Eröffnung eines neuen Imbisses

Neu, knusprig und anders

Sandwich bei Meatoast. Die leider sehr lange Wartezeit ist an der fast leeren Limo-Flasche zu erkennen.
Sandwich bei Meatoast. Die leider sehr lange Wartezeit ist an der fast leeren Limo-Flasche zu erkennen.
Schönhauser Allee - Seit dem 16. Juli hat Prenzl´ Berg eine neue Imbissbude zu bieten. Lohnt sich der Besuch bei "Meatoast" oder sollte man einen großen Bogen um den Laden machen? QIEZ war für euch vor Ort, um das herauszufinden.

Schon seit einiger Zeit konnte man an der Ecke Schönhauser Allee / Gleimstraße, gleich gegenüber vom Kino, sehen, dass hier etwas Neues entsteht. Die gelb-roten Schilder verrieten den Grund für die Arbeiten: Ein neuer Sandwich-Laden wurde angekündigt.

Mitte Juli war es dann so weit. Doch wer auf ein buntes Eröffnungsprogramm gehofft hatte, wurde enttäuscht. Bei Meatoast steht man anscheinend nicht auf Party, denn weder waren bunte Luftballons zu sehen noch konnte man laute Musik vernehmen. Ob das der Grund war, dass der Laden während unseres Besuchs relativ leer blieb und nur einzelne Passanten von den kostenlosen Pommes angezogen wurden?

Der Test

Bei unserem Besuch am 18 Juli fiel uns zunächst die nette Bedienung auf, die jedem Gast mit einem Lächeln auf den Lippen dabei half, sich auf der Karte zurechtzufinden. Leider gibt es einen Punktabzug für die Tatsache, dass nirgendwo vermerkt war, dass an diesem Tag die Spezial-Sandwiches nicht bestellt werden konnten.

Nach langem Hin und Her entschied ich mich schließlich für das „Verrückte Sandwich“ mit Aioli, Tomate, Senf, Huhn, Salami und Gouda. Meine Begleitung nahm das „Feurige Sandwich“ mit Salami, scharfer Soße, Tomate und Senf (beide für etwa 4 Euro). Nach langem Warten bekamen wir endlich unsere belegten Köstlichkeiten.

Das Baguettebrot ist –  dank des Kontaktgrills, auf den das fertige Sandwich vor dem Servieren gelegt wird – wunderbar knusprig und auch die gratis Pommes haben uns überzeugt. Für meinen Geschmack hätte das Brot mit etwas mehr Gemüse belegt sein können – aber wenn man sich sein Sandwich selbst zusammenstellt, kann man dieses Problem leicht beheben.

Pappsatt zwischen Hipstern

Eines muss man Meatoast lassen: Satt machen die Portionen allemal. Und obwohl das „feurige“ Brot nicht besonders viel Feuer hatte, sondern lediglich etwas pikanter war, schmeckte es uns doch sehr. Wir werden sicherlich wiederkommen – und das nicht nur weil Meatoast, abgesehen von vielen Fastfood-Ketten und den üblichen Verdächtigen wie Döner, Pizza und Currywurst, der einzige Imbiss seiner Art im Kiez ist.

Zu sehen gibt es beim Essen übrigens auch eine Menge: An dieser Ecke kann man den Prenzlauer Berg in all seiner Schönheit bestaunen. Von Muttis mit Kinderwagen über Hipster mit superengen Jeans und Jutebeutel bis hin zu betrunkenen Typen in abgewetzten Klamotten ist hier fast jeder Menschenschlag vertreten.

Mehr Infos zu Meatoast gibt es hier.

Artikel, die Sie auch interessieren könnten:

Meatoast, Schönhauser Allee 124, 10437 Berlin

Telefon 0160 8343376

Webseite öffnen
E-Mail schreiben


täglich von 11:30 Uhr bis 23 Uhr

Weitere Artikel zum Thema

Wohnen + Leben
Bei denen piept’s wohl
Greifenhagener Straße – Berlin wirkt an so manchen Ecken wie eine graue triste Betonlandschaft. Um […]
Essen + Trinken
Gastrotipp: häppies
Dunckerstraße - Uli Marschner liebt Germknödel, doch immer nur die süße Variante mit Pflaumenmus, Vanillesoße […]
Essen + Trinken
Tim Raues neuester Clou
Diesmal hat sich der beliebte Sternekoch eine ganz besondere Location für sein neues Restaurant ausgesucht: […]
Essen + Trinken | Fastfood
Top 10: Nachts essen in Berlin
Tapas um eins, Döner um drei und um sechs Uhr morgens erstmal eine Pizza? Essen […]