Kontrollen und Reparaturen nötig

Warten auf die Freibadsaison mit höheren Preisen

Warten auf die Freibadsaison mit höheren Preisen
Dampfendes Wasser im Außenbereich des Stadtbads Schöneberg - mit Rutsche für die Mutigen.
Der lange Winter verzögert trotz inzwischen angenehmer Temperaturen die Öffnung der Berliner Frei- und Strandbäder: Vor dem Start in die neue Saison, die auch Preiserhöhungen mit sich bringen wird, müssen noch Schäden beseitigt und die Wasserqualität überprüft werden. Doch ganz auf dem Trockenen sitzen begeisterte Freiluftschwimmer nicht.

Die bis vor 1 ½ Wochen andauernde Frostperiode hat zu Schäden an den Anlagen der Berliner Sommer- und Strandbäder geführt, die die traditionellen Termine zur Wiedereröffnung platzen lassen. Vielerorts müssen die Fliesenleger anrücken, im Anschluss erfolgen umfassende Reinigungen. Danach kommt Wasser in die Becken – es muss jedoch noch umgewälzt und schließlich im Labor auf seine Unbedenklichkeit getestet werden.

Nach Angaben der Berliner Bäderbetriebe ist man gegenüber klimatisch ’normalen‘ Jahren etwa zwei Wochen im Rückstand. In der nächsten Woche sollen an einigen Orten Überprüfungen vorgenommen werden. Pressesprecher Matthias Oloew rechnet mit der Öffnung mehrerer Sommerbäder Anfang Mai; auch Teilöffnungen seien möglich. Zu den ersten Kandidaten gehören das Prinzenbad (Sommerbad Kreuzberg) und der Außenbereich des Kombibads Seestraße im Wedding. Auch diverse Strandbäder könnten am 1. Mai in die neue Saison gehen – genaue Angaben seien jedoch noch nicht möglich, so Oloew.

Schwimmer, die nicht noch zwei Wochen auf die Freiluftsaison warten möchten, haben immerhin zwei Möglichkeiten: Traditionell schon am Karfreitag öffnete das Strandbad Wannsee seine Tore. Im April kostet der Eintritt dort nur 2,50 Euro, Strandkörbe können für 5 Euro gemietet werden. Und auch im Außenbereich des Stadtbads Schöneberg (siehe Bild) darf bereits geplanscht werden – dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Sportbecken.

Nicht erfreuen dürfte die Freibadbesucher, dass die Bäderbetriebe sich zu einer allgemeinen Preiserhöhung gezwungen sehen. Die gestiegenen Kosten für Wasser, Energie und Personal seien nicht anders zu kompensieren, teilte das kommunale Unternehmen mit. Eine Standard-Eintrittskarte wird ab 1. Mai 4,50 statt 4 Euro kosten, die ermäßigten Preise steigen von 2,50 auf 2,80 Euro. Mehrfachkarten, die bis Ende April erworben werden, bleiben noch vier Monate gültig.

Weitere Informationen zu den Berliner Bädern unter www.berlinerbaederbetriebe.de
Hier können Sie sich außerdem einen Überblick über sämtliche Freibäder und Badeseen in Berlin verschaffen.

 

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Warten auf die Freibadsaison mit höheren Preisen, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin

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