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Diese Serien erwarten dich im April

Diese Serien erwarten dich im April
The Alienist - die Einkreisung ist ein neuer Psychothriller mit Dakota Fanning (von links), Daniel Brühl und Luke Evans in den Hauptrollen.
Eine heiß begehrte Fortsetzung, ein Ausflug in den Weltraum und Daniel Brühl als Psychologe im New York der 1890er – diese sehenswerten Serien kommen im sehr Streaming-tauglichen Monat April heraus.

Hard Sun (ab 9. April alle Folgen, 16. April im ZDF)

Crime-Thriller aus Großbritannien sind großartig, gar keine Frage!  Da wäre die Sherlock-Reihe, Luther oder The Fall, die alle hohes Suchtpotenzial haben. Undurchsichtige, kantige Hauptfiguren und verworrene Handlungen sind hier meist die Hauptzutaten und auch die Erfolgsgaranten beim Zuschauer. Ob das bei Hard Sun wieder klappt, ist durch den Trailer noch nicht ganz klar. Es geht irgendwie um das Ende der Welt und das soll schon in fünf Jahren drohen. Diese Info darf nicht an die Öffentlichkeit gelangen, jedoch stößt das ungleiche Polizisten-Duo Charlie Hicks (Jim Sturgess) und Elaine Renko (Agyness Deyn) bei den Ermittlungen zu einem Mordfall darauf. Nun stehen sie im Fadenkreuz der Geheimdienste, die alles daran setzen, diese Topsecret-Info unter Verschluss zu halten.

Eine besondere Dynamik zwischen den beiden Polizisten kommt im Teaser-Trailer nicht rüber, aber wir lassen uns auch vom Gegenteil überzeugen, nur dafür muss die Story auch schlüssig sein und nicht nur „Oh Gott die Welt geht unter – bla bla“. Das Gute: Das ZDF zeigt sowohl die synchronisierte Version als auch das englische Original und ab 9. April gibt es alle Folgen zum Bingen online.

Lost in Space (13. April auf Netflix)

Für die nächste Netflix-Originalserie Lost in Space geht es in den Weltraum. 30 Jahre in der Zukunft haben bereits einige Menschen ihr Glück auf anderen Planeten gesucht, denn die Erde ist überbevölkert. Nun bekommt auch Familie Robinson die Chance, eine neue Welt zu entdecken und sich dort ein besseres Leben aufzubauen. Allerdings geht bei der Reise durchs All einiges schief – sie kommen vom Kurs ab und landen Lichtjahre entfernt in einer gefährlichen Umgebung. Mit den Robinsons sind auch Dr. Smith (Parker Posey) und Don West (Ignacio Serricchio) gestrandet, diese beiden Charaktere werden als ungewollt charmant und undurchsichtig beschrieben.

Die Story zu Lost in Space basiert auf der gleichnamigen 1960er-TV-Serie, hat aber laut Netflix einen modernen Anstrich bekommen. So ist Dr. Smith mittlerweile kein verrückter Professor mehr, sondern eher kühle Wissenschaftlerin. Der erste Trailer ist vielversprechend was die Action angeht, die Bilder vom Weltall sind beeindruckend, es warten ungewöhnliche Landschaften und Kreaturen und natürlich eine gehörige Portion Endzeitstimmung. Wie könnte diese auch nicht aufkommen –  Lost in Space. Außerdem bahnt sich eine Freundschaft zwischen dem jungen Will Robinson (Max Jenkins, spielt auch in Sense8) und einem außerirdischen Wesen an – ganz in guter alter E.T.-Manier. Fans der Serien Black Sails und House of Cards werden auch die Eltern Robinson erkennen, die Rollen gingen nämlich an Toby Stephens und Molly Parker.

The Alienist (ab 19. April auf Netflix)

Es ist das Jahr 1896 in New York, Theodore Roosevelt ist der Police Commissioner und die Stadt ist ein korrupter Sündenpfuhl. In dieser Szenerie erschüttert eine mysteriöse Mordserie die Bevölkerung. Kleine Jungs, die der Kinderprostitution nachgehen, verschwinden und das bringt eine ungewöhnliche Task Force zusammen. Ein Kriminal-Psychologe (Daniel Brühl), die Sekretärin des Commissioners (Dakota Fanning) und ein Zeitungs-Illustrator (Luke Evans) versuchen gemeinsam, die kranke Psyche des Serienmörders aufzuschlüsseln. Dabei müssen sie aber ihre eigenen Dämonen bekämpfen.

Der Titel lässt einen schnell an Aliens im 19. Jahrhundert denken, so im Stil von Cowboys und Aliens. Doch mit einem „Alienist“ wird nichts anderes bezeichnet als ein Psychologe. Zu jener Zeit wird nämlich davon ausgegangen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen sich von sich selbst entfremdet (englisch: alienated) haben, so bildet sich auch der Name. Gedreht wurde übrigens letztes Jahr von März bis September in Budapest, um das New York Anfang des 19. Jahrhunderts mit seinen auch vornehmen Häusern und Gassen porträtieren zu können.

Die Netflix-Serie basiert auf dem Krimi-Roman von Caleb Carr aus dem Jahr 1994, es gibt allerdings einige Abänderungen zum Buchstoff. So ist der Zeitungs-Illustrator John Moore eigentlich Journalist und gleichzeitig der Erzähler im Buch. In der Serie ist Moore vielmehr die Figur, die den Zuschauer in die ganzen üblen Bezirke und Ecken New Yorks einführt. Besonders interessant ist die Figur der Sarah Howard, die Dakota Fanning spielt. Sie ist nicht nur die erste Frau, die für den Commissioner arbeitet, sondern hat auch vor, die erste weibliche Kriminalpolizistin zu werden. Das heißt, selbst aktuelle Debatten zur Gleichberechtigung findest du in diesem Thriller.

Vorsicht dieser Abschnitt enthält Spoiler auf die erste Staffel Westworld.

Zweite Staffel Westworld (ab 23. April auf Sky)

Fans der gefeierten Sci-Fi-Dramaserie zählen bestimmt schon die Tage zum Start der zweiten Staffel, schließlich endete die erste mit einem Blutbad! Aber Kommando zurück. Westworld ist ein riesiger Freizeitpark, wo Menschen in Westernatmosphäre für den entsprechenden Geldbetrag ihren Wünschen freien Lauf lassen können. Unterhalten werden sie von menschenähnlichen Androiden (Hosts), sei es nun im Bordell oder wenn die Besucher des Parks als schießwütige Sheriffs jemanden zum Erschießen brauchen. Hauptfigur ist die Farmerstochter Dolores (Evan Rachel Wood), die irgendwann merkt, dass sie ein Host ist. So geht es auch anderen Androiden, die langsam ein Bewusstsein entwickeln. Das führte in der ersten Staffel zu einem Aufstand der Androiden.

Im Teaser-Trailer wird schnell klar, der Konflikt geht auf die nächste Stufe, denn Dolores hat nun vollständig einen eigenen Willen entwickelt. Und auch Maeve (Thandie Newton) scheint zu allem bereit, um sich nicht mehr unterjochen zu lassen. Auch andere beliebte Charaktere wie der Host Teddy (James Marsden) kehren zurück, ob allerdings Westworld-Vater Dr. Ford (Anthony Hopkins) ein Revival erlebt, ist unklar. Er hat sowohl die Westernwelt als auch die menschenähnlichen Maschinen erschaffen und damit viele undurchsichtige Pläne verfolgt. Er wird von Dolores zwar erschossen, doch hat er vielleicht einen Host von sich selbst erstellt und wie geht es mit der Übernahme der restlichen Welt durch Hosts weiter? Welche Auswikungen hat es, dass Dolores das Geheimnis hinter dem Labyrinth kennt? Man darf gespannt bleiben, was Showrunner Lisa Joy und Jonathan Nolan (Bruder des Regisseurs Christopher Nolan) sich so überlegt haben. Sicherlich werden die ausgeklügelten Zeitsprünge weiterhin für viele Rätsel und Spannung sorgen.

Diese Serien erwarten dich im April, Oranienburger Straße, Berlin
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