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Schlafapnoe – die unterschätzte Gefahr

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Schlafapnoe ist eine Erkrankung, unter der ein großer Anteil der Bevölkerung in Deutschland leidet, während aber nur sehr wenige davon überhaupt wissen. Doch was ist Schlafapnoe überhaupt und wie lässt sie sich erkennen?

Wie der Name bereits sagt, kommt es zur Schlafapnoe während des Schlafes. Die Betroffenen bekommen davon nicht immer etwas mit, wenngleich davon ein hohes Risiko für die Gesundheit ausgeht. Hierbei kommt es nämlich während des Schlafes zu einer Verengung der Atemwege, sodass Atemaussetzer entstehen. In der Folge können der Organismus und das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Nach den Aussetzern, die bis zu einer Minute dauern können, kommt es häufig zu einem Schnappen nach Luft, bei dem die Betroffenen manchmal aufwachen.

Symptome und Ursachen für Schlafapnoe

Wichtig ist, überhaupt einmal zu erkennen, dass Schlafapnoe vorliegt. Ein sehr häufiges Symptom, an dem sich diese Erkrankung erkennen lässt, ist Tagesmüdigkeit. Vor allem dann, wenn eigentlich ausreichend viele Stunden geschlafen wird, aber die Müdigkeit tagsüber dennoch über lange Zeit anhält, sollte dies als Warnsignal gelten. Auch Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten gelten als Anzeichen dafür. Ein sehr deutliches Symptom, das aber meist nur vom Partner nachts wahrgenommen wird, ist Schnarchen. Die Ursachen, die überhaupt zur Apnoe im Schlaf führen, sind vielfältig.

Welche Arten von Schlafapnoe gibt es?

Ob es sich um Apnoe Erscheinungen handelt und welche Form davon vorliegt, sollte in jedem Fall von einem Arzt festgestellt werden. Je nach Ausformung unterscheiden sich nämlich auch die verschiedenen Behandlungsmethoden. Während es bei der obstruktiven Schlafapnoe zu einem teilweisen oder kompletten Verschluss der Atemwege kommt, die häufig durch erschlaffte Muskulatur im Rachenbereich hervorgerufen wird, liegt bei der Zentralen Schlafapnoe eine Störung des Nervensystems vor. Die gemischte Form hingegen beinhaltet Elemente aus den beiden vorgenannten Varianten. Aus allen Varianten können sich Risiken für das Herz-Kreislaufsystem sowie erhöhter Blutdruck ergeben. Es herrscht aber auch ein gesteigertes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleben.

Je nach Diagnose können verschiedene Methoden zur Versorgung von Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen und COPD zur Anwendung kommen. Zu den Therapiemöglichkeiten zählen etwa Schlafschienen, aber auch CPAP-Masken, mit denen die Atmung nachts unterstützt und die Atemwege freigehalten werden. So wird der Erkrankung nicht nur entgegengewirkt, sondern Betroffene können auch wieder ruhig schlafen.

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