Ratgeber

Sicher in Bitcoins investieren

Wer ein paar einfache Grundsätze beachtet, ist beim Kauf von Bitcoins grundsätzlich auf der sicheren Seite. Dazu gehört auch ein Check auf Plattformen wie beispielsweise betrugstest.com.
Wer ein paar einfache Grundsätze beachtet, ist beim Kauf von Bitcoins grundsätzlich auf der sicheren Seite. Dazu gehört auch ein Check auf Plattformen wie beispielsweise betrugstest.com.
Kryptowährungen wie Bitcoin erwecken das Interesse von immer mehr Menschen. Auch viele, die dem digitalen Geld zunächst skeptisch gegenüberstanden, erkennen langsam, dass es sich dabei auch um eine langfristig sinnvolle Anlage handeln könnte. Die meisten haben jedoch keine Ahnung davon, wie der Kauf von Bitcoins funktioniert und fürchten sich vor Online-Betrügern, die ihnen ihr investiertes Geld abknöpfen könnten. Doch grundsätzlich ist es auch für Anfänger sehr einfach möglich, sicher in Bitcoins zu investieren, wenn dabei ein paar einfache Grundsätze beachtet werden.

Was wird benötigt, um Bitcoins zu kaufen?

Bevor Investitionen in Kryptowährungen getätigt werden, ist es empfehlenswert, sich ein wenig näher mit der Funktionsweise des digitalen Geldes auseinanderzusetzen und zu erforschen, worum es sich bei Kryptowährungen eigentlich handelt. Zumindest in groben Zügen sollte dabei das Prinzip einer Blockchain verstanden werden.

Wer sich Bitcoins kaufen möchte, muss sich dafür bei einer entsprechenden Kryptobörse registrieren. Hier lauert für Einsteiger jedoch bereits die erste große Hürde. Denn Anbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wie sollen Anfänger da herausfinden, welcher für sie am besten geeignet und darüber hinaus auch noch seriös ist?

Eine gute Möglichkeit, um auf der sicheren Seite zu sein, ist es, auf einen entsprechenden Anbieter zu setzen, der einerseits schon sehr lange am Markt ist und andererseits von Usern in unabhängigen Vergleichsportalen auch entsprechend gut bewertet wird.

Als seriöse Player am Markt gelten unter anderem die folgenden Kryptobörsen:

  • de: Dieser Anbieter mit Sitz in NRW gilt als größte Kryptobörse im deutschsprachigen Raum und ist deshalb die wichtigste Handelsplattform in deutscher Sprache.
  • eToro: Bei eToro handelt es sich um eine sogenannte Social-Tradingbörse. Der Vorteil dabei ist, dass die Investitionen erfolgreicher Experten einfach kopiert werden können.
  • Bitpanda: Diese Kryptobörse hat ihren Sitz in Österreich und ist neben bitcoin.de einer der wenigen wichtigen Handelsplätze innerhalb des Euroraums. Vor allem die App ist hier sehr übersichtlich gestaltet und deshalb auch für Einsteiger gut geeignet.
  • Binance: Bei diesem Anbieter handelt es sich um die größte chinesische Kryptobörse. Grundsätzlich gilt Binance als seriös, dennoch haben viele Angst aufgrund des restriktiven Umgangs der chinesischen Regierung mit Kryptowährungen.
  • Kraken: Diese Kryptobörse ist bereits seit 2011 am Markt und ist bekannt für seinen hohen Grad an Sicherheit und sein faires Gebührenmodell beim Handel.

Zu den wichtigsten Faktoren bei der Auswahl einer geeigneten Kryptobörse gehört allen voran die Sicherheit. Darüber hinaus spielen aber auch die Gebühren für den Handel, die akzeptierten Zahlungsmittel für Einzahlungen sowie die Auswahl der Kryptowährungen, mit denen gehandelt werden kann, eine wichtige Rolle. Für Anwender, die Schwierigkeiten mit Englisch haben, ist es darüber hinaus wichtig, dass die Seite auch in deutscher Sprache angezeigt werden kann.

Welcher Anbieter der beste ist, hängt deshalb in erster Linie von den persönlichen Voraussetzungen und Vorstellungen ab. Jede Kryptobörse bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile und ist nicht für jede Zielgruppe gleichermaßen geeignet.

Kurzfristig bieten die meisten Kryptobörsen die Möglichkeit, die eigenen Vermögenswerte in einer digitalen Wallet auf der Plattform aufzubewahren. Langfristig ist es jedoch sicherer, diese Werte in eine eigene externe Bitcoin Wallet zu transferieren.

Wie können Laien Betrüger erkennen?

Das Internet ist in den letzten 20 Jahren immer professioneller geworden. Das gilt jedoch nicht nur für die seriösen Anbieter, sondern auch für die Betrüger. Die Webseiten sehen immer besser aus und die Maschen der Diebe werden immer perfider. Für Laien sind sie deshalb auf den ersten Blick kaum noch zu erkennen.

Die Betrugsmaschen der Online-Diebe werden immer professioneller und dreister. Für Laien sind sie kaum noch zu erkennen.

Die Grundregel lautet deshalb: Im Zweifelsfall lieber die Finger davon lassen, auch wenn das Angebot noch so verlockend klingen mag. Mittlerweile gibt es jedoch auch Plattformen wie beispielsweise betrugstest.com, die sich darauf spezialisiert haben, Betrüger zu entlarven.

Ein aktuelles Beispiel ist Bitcoin Era. Der Anbieter lockt Kunden, die ihr Geld in Kryptowährungen investieren wollen, seit dem Jahr 2019 mit sagenhaften Angeboten. Auf der Seite werden die Stimmen von Prominenten wie etwa Bill Gates oder Eric Schmidt veröffentlicht und die Bewertungen fallen durchwegs positiv aus. Auf den ersten Blick sieht alles seriös aus.

Ein anderes Stimmungsbild ergibt sich jedoch, wenn die Meinungen außerhalb der Seite in Foren und auf Vergleichsplattformen analysiert werden. Nach Einschätzung von betrugstest.com kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bei Bitcoin Era Betrug stattfindet und der Anbieter daher gemieden werden soll.

Generell lassen sich Betrüger anhand folgender Merkmale ausfindig machen:

  • Die Anmeldung gestaltet sich sehr einfach.
  • Wer einmal auf der Plattform war, wird mit aggressiver Online-Werbung zugemüllt.
  • Falls telefonische Kontaktdaten hinterlassen wurden, gibt es ständig Anrufe von Mitarbeitern aus dem Call Center, die einem zur Mitgliedschaft überreden möchten.
  • Auf der Webseite des Anbieters gibt es besonders viele positive Stimmen und gefälschte Werbung mit Prominenten.

Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich zu jedem Broker die folgenden Fragen stellen:

  • Besitzt der Broker eine europäische Handelslizenz?
  • Ist der Broker im BaFin-Register gelistet?
  • Wird auf der Webseite auf Anlagerisiken hingewiesen?
  • Sind die Kritiken und Aussagen auf der Webseite echt?
  • Berichten User auf neutralen Medien davon, dass sie mit diesem Broker bereits Gewinne erzielt haben?

2FA sorgt für Sicherheit

Hinter dem Kürzel 2FA steckt die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus zwei unterschiedlichen voneinander getrennten Komponenten, die für die jeweilige Authentifizierung erforderlich sind. Die meisten kennen das zum Beispiel von ihrem Online-Banking. Wird eine Überweisung durchgeführt, muss hier als zusätzliche Sicherheit eine TAN eingegeben werden, die per SMS auf das Smartphone gesendet wurde.

Nur wenn beide Komponenten mit den korrekten Daten versehen werden, wird die gewünschte Aktion durchgeführt. Immer mehr Kryptobörsen bieten bei ihrem Login 2FA an und erhöhen damit massiv die Sicherheit ihrer User.

Denn so ist es Hackern in der Regel nicht möglich, mit nur einem einzigen Endgerät den Login eines Users zu knacken. Einsteiger sind gut damit beraten, auf dieses Verfahren zu setzen, wenn sie sicher in Bitcoins investieren möchten.

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