S-Bahn- und U-Bahn-Sprerrungen

Chaos im Berufsverkehr

Chaos im Berufsverkehr
Wer dieser Tage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, sollte viel Zeit und Geduld mitbringen.
Heute morgen müssen die Berliner viel Zeit einplanen, wenn sie zur Arbeit fahren. Es gibt erneut Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr.

Auf die Berliner kommen auch heute erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr zu. Nach einem Wasserschaden auf einer Baustelle am Leipziger Platz bleibt der Verkehr auf der U2 zwischen Mohrenstraße und Potsdamer Platz unterbrochen. Bereits am Freitag war die Strecke gesperrt. Das könnte voraussichtlich die nächsten Wochen so bleiben.

Bei der S-Bahn ist außerdem der Ostring zwischen den Stationen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg noch bis zum 16. April gesperrt. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet. Allerdings dauert die Fahrt mit den Bussen von Schönhauser Allee nach Neukölln oder Baumschulenweg oftmals länger als mit der S-Bahn über den Westring. Für eine Fahr mit dem Bus sollte man – außerhalb des Berufsverkehrs – 49 Minuten einrechnen; gewöhnlich schafft die S-Bahn die Strecke über den Westring laut Fahrplan in 40 Minuten. Fahrgäste, die auf die U-Bahn ausweichen, sind mit Umsteigen in etwa 30 Minuten am Ziel. Über den östlichen Ring braucht die S-Bahn ohne Sperrung sonst nur 20 Minuten.

Ortsunkundige haben es schwer

Es ist sinnvoll für den Umstieg auf den Bus noch mehr Zeit einzuplanen, weil es nicht immer einfach ist, die Haltestellen zu finden. Die Hinweisschilder sind häufig sehr versteckt angebracht. Für Verwirrung sorgt die S-Bahn am Bahnhof Schönhauser Allee: Auf Plakaten weist sie auf die 200 Meter entfernte Schivelbeinerstraße hin. Auf den elektronischen Anzeigentafeln rät das Unternehmen, zur Haltestelle Greifenhagener Straße/Wichertstraße zu gehen.

Zudem ergab eine Testfahrt durch den Tagesspiegel, dass es keine Anzeigen oder Ansagen zu den Haltestellen unterwegs gibt. Man sollte sich also vor Ort auskennen, wenn man dieses Kompensationsangebot der S-Bahn in Anspruch nehmen möchte. Einen Vorteil hat der Umstieg auf den Bus allerdings. Dort wird nicht abgerechnet.


Quelle: Der Tagesspiegel

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