
Nobelhart & Schmutzig
Wertschätzung ist ein großes Thema im Nobelhart & Schmutzig. Das fängt beim Miteinander im Team an und hört bei den Produkten auf. Auf der Karte werden die regionalen und saisonalen Zutaten, die für einen unvergesslichen Abend sorgen, mit ihren Produzent*innen aufgeführt. Denn hinter der tollen Qualität stehen Menschen, die sich dafür ins Zeug legen. Das Sauerteigbrot von Florian Domberger bekommt auf diese Weise einen genauso großen Auftritt wie das Reh vom Jäger Jörn Korte aus der Schorfheide und das Gemüse vom Bioland-Hof Zielke. Der Fokus liegt nicht vor allem auf Gemüse und Milchprodukten aus der Region. Die Güte des Produkts steht für die Wertigkeit der Küche. ZUsätzlich gibt es die Reihe „Wir kochen Heimat“, die persönliche Geschichten in köstliche Gerichte übersetzt. Zuletzt begeisterten zum Beispiel Kohlroulade und Hühnerfrikassee. Mehr kann man zu diesem sehr speziellen Restaurant nicht sagen, man muss es sich gönnen. Erst dann kann man schmecken, warum Reduktion Stärke bedeutet und warum weniger hier am Ende immer mehr ist. Gegessen wird rund um die Theke, das fördert das Miteinander. Denn nicht nur das Team ist eine große Gemeinschaft, die Gäste sind es auch – vereint im Genuss.
Nobelhart + Schmutzig, Friedrichstraße 218, 10969 Berlin
Telefon 030 25940610
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Horváth
Emanzipierte Gemüseküche nennt Küchenchef Sebastian Frank selbst, was er auf die schönen Holztische im stylishen Ambiente bringt. Im Mittelpunkt stehen die saisonalen Größen, die zeigen, dass sie Fisch, Fleisch und Luxusprodukte wie Kaviar nicht fürchten müssen. Verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln kann also großartig schmecken. Das Restaurant hat seit 2015 durchgehend zwei Michelin-Sterne. Das heißt aber nicht, dass die Ideen hier nicht ständig neu sein. Das Team hat Lust am Kochen und am Experimentieren. Jedes Menü ist anders, was bleibt ist das Signature-Dish: Sellerie reif und jung. Vor gut fünf Jahren wurde das Restaurant umgebaut, seither verbindet auch das Interieur die reife Historie mit der jungen Moderne.

Restaurant Tim Raue
Das Restaurant Tim Raue ist nicht einfach nur sehr gut, es wird regelmäßig unter die 50 besten Restaurants der Welt gewählt. Damit lässt der Berliner Sternekoch Tim Raue mit seinem Top-Team die Konkurrenz in der Stadt weit hinter sich. Aber statt abgehoben, zeigt sich die moderne Küche in dem stylishen Lokal weltoffen und verdammt lecker. Tim Raue setzt für die Geschmacksexplosionen gekonnt Süße, Säure und Schärfe ein. So wird ein Königsberger Klops hier zur Offenbarung und die asiatischen Interpretationen sind so raffiniert, dass sie zu etwas ganz Eigenem werden. Das selbst gewählte Ziel lautet eben: „Am Ende geht es doch einfach darum, den Teller ablecken zu wollen. Kein Wunder, dass das Lokal so beliebt ist. Übrigens verzichtet das Restaurant Tim Raue weitestgehend auf Zucker und Gluten.
Restaurant Tim Raue, Rudi-Dutschke-Str. 26, 10969 Berlin
Telefon 030 25937930
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Kreuzberger Himmel
Ein einzigartiges Restaurant, das leckere syrische Küche serviert und dabei auch noch Gutes tut: Der Kreuzberger Himmel in der Yorckstraße wird von Geflüchteten aus Syrien, Pakistan, Irak und Afghanistan betrieben. Hinter dem Projekt steht der Verein Be an Angel, der geflüchteten Menschen beim Ankommen in Deutschland und bei der Integration in unsere Gesellschaft unterstützt. Der Fokus im Restaurant liegt auf der syrischen Küche und die hat es wirklich in sich: verschiedene Gemüsesorten, Gewürze wie Minze, Zimt, Loomi (getrocknete Zitrone) und Fleisch wie Rind und Geflügel. Auch die vielen Vorspeisen, Mezzeh genannt, sind wichtiger Bestandteil eines typischen Mahls in Syrien. Alle Gerichte bestehen aus feinsten Zutaten. Ein weiterer Pluspunkt ist das gut gelaunte Personal, das um jeden Gast bemüht ist und hier eine freundliche wie aufgeschlossene Atmosphäre etabliert hat.

Die Horn
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein… Eine Gruppe von Freunden wächst zusammen in Kreuzberg auf, wohnt jahrelang in einer WG in der Hornstraße und schwört sich: Wenn das Restaurant unter unserer Wohnung eines Tages frei wird, übernehmen wir es. Seit Juni 2021 betreiben nun also Yuri, Jopa, Govinda, Steffen, Janko und Jonel ihr eigenes Restaurant. Serviert wird deutsche Küche with a twist. Wir empfehlen die Spinat-Käse-Knödel oder das deftige wie zarte Gulasch. Die Karte wechselt allerdings jahreszeitlich.

Marktlokal
Als das Weltrestaurant an dieser Stelle schließen musste, fürchtete man, die endlose Tradition feinsten Bratens würde damit auch enden. Doch die Markthalle Neun fand Nachfolger, die unter dem Namen Marktlokal die kulinarische Geschichte fortschreiben. Zwar gibt es nicht immer den berühmten Braten, dafür kommt Saisonales auf den Tisch. Gekocht wird nach deutscher Art, was die Händler der Markthalle hergeben. Das ist abwechslungsreich und lecker. Die Karte wechselt entsprechend alle paar Wochen. Was bleibt ist das gemütliche Ambiente, das die neuen Betreiber*innen dem Kultlokal mit Pflanzen und Details verliehen haben.

ORA
Das Ora war mal die Oranien-Apotheke, die völlig aus der Zeit gefallen zu sein schien: mit Erlenmeyerkolben und antiquierten Porzellanbehältern auf schweren, aufwendig gestalteten Holzregalen. Als die Apotheker*innen in Rente gingen, behielten die neuen Mieter*innen das alte Design 2015 für ihre Brasserie bei: So entstand ein einzigartiges Einrichtungskonzept – irgendwo zwischen Wiener Kaffeehaus und Pariser Bistro. Kulinarisch liegt der Fokus auf Saisonalem mit qualitativ hohem Anspruch. Für das feste Drei-Gang-Menü bezahlst du faire 60 Euro. Du kannst aber auch nur für Drinks hierhin kommen – die Auswahl an Snacks, Champagner, Weinen und Cocktails ist großartig.

Sushi Gang
Als „die Gang“ aus Freunden und Geschäftspartnern den Sushi-Laden in der Graefestraße 8 vor gut fünf Jahren eröffnet hat, sollte es erst nur ein Testlauf sein. Rasch entwickelte sich der kreative Laden zum Erfolgskonzept: hochwertiges Sushi zu fairen Preisen in einem außergewöhnlichen Design. Die Signature Dishes sind eine kulinarische Hommage an die Popkultur – Tuna Turner, Fry Me A River oder A Gangster From Tokyo – und dabei in Sachen Optik und Geschmack Dauerbrenner in unseren kulinarischen Charts. Witzige Namen hin oder her: Uns überzeugen in erster Linie die außergewöhnliche Fischqualität und die unvergleichlichen Kompositionen, direkt danach dann auch der gesamte Rest. Seit Kurzem darf sich auch Mitte an der Sushi Gang erfreuen. Der zweite Laden ist in der Rosa-Luxemburg-Straße 11.

Jolesch
Das Jolesch ist ein echter Klassiker im Kiez, denn hier wird dir seit über 30 Jahren traditionell österreichische Küche von großartiger Qualität gereicht. Das Wiener Schnitzel, mit Beilagen wie dem köstlichen Erdäpfel-Vogerlsalat oder dem Gurkensalat mit Bauernschmand, ist unschlagbar gut. Unbedingt musst du hier auch den Bad Ischler Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster probieren – den gibt’s auch glutenfrei. Das Jolesch zieht natürlich viele Menschen aus dem Kiez an, deswegen ist eine Reservierung zu empfehlen. Entspannt ist das Separée, in dem du umgeben von zahlreichen Weinspezialitäten aus dem Alpenland dein eigenes Ding machen kannst. Platz ist dort für 10 bis 30 Personen. Das fragst du am besten telefonisch oder per Mail an.

Kimchi Princess
Das Kimchi Princess hat das koreanische BBQ in Berlin berühmt gemacht. Das stylische Restaurant kann man inzwischen also getrost als Berliner Institution bezeichnen, wenn es um koreanische Küche und BBQ geht. Das weiß übrigens auch die aus Südkorea stammende Ehefrau von Gerhard Schröder, So-yeon Schröder-Kim, zu schätzen, die schon mit dem Alt-Bundeskanzler und koreanischen Diplomaten im Kimchi Princess gegessen hat. Die Stars der Karte sind das koreanische Nationalgericht Bibimbap und natürlich das Korean Barbecue, bei dem du am Tisch diverse marinierte Fleischsorten selbst grillen kannst. Inzwischen gibt es auch für Veganer*innen eine BBQ-Variante.
Kimchi Princess, Skalitzer Straße 36, 10999 Berlin
Telefon 0163 4580203
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