Süßwarenladen Candy Farm

Kindheitserinnerungen zum Vernaschen

Kindheitserinnerungen zum Vernaschen
Auch leckere, selbstgemachte Pralinen kannst du hier zum Kaffee bestellen. Zur Foto-Galerie
In Neukölln gibt es jetzt eine Candy Farm. Dort werden Süßigkeiten zwar nicht gezüchtet, aber liebevoll kreiert und natürlich gehegt und gepflegt. Ein Paradies für Naschkatzen, die auf hochwertige Zutaten Wert legen.

Dass im Weinrausch auch gute Ideen entstehen können, beweist die Schokoladenmanufaktur Candy Farm von Ulrike Jung. Während einer schwierigen Lebensphase, als sie auf Jobsuche war und gleichzeitig ihre Band auseinanderbrach, konzentrierte sich die heute 51-Jährige auf die süße Seite des Lebens – mit Erfolg. Bei einem langen, weinseligen Abendessen mit Freunden und Ulis legendärem spanischen Nougat, genannt Torrone, entstand die Idee einer eigenen Schokoladenmarke. Der Clou: leckere Schokoriegel wie aus Kindheitstagen, aber mit biologischen, hochwertigen Zutaten statt einer Wagenladung Zucker.

Seit Mitte Juni betreiben Uli und ihr Geschäftspartner Darius nun zusammen einen Mix aus Café und Feinkostgeschäft in der Sonnenallee in Neukölln: die Candy Farm. Im Sommer gibt es mittags einen Salat, die Kaffeebohnen sind von der Passenger Coffee Rösterei nebenan, das Bioeis ist von Rosa Canina und selbstverständlich werden auch noch ungefilterter Rotwein, selbstgemachte Limonade und andere Leckereien für Feinschmecker verkauft. Am Wochenende gibt es außerdem für 10 Euro einen vegetarisch-veganen Brunch, denn wegen der aktuellen Hitzewelle gestaltet sich die Schokoladenproduktion schwierig, das Sommerloch muss gefüllt werden. Im Mittelpunkt stehen aber natürlich die selbstkreierten Süßigkeiten – Berliner Bier Brezel, Pralinen, Nuss- und Fruchtschokoriegel, sowie feinstes Nougat. „Wenn schon süß, dann old school und nicht industriell“, ist Ulis Motto. Ihr ist vor allem wichtig, dass es lecker schmeckt und nicht, dass der Riegel möglichst wenig Kalorien hat. Das Geheimrezept dafür ist ihr selbst kreiertes Sahnekaramell.

Die Besitzern holt mir Pralinen.

Die ehemalige Sängerin und Kulturmanagerin Uli kreiert heute leckere Schokospezialitäten.

Naschen in Ulis Schokoladenfabrik

Unser Highlight ist definitiv der Peanut Riegel: der mit Erdnüssen und Karamell gefüllte Schokoriegel schmeckt wirklich wie ein Snickers – nur noch besser, da der dunkle Schokoladenmantel das perfekte Gegenstück zur zuckersüßen Füllung ist. Der vegane Cocoloco-Riegel ist tausendmal besser als ein ödes Bounty, die Kokosstückchen sind größer und saftiger, der Riegel dank Ananas und Limetten auch exotisch-fruchtig-frischer. Das Torrone Berlino, mit dem alles anfing, hat es ebenfalls in sich: der weiße Nougatriegel ist mit Pistazien, Honig und Bitterorange gefüllt und mit dunkler Schokolade überzogen. Ein Genuss! Eine kleine Hommage an Ulis alte Heimat Bayern gibt es ebenfalls in Form der Berliner Bier Brezel mit Karamell aus Zuckerrübensirup, Stout Bier und Brezelstückchen.

All diese Köstlichkeiten werden von Uli direkt im Laden produziert, in einem kleinen Schokohäuschen aus Glas, das direkt aus einem Märchen zu kommen scheint. Dort kann die sympathische Besitzerin der Candy Farm die köstlichen, oft auch veganen, Süßigkeiten herstellen und mit Schokolade überziehen. Sind die handgemachten Schokoriegel trocken, wird alles in bunte, recycelbare Verpackungen gewickelt, die Lust aufs Kaufen machen. Schließlich ist Uli als ehemalige Kulturmanagerin ein Profi in Sachen Markenbildung.

Die Inneneinrichtung

Nicht nur Schokoriegel sondern auch andere Leckereien bekommst du in der Candy Farm.

Die Träumerei einer verrückten Nacht scheint auch im echten Leben Erfolg zu haben: Wir jedenfalls sind schon süchtig nach den Schokoriegeln und freuen uns auch auf die bayerischen Tapas, die es bald hier geben soll. Und sogar Ulis Band Lord Mouse and the Kalypso Katz hat wieder zusammengefunden und wird demnächst wieder gemeinsam auftreten – ein Happy End wie im Märchen.

Foto Galerie

Candy Farm, Sonnenallee 70, 12045 Berlin

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Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr

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