Euro) von exzellenter Qualität. Auch die schwarze Lasagne mit Taschenkrebs und noch angenehm knackigen Garnelen (für 18,50 Euro) hat Küchenchef Loriano Mura perfekt hinbekommen. Zum Abschluss wurden traditionsgemäß Amarettini und Cantuccini gereicht, die gab es aufs Haus.

Beim Bocca di Bacco handelt es sich übrigens um einen italienischen Familienbetrieb. Vater Massimo Mannozzi hat mit dem Bacco in Charlottenburg in den 60ern einen richtig guten Edel-Italiener eröffnet. Sein Sohn Alessandro setzte die Tradition fort und führt diesen kulinarischen Magneten auf der Friedrichstraße nun schon seit 2001.

Foto Galerie

Bocca di Bacco, Friedrichstr. 167-168, 10117 Berlin

Telefon 030 20672828

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Montag bis Samstag 12:00 bis 24:00 Uhr | Sonntag und feiertags 18:00 bis 24:00 Uhr

Bocca di Bacco

Seit über zehn Jahren Promi-Hot-Spot an der Friedrichstraße.

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