Schlaflabor im Swissôtel

Bald wieder schöne Träume

Bald wieder schöne Träume
Mit modernster Hightech wird Schlafproblemen im Swissôtel Berlin der Garaus gemacht.
Um den Schlaf des Großstädters ist es mitunter schlecht bestellt. Stress, Verkehrslärm, Ärger mit den Nachbarn - alles Sachen, die uns um den Schlaf bringen können. Wer darunter leidet, sollte dem Swissôtel am Kurfürstendamm einen Besuch abstatten.

Nicht, dass man im Hotel grundsätzlich besser schläft, als im heimischen Bett. Aber nirgends sonst in Berlin als im Swissôtel bekommt man das Deep-Sleep-Package, das für einen erholsameren Schlaf (mitten in der Großstadt) sorgen soll. Neben diesem medizinisch fundierten Wellnessangebot, das morgens mit einer 30-minütigen Lichtbehandlung beginnt und am Abend mit dem Einatmen von Höhenluft seinen Abschluss findet, gibt es im Swissôtel Berlin seit einigen Wochen einen weiteren, einzigartigen Service: Wer unter Schlafstörungen leidet (in Berlin sind das etwa 150.000 Betroffene), findet im hauseigenen Schlaflabor eine entsprechende Anlaufstelle.

Geleitet wird die Praxis von Dr. Michael Feld und Dr. Samia Little Elk. Den Vorteil ihres Schlaflabors gegenüber bekannten Einrichtungen, wie beispielweise dem der Charité, stellt die 33-jährige Ärztin klar heraus: „Wir kümmern uns individuell um die Leute. Das können wir, weil wir diesen Ansturm wie in einer Massenpraxis nicht haben.“ Auch die Klientel, die hier einchecke und hauptsächlich aus gestressten Geschäftsreisende bestünde, sei prädestiniert für Probleme mit dem Schlaf. Für eine Behandlung im Swissôtel bzw. im Schlaflabor würden die Patienten allerdings privat anreisen, weiß Christina Ansötzt, Marketing-Verantwortliche des Hotels.

Die meisten Schlafprobleme sind lösbar

Das Prozedere im Schlaflabor beginnt nach Terminvereinbarung mit einem persönlichen Vorgespräch von etwa einer Stunde (60 bis 100 Euro). Anschließend findet die eigentliche Untersuchung – die Polysomnographie – statt, die sich über zwei Nächte erstreckt und um 450 Euro kostet. Dafür wird der Patient im Schlaflabor mit einem kleinen Kasten verkabelt und kann nach Hause gehen. Wer möchte, übernachtet im Hotel und gibt am nächsten Morgen das Gerät an der Rezeption ab. In der Nachbesprechung werden die Ergebnisse ausgewertet und eventuell weitere Schritte in Erwägung gezogen.

Laut Frau Dr. Little Elk seien die meisten Schlafstörungen behandelbar. Die Gründe für schlechten Schlaf sind vielfältiger Natur. Ein Zusammenhang mit dem Leben in der Großstadt bestünde auf jeden Fall. Menschen in der Stadt seien häufig sehr gestresst und immer öfter sind Überlastung und Burn-Out die Auslöser für nächtliche Probleme. Aber auch Übergewicht spiele eine große Rolle, so die Schlafmedizinerin.

Ein paar Tipps, die beim Einschlafen helfen können: Man sollte in einem Zimmer schlafen, in dem man sich wohlfühlt und das nicht zu warm und gut gelüftet ist. Den Tag mit einem Ritual ausklingen zu lassen, zum Beispiel mit guter Lektüre oder entspannenden Yogaübungen, ist ebenfalls empfehlenswert. So bekommt man Abstand zum Tag und kann besser abschalten. Außerdem solle bei Schlafproblemen auf ein spätes, zu fettiges Abendbrot und Alkohol verzichtet werden. 

Swissôtel Berlin, Augsburger Straße 44, 10789 Berlin

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