QIEZ-Blogger: Weddingweiser

Support your local: Masken aus dem Kiez

Drei Stoffmasken mit verschiedenen Mustern
Colorblind Patterns näht derzeit Stoffmasken in buntem Design.
Vielleicht werden Schutzmasken bald zur Bedingung für eine Rückkehr ins öffentliche Leben. Der Weddingweiser stellt Manufakturen aus dem Kiez vor, die jetzt Masken schneidern...

In Asien gehören sie schon seit Jahren zum Straßenbild, in Österreich sind sie beim Einkaufen derzeit Pflicht, auch in Deutschland sieht man sie mehr und mehr: Atemschutzmasken. Während der Corona-Pandemie sind diese allerdings gerade Mangelware – auch beim medizinischen Personal. Um diesen Mangel nicht zu verschlimmern, stellen einige Weddinger Schneidereien jetzt „Mundschutz“ her. Auch wenn die Wirkung der selbst geschneiderten Masken für den eigenen Infektionsschutz umstritten ist: Zumindest kann man einige lokale Gewerbetreibende mit dem Kauf jetzt unterstützen.

Colorblind Patterns

Daniel Arab betreibt seit sieben Jahren den Designladen Colorblind Patterns in der Antwerpener Straße. „Als das mit Corona losging, traten viele aus meiner Familie an meine Mutter heran, die sehr gut nähen kann“, erzählt der 35-Jährige. Schnell war die Idee geboren, aus Stoffresten und ganz normalen Stoffen eigene Masken herzustellen. „Die Riemen sind nicht aus Gummi, sondern aus Schnürsenkeln. Dadurch sind sie, ebenso wie der aufwändig genähte Stoff in zwei Schichten, sogar in der Kochwäsche waschbar“, erklärt Daniel Arab. Upcycling also. Denn die Masken können und sollen wiederverwendet werden. Wie alles bei Colorblind Patterns sind sie besondere Designobjekte und echte Hingucker aus dem Wedding. Es gibt sie nicht im Online-Shop, sondern nur für Selbstabholer vor Ort.

Ihr könnt sie per Mail bestellen. Eine Maske kostet 7 Euro, drei Masken 20 Euro. Ihr könnt sie nach Absprache zwischen 12 und 16 Uhr in der Antwerpener Str. 46 abholen.

Atelier Nuno

Auch das Atelier Nuno, sonst bekannt für seinen japanischen Touch, schneidert Masken, gemeinsam mit den Azubis. Sie werden im Atelier in der Utrechter Str. 22 genäht und im Schraders in der Malplaquetstraße 16b verkauft. Dort kann man sich dann auch gleich etwas zum Essen mitnehmen. Die Farb- und Musterauswahl der Masken wechselt täglich. Die Masken sind aus 100 Prozent Baumwolle und können bei 60 Grad gewaschen werden. Der Preis von 10 Euro pro Maske deckt nicht nur Material- und Arbeitskosten, sondern soll vor allem den Weiterbetrieb des Ladens sichern. Die Telefonnummer für Bestellungen im Schraders: 030 45082663

Frau mit roten Haaren und Brille und Mann mit dunkler Topffrisur in Atelier mit Nähmaschine

Auch das Team des Ateliers Nuno ist in diesen Tagen an der Nähmaschine tätig.

Wenn ihr noch weitere Läden kennt, die Masken selbst nähen, gebt dem Weddingweiser Bescheid – per Mail an redaktion@weddingweiser.de

Hinweis: Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz soll nicht zu falsch verstandener Sicherheit führen! Abstand halten und regelmäßige Handhygiene sind trotz Tragen der Maske weiterhin nicht zu vernachlässigen. Vor allem schützen die Masken andere (mitunter immunschwache) Menschen. Näheres dazu auf der Seite des RKI.

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von www.weddingweiser.de.


Quelle: Weddingweiser

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