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Top 10: Berlins schönste Hallenbäder

Top 10: Berlins schönste Hallenbäder
So schön ist das Stadtbad in der Oderberger Straße...
Wenn Wärme, Seen und Freibäder ganz fern erscheinen, musst du auf deinen Badespaß trotzdem nicht verzichten. Berlins Hallenbäder haben mehr zu bieten als Kachel-Optik und kaltes Wasser – besonders die folgenden zehn.

Historisches Hallenbad in Neukölln

Stadtbad Neukölln

Hier gehst du nicht einfach nur schwimmen, hier wandelst du durch einen griechisch-römischen Badetempel. Diese Assoziationen hört man jedenfalls immer wieder über das Stadtbad in Nord-Neukölln. Die Architekten Reinhold Kiehl und Heinrich Best orientierten sich tatsächlich an antiken Thermalanlagen, als sie das 1914 eröffnete Bad entwarfen. Es verfügt über zwei Schwimmbecken, wobei das größere eine Länge von 25 Metern hat. Beliebt ist das Stadtbad Neukölln auch bei Saunagängern: Die können zwischen Finnischer- und Kräutersauna sowie mehreren Dampfbädern wählen – und es sich zwischendurch im Dachgarten gut gehen lassen. Der Eintritt in den Badebereich ist ab 3,50 Euro zu haben.
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Abenteuer-Hallenbad in Kreuzberg

Wellenbad am Spreewaldplatz

Schon im Foyer begrüßt dich das Schwimmbad am Spreewaldplatz mit bunten Farben an der Wand und passt sich damit dem Kiez bestens an. Die Decke des Bades zieren Holzbalken und große Pflanztröge sorgen für ein wenig tropische Atmosphäre. Mit deinem Nachwuchs bist du hier ebenso richtig wie als einsamer Bahnenschwimmer. Das Wellenbecken genießen große und kleinere Gäste, außerdem gibt es ein Kinder-, ein 25-Meter- sowie ein spezielles Tauch- und Sprungbecken. Auch an der Wasserrutsche dürften die Kleinen ihren Spaß haben, während Erwachsene der Besuch in zwei Trockensaunen lockt. Oder du stärkst dich im Bistro, von dem du den vollen Überblick über die Halle hast. Den Eintritt ins Wellenbad am Spreewaldplatz gibt es ab 5,50 Euro.
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Schön planschen in Lichtenberg

Schwimmhalle Sewanstraße

Ruhiger geht es in Lichtenberg zu – in der Schwimmhalle Sewanstraße kannst du für 3,50 Euro noch in Ruhe deine Bahnen ziehen. Die Halle ist angenehm hell und gepflegt, an den großen Panoramafenstern mit Blick auf den Park steht viel frisches Grün in Form großer Topfpflanzen. Wer Ambitionen hat, kann sich im großen 25 Meter Sportbecken mit abgetrenntem Sportschwimmbereich auspowern und für die Kleinen und Familien gibt es ein schönes Nichtschwimmerbecken zum Planschen und Spaß haben. Entspannung für die müden Muskeln nach dem Sport bietet eine Trockensauna. Wer es richtig sportlich mag, kann sich für diverse Schwimmkurse, das Tauchbecken oder Aquafitness anmelden.
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Ein Beitrag geteilt von Berliner Bäder (@berliner_baederbetriebe) am Sep 21, 2019 um 12:04 PDT

Modernes Stadtbad in Mitte

Stadtbad Mitte James Simon

„Licht, Luft und Sonne“ sollte das heutige Stadtbad Mitte schon bei seiner Eröffnung 1930 bieten. Damals gehörte es zu den modernsten Badeanlagen Europas. Durch die komplett verglasten Decken- und Seitenwandfassaden fühlst du dich beim Schwimmen beinahe wie unter freiem Himmel. 2009 wurde das Stadtbad saniert – seitdem ist der denkmalgeschützte Bau innen wie außen wieder auf dem aktuellen Stand. Eine Besonderheit ist das 50 Meter lange Becken: ideal für Schwimmer, die gerne mehr Platz haben. Neben dem Badespaß, der je nach Uhrzeit ab 3,50 Euro zu haben ist, kannst du im Stadtbad Mitte auch Yoga-Kurse und Massagen buchen.
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Olympisch schwimmen in Köpenick

Schwimmbad im FEZ-Berlin

Die meisten kennen das Freizeit- und Erholungszentrum in der Wuhlheide wegen seines tollen Programms für Kinder und Familien. Nicht ganz so bekannt ist die große Schwimmhalle auf dem Gelände. Aufgrund des 50 Meter langen Beckens fühlen sich hier besonders sportliche Schwimmer wohl. Richtiges Wettkampfflair kommt auf, wenn man sich die 300 Menschen fassende Tribüne voll träumt. Für die Kinder gibt es ein 12 Meter langes Lehrschwimmbecken sowie diverse Spielgeräte. In der Schwimmhalle des FEZ darfst du im Rahmen der Öffnungszeiten so lange schwimmen wie du möchtest. Die Preise beginnen bei 5 Euro, mit Ermäßigung 3,50 Euro.
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Denkmalgeschütztes Hallenbad in Schöneberg

Stadtbad Schöneberg Hans Rosenthal

Die Wiedereröffnung dieses Stadtbads vor fast sechs Jahren war ein kleiner Meilenstein. Nicht nur auf den Denkmalschutz wurde geachtet, es ist eine helle und moderne Anlage entstanden. Neben dem 25-Meter-Becken gibt es ein Außenbecken mit Strömungskanal und ein Solebecken – toll für Menschen mit Hautproblemen oder Beschwerden der oberen Atemwege. Du willst mehr Action? Dann ab auf die 53 Meter lange Rutsche, die den Spaßfaktor im Bad noch mal erhöht. Namensgeber des Stadtbads ist Showmaster Hans Rosenthal, der in der NS-Zeit aufgrund seiner jüdischen Abstammung keine öffentlichen Bäder betreten durfte und erst im Alter von 25 Jahren in Schöneberg schwimmen lernte. Die Eintrittspreise beginnen bei 5,50 Euro. Ab dem 2.12. kannst du diesen Winter wieder dort planschen.
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Planschen im ältesten Bad Berlins in Spandau

Stadtbad Spandau Nord

Das Stadtbad Spandau Nord im Falkenhagener Feld ist eine der ältesten Schwimmhallen Berlins. Hier gibt es keinen fancy Wellnessbereich und keine Rutsche mit tobenden Kids. Ja noch nicht einmal ein Sprungbrett stört die Besucher beim Wesentlichen: dem Schwimmen. Wer solche Zusatzausstattung vermisst, ist also fehl am Platz. Wer ruhig seine Bahnen ziehen möchte, kann das hier in schöner Umgebung: Die hohe Halle wird durch Rundbögen und Hängelampen verschönert. Außerdem bekommen die Schwimmer zwei Meter geschenkt: Das Becken hat das seltene Maß von 27 Metern Länge. Nichtschwimmer haben darin einen abgetrennten Bereich. Unser Geheimtipp für Baden ohne viel Chichi kostet ab 3,50 Euro Eintritt.
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Römisch Baden in Prenzlauer Berg

Stadtbad Oderberger Straße

Wir haben darin gefeiert und anschließend lange darauf gewartet, dass wir in der Oderberger Straße auch wieder schwimmen können. Seit Oktober 2016 ist es nun soweit – nach 30 Jahren. Erstmals öffnete das Stadtbad sogar bereits 1898 seine Pforten. Die jetzige Wiedereröffnung haben wir unter anderem den Betreibern der angrenzenden Sprachschule und des Hotels im selben Haus zu verdanken. Das Bad wurde stilvoll restauriert und erinnert wieder an vergleichbare Orte im alten Rom. Bei so viel Liebe zum Detail ist auch zu verschmerzen, dass das Becken nur 20 Meter lang und 1,35 Meter tief ist. Wegen der Größe ist auch die Besucherzahl begrenzt. Ebenfalls zu beachten: Das Bad wird auch als Event-Location genutzt und ist derzeit durchschnittlich an fünf Tagen pro Woche geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, für Hotelgäste nur 4 Euro.
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Ruhiges Schwimmbad in Charlottenburg

Stadtbad Charlottenburg, Alte Halle

Und noch ein Bad der ruhigeren Art: Die Alte Halle des Stadtbads Charlottenburg – die neue liegt gleich nebenan – bietet genau vier Bahnen à 25 Meter in einem Becken. Dafür schwimmst du im ältesten Stadtbad Berlins, erbaut 1898. Schmuckelemente und aufwendig gemalte Bilder zieren die Wände, so dass Rückenschwimmen doppelt Spaß macht. Das Gebäude steht seit 1982 unter Denkmalschutz und wurde 2009 aufwendig saniert. Wer gemütlich in einer Sehenswürdigkeit baden möchte, ist hier richtig. Der Eintritt kostet mindestens 3,50 Euro. Sportlichere Schwimmer und Kinder zieht es eher in die Neue Halle mit ihrem 50-Meter-Becken, Sprungbrett und Rutsche.
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Schönes Hallenbad in Marzahn

Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz / Helmut Behrendt

Hier geht‘s zur Sache: Wenn du Schwimmen von seiner sportlichen Seite siehst, ist die Halle am Helene-Weigel-Platz der ideale Ort für dich. Das 50-Meter-Becken hat acht Bahnen, die auch von Vereinen zum Ausdauer- und Techniktraining genutzt werden. Die Startblöcke sorgen für wettkampfähnliche Verhältnisse. Familien mit kleinen Kindern tummeln sich unterdessen im Nichtschwimmerbecken mit integrierter Rutsche. Du magst es heiß? In der Finnischen Sauna werden 95 Grad erreicht; etwas kühler ist es in der Kräutersauna, im Sanarium oder im Dampfbad. Gut zu wissen für Menschen mit Behinderung: In der Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz stehen vier Wasserrollstühle zur Verfügung und damit mehr als in den meisten anderen Bädern. Für den Eintritt bezahlst du je nach Tageszeit ab 3,50 Euro.
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